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Dead Space Interview

PC Xbox 360 PlayStation 3 Interview von Benjamin Jakobs

15 Januar, 2008

Seite 1 von 2. Seite 2 ->

Man wirft Electronic Arts ja immer mal wieder gerne vor, dass sie lediglich auf ihre etablierten und Geld einbringenden Marken setzen, zum Beispiel Die Sims. Wie könnte man also diese Meinung in den Köpfen der Spieler ändern?

Durch neue Ideen und frische Konzepte. Eines wie Dead Space, denn hier trifft Science Fiction auf Horror. Na schön, diese Kombination ist jetzt auch nicht unbedingt eine Innovation, aber gerade bei Spielen gab es sie bisher eher selten.

Aber wie genau will Euch Dead Space nun eigentlich überzeugen? Durch eine gesunde Mischung aus anspruchsvollen Rätseln, schreckhaften Momenten und einer dichte Atmosphäre.

Da lohnt es sich doch, mehr zu erfahren. Und genau deshalb haben wir Executive Producer Glen A. Schofield mit zahlreichen Fragen gelöchert und einige höchst interessante Antworten erhalten. Aber lest selbst...

Eurogamer: Was war Deine Inspiration für Dead Space?

Glen A. Schofield: Ich bin ein großer SciFi- und Horror-Fan und seit Jahren in die künstlerische Gestaltung von Science-Fiction-Themen involviert. Ich schaue und spiele alles, was mit Horror und Science Fiction zu tun hat. Außerdem lese ich eine Menge Bücher, aktuell zum Beispiel die Time's Eye-Reihe von Arthur C. Clarke (was auch der Nachname unseres Hauptcharakters ist). Ich wollte dieses Spiel schon seit Jahren machen.

Eurogamer: Die Geschichte spielt an Bord der USG Ishimura. Das Schiff gehört zum Typ "Planet Cracker" und sammelt Rohstoffe von anderen Himmelskörpern. Wie groß ist die Ishimura und gibt es noch andere Schauplätze?

Glen A. Schofield: Die Ishimura ist riesig. Wir haben festgelegt, dass sie über eine Meile lang ist und mehr als 1.000 Personen beherbergen kann. Es ist wie ein Dorf oder eine Stadt im Weltraum. Wir fliegen sogar an einer bestimmten Stelle im Spiel zum Planeten. Außerdem gibt es noch das Äußere des Schiffes in Schwerelosigkeit.

'Dead Space' Screenshot 1

Für den kleinen Hunger zwischendurch.

Eurogamer: Muss Isaac nur sich selbst retten oder stellt das Schiff auch eine Bedrohung für die gesamte Menschheit dar?

Glen A. Schofield: Er muss sich selbst, seinen Suchtrupp und - was für ihn einen hohen Stellenwert einnimmt - mögliche Überlebende retten. Die Rettung der Menschheit zählt anfänglich nicht zu seinen Aufgaben. Es wird zwar im Laufe des Spieles klarer, dass er dies tun sollte, aber der Gedanke kommt ihm erst später.

Kurz gesagt: Ja, das Schiff und die Kreaturen an Bord wären sicherlich eine Bedrohung für die Menschheit.

Eurogamer: Trifft Isaac an Bord der Ishimura noch auf andere menschliche NPCs?

Glen A. Schofield: Ja, mindestens ein halbes Dutzend. Zusätzlich lernt man viele der Opfer durch Video- und Audiologbücher während des Spiels kennen. Die eigentliche Frage kann jedenfalls mit "Ja" beantwortet werden. Man startet zu Beginn mit zwei Kollegen, die gemeinsam mit Euch auf dem Rettungsschiff ankommen. Es gibt auch viele Missionen und Aufgaben, die andere Charaktere mit einbeziehen. Dennoch fühlt Ihr Euch die meiste Zeit eher alleine und isoliert, schließlich ist es ein Horrorspiel.

Eurogamer: Gibt es Skriptereignisse (z.B. um den Spieler zu erschrecken), die an bestimmten Stellen ausgelöst werden?

