Devil's Third • Seite 3

'Wir haben noch einen langen Weg vor uns.'

Eurogamer: Habt ihr auch von der Erfahrung bei THQ profitiert? Volition hat zum Beispiel dank Red Faction viel Erfahrung im Third-Person-Bereich. Welche Art von technologischer Zusammenarbeit gab es zwischen den Teams?

Danny Bilson: Du hast absolut recht. Wenn ich sage, dass dies kein THQ-Partners-Deal ist, bedeutet das, dass Itagaki-sans Team und Valhalla Zugriff auf alle Ressourcen von THQ haben, egal ob es Kaos, Volition, Vigil oder ein anderes unserer Teams ist - gleiches gilt für jedwede Technologie, die sie brauchen, ein Design oder was auch immer diese Genre betrifft.

Ich muss aber auch sagen, dass es bislang keinen Anlass dazu gab, weil ihr Stil eine sehr einzigartige und spezielle Mischung aus Nah- und Fernkampf nutzt, der für dieses Spiel sehr einzigartig sein wird. Unterstützung steht ihnen also zur Verfügung, aber bislang gab es keinen Alass dazu, weil das, was sie anbieten, sehr einzigartig ist.

Tomonobu Itagaki: Nun, hast du im Trailer gesehen, wie der Typ in der Schlangenlederjacke den Kopf des militärisch angezogenen Typen gegen die Seite eines Militärfahrzeugs schlägt? Das ist in Wahrheit ein Panzer aus Homefront.

Das ist eine ganz kleine Zusammenarbeit. [lacht] Aber wann auch immer die Ressourcen benötigt werden, werden wir das arrangieren, was wir können.

Danny Bilson: Du musst verstehen, dass wir dieses Team so behandeln als wären sie ein internes Team. Sie haben unsere volle Unterstützung.

Eurogamer: Ich weiß, dass Kaos einige ambitionierte Dinge mit dem Multiplayer-Bereich von Homefront anstellt. Habt ihr für dieses Spiel eine langfristige Multiplayer-Perspektive mit persistenten Elementen?

Danny Bilson: Oh, man muss das heutzutage mit dem Multiplayer machen. Jeder Multiplayer muss Fortschritt, Perks, Persistenz und all diese Sachen haben - das macht es so spaßig und deswegen kommen die Leute zurück und wollen mehr davon. Diese Art von System wird integriert, sobald alles im Spiel stimmt und wir die Mechaniken haben. Das ist auf jeden Fall unser aktueller Plan.

Eurogamer: In welcher Entwicklungsphase befindet sich das Spiel derzeit?

Tomonobu Itagaki: Es ist zu rund zehen Prozent fertig. Nun, das sagen wir, aber niemand glaubt es [lacht].

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Eurogamer: Nun, man sagt auch immer, dass die letzten zehn Prozent eines Spiels die Hälfte der Zeit beansprucht, also wann können wir mit dem Spiel rechnen?

Danny Bilson: [Nach einem Gespräch abseits des Telefons] Meinentwegen. Grob gesagt