Glen A. Schofield: Wir jagen Euch im Verlaufe des Spiels zahlreiche Schrecken ein. Egal, ob geskriptet oder nicht. Skripte sind nur eines der Dinge in unserem Arsenal, mit dem Wir Euch verängstigen wollen und die Story erzählen. Es gibt viele solcher Momente, und nicht immer müsst Ihr dafür einen Auslöser betätigen. Wir gehen weit über diese Methode hinaus.

'Dead Space' Screenshot 2

Sämtliche Anzeigen findet Ihr direkt auf den Waffen oder Isaacs Anzug.

Eurogamer: Enthält Dead Space vorgerendete Zwischensequenzen oder sieht man alles aus der Perspektive von Isaac (ähnlich wie ihn Half-Life 2)?

Glen A. Schofield: Half-Life 2 ist das beste Beispiel dafür, um die Art und Weise, wie wir die Geschichte erzählen, zu beschreiben. Alles passiert direkt im Spiel und in Echtzeit. Wir haben alles getan, um Euch vollständig im Geschehen zu halten. Wir unterbrechen das nicht, indem wir vorgerenderte Videos zeigen, erzählen durch solche Events aber dennoch eine Story.

Eurogamer: Dinge wie die Gesundheitsanzeige oder die verbleibende Munition/Energie werden direkt auf dem Charakter und seinen Werkzeugen dargestellt, nicht in einem Interface. Wurde diese Entscheidung aus atmosphärischen Gründen getroffen?

Glen A. Schofield: Wir haben uns gleich zu Beginn der Entwicklung dafür entschieden. Wir möchten, dass die Spieler so lange wie möglich in das Geschehen eintauchen können. Die Anzeige von Gesundheit, Munition oder anderen Infos am Bildschirmrand würde diesen nicht nur vollstopfen, sondern ebenfalls unrealistisch wirken.

Eurogamer: Isaacs Outfit ist mit der Ishimura verbunden. Was sind die Vorteile, die daraus entstehen?

Glen A. Schofield: Das Schiff überträgt auf diese Weise automatisch Messungen sowie Audio- und Videologbücher an ihn. Die Karten der einzelnen Decks stehen Isaac zur Verfügung und der Bordcomputer kann direkt mit ihm sprechen. Es gibt noch viele andere gute Gründe, die ihr beim Spielen selbst herausfindet.

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Auf diese Spiele freuen sich Eurogamer-Leser

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Kommentare: 1-10 von 10 gesamt

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Heavy_Rain
15/01/08 @ 12:17
#1
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Glen A. Schofield: Ja, weitere Inhalte befinden sich bereits in der Entwicklung.

Wieso werden sie dann nicht gleich ins Spiel eingebaut. Mit DLC werde ich mich wohl nie anfreunden können...

Hört sich irgendwie sehr nach Bioshock im Weltraum an, deshalb meine Frage, spricht die Hauptfigur?

btw: gutes Interview.
Syrok [mod]
15/01/08 @ 17:32
#2
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Yay! Interview! :)

Wenn die Anzeigen alle auf dem Körper des protagonisten sind, dann darf man aber keinen zu kleinen Bildschirm haben bzw. zu weit weg sitzen.
MrAnDeRsOnV6
15/01/08 @ 17:56
#3
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so wie er das game beschreibt muss es das hammerspiel des jahres werden !

ich halte nicht so viel von düsternen horrorshootern mit rätseleinlagen ... klingt zwar alles sehr interessant aber ich bekomme so schnell alpträume ;-D

wenn die weiteren inhalte kostenlos zur verfügen ständen wär es kein problem für mich ! nur wenn ich sehe das wie bei motorstorm z.b. für 3 öcken lediglich 2 neue autos angeboten werden könnte ich gleich ne HASSMASKE aufsetzen !

da brauchen sich die entwickler nicht zu wundern das einige illegale kopien ihrer geschätzten software erstellen . entweder machen sie ein "komplettes spiel" oder lassen es einfach sein . so ne abzocke können sie stecken lassen
Lorrn
15/01/08 @ 18:44
#4
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hört sich auf jedenfall interessant an, auch wenn ich kein episoden spieler bin, zahl doch nich nachträglich noch was, damit ich den vollen inhalt einer software, die ich bereits gekauft hab, bekomm...
Kelad
15/01/08 @ 22:02
#5
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Hm, klingt für mich sehr stark nach Marketing-Geplapper. Hat mich aber nichts von dem, was er gesagt hat, wirklich vom Hocker gehauen. Ich mag Schocker-Spiele eigentlich eh nicht ... muss mich leider zu den Schissern zählen, die nie die nebligen Strassen von Silent Hill zu Ende durchstreifen konnten ...
BathiBoi
16/01/08 @ 07:35
#6
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eigentlich bin ich kein fan solcher spiele. aber das setting und das gehörte lassen auf ein klasse spiel hoffen. werds mir als geheimtipp mal vormerken.
zyklop
16/01/08 @ 12:12
#7
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@MrAndesonv6
da brauchen sich die entwickler nicht zu wundern das einige illegale kopien ihrer geschätzten software erstellen . entweder machen sie ein "komplettes spiel" oder lassen es einfach sein . so ne abzocke können sie stecken lassen

Genau diese Einstellung ist es, die dafür sorgt, das immer weniger Entwickler den PC als Plattform unterstützen. Die Raubkopierer haben schon vor 25 Jahren den C64 und später den Amiga kaputt gemacht - und sie tun ihr bestes, es heutzutage mit dem PC auch zu schaffen. Schaut man sich mal die aktuellen Probleme bei Crysis oder COD4 an und liest (sofern man überhaupt lesen kann) die Statements der Entwickler zum Raubkopiererproblem aufmerksam durch, so merkt man schnell, woher der Wind weht. Und die Zahlen der Abverkäufe in den USA und auch in Europa bzgl. Konsolen und PC sprechen ebenfalls Bände, hier hat sich in den letzten Jahren ein dramatischer Trend weg vom PC entwickelt.
Um es klar zu sagen - niemand zwingt dich oder einen anderen, sich irgendein Spiel von irgendeinem Entwickler zu kaufen. Informiere dich vorab, was du für dein Geld bekommst - aber jammre nicht hinterher, das der Entwickler nicht "genug" ins Spiel gepackt hat und versuch damit nachträglich Raubkopien zu rechtfertigen.
Wohlgemerkt - das hat nichts mit unfertigen oder grob fehlerhaften Spielen zu tun, die auf mangelhaftes Betatesting zurück gehen - das ist eine Sauerei und gehört angeprangert. Aber sich Spiele illegal downzuloaden und dann auch noch zu tönen, das passiere, weil man eh von dem Entwickler und Publisher "abgezockt" werde, ist eine ganz schwache Vorstellung.
Edited 1 times, most recently on 16/01/08 @ 12:13
MrAnDeRsOnV6
17/01/08 @ 19:52
#8
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ich selber besitze eine konsole (PS3). wenn es mich storen würde für gute software geld zu bezahlen hätte ich einen pc gekauft !

ich finde es nur scheiße von den entwicklern schon vorab zu sagen das sie extra spieleinhalte nach release anbieten werden !

wenn das kostenlos ist ,geht das voll in ordnung aber wenn man für nen bisel extraleben wiederum draufzahlen muss ist das abzocke und sollte von niemanden unterstützt werden !

wenn die entwick. dann wieder jammern das es soviele kopien gibt ist das das kein wundern dann sollten sie ihr "extraleben" gleich mit in das hauptprogramm stecken um ein gutes spiel noch besser zu machen ! denn ich denke das jeder entwickler auch den stolz besitzt "DAS PERFEKTE SPIEL" zu entwickeln ! und nicht nen fass ohne boden zu generieren.

schau dir mal herr der ringe online an ! was die entwickler da kostenlos als update zur verfügung stellen ist einfach nur klasse !
so sollte der support stattfinden und nicht wie immer gegen bares denn wer will denn ein unfertiges spiel kaufen ?

oder würdest du die ein auto ohne motor kaufen ?
zyklop
18/01/08 @ 09:14
#9
0
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Nochmal - unfertige Spiele auf den Markt zu bringen halte auch ich für Betrug am Kunden. Leider hat diese Unsitte in den letzten Jahren drastisch zugenommen und man kann nicht oft genug solche Mogelpackungen klar beim Namen nennen.

Aber Zusatzinhalte haben mit dem Thema absolut nichts zu tun und daher hinkt auch der Vergleich mit dem Auto ohne Motor. Wenn ein Spiel an sich fehlerfrei (oder zumindest annähernd fehlerfrei) läuft und auch von Anfang bis Ende spielbar ist, dann liegt es am Käufer, aufgrund von Testberichten oder Foren (es gibt unzählige davon) für sich selbst zu entscheiden, ob das gebotene ihm als Grund für einen Kauf ausreicht. Wenn dann die Entwickler im Laufe der folgenden Monate Zusatzinhalte für das Basisspiel anbieten, so ist es auch ihr gutes Recht, dafür Geld zu verlangen.
Viele vergessen in ihrer Kritik über vermeintliche "Abzocke" leider, das Entwickler und Publisher auch wirtschaftlich handeln müssen, um sich langfristig am Markt halten zu können. Jeden Monat kostet ein Entwicklerteam Geld, jeder von ihnen möchte ein Dach über dem Kopf haben, täglich etwas essen und evtl. eine Familie ernähren, etc.
Und leider macht die Veröffentlichung eines Spiels alle Beteiligten nicht gleich zu Millionären, also muss jeden Monat neues Geld verdient werden. Entweder dadurch, das man ein neues Spiel entwickelt (und dafür vorab einen Publisher findet, der das ganze vorfinanziert), oder aber durch weitere Inhalte für ein bestehendes Spiel. Sei es in Form von regelmäßigen Updates für ein monatliches Abomodell oder durch AddOn´s oder weitere Teile zu einem Basisspiel gegen eine einmalige Zahlung.
Mir ist klar, das es auch alternative Modelle gibt, siehe Guildwars, nur ist es nunmal jedem Publisher/Entwickler selber überlassen, welches Modell er für sein Produkt wählt. Und der Käufer hat im Gegenzug das Recht, vorab selber zu entscheiden, ob er das jeweilige Modell gut findet und mit seinem Geld unterstützen will.
MrAnDeRsOnV6
20/01/08 @ 14:08
#10
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du schweifst ein wenig zu weit aus oder ???
so wie du da die entwickler mit armen und beinen verteidigst könnte man denken du wärst selbst ein spieleprogramierer ...

mir ging es nur darum zu sagen das heutzutage anscheind jeder hersteller sein komplettes produkt extra splittet um noch mehr kohle zu schäffeln als einfach nur ein perfektes spielerlebnis zu generieren !!! und da fängt doch die "abzocke" an oder nicht ?

wenn ich schon von vornherein sage das zusatzinhalte erstellet werden ! warum baue ich die nicht gleich mit ins hauptprogramm ein ?

ob der jeweilige käufer es denn dann nutzt ist doch seine sache nur hat man das positive gefühl ein sehr umfangreiches paket bekommen zu haben !

wie beim auto .... ist doch scheiße das bei deutschen autos jede kleine zusatzspielerei extra kostet ! bei einem japanischen auto sind solche spielereien inklusive (ist natürlich markenabhängig) ohne das die hersteller dafür einen höheren preis zu forden . beispiel mazda 6 ist vom paket her die perfekte wahl ! viel ausstattung extrem zuverlässig (pannenstatistik) und dabei noch günstig . welches deutsche auto bietet sowas ? jaja ich weis passt nicht wirklich hier rein! höre ja auch schon wieder damit auf ....

Kommentare: 1-10 von 10 gesamt

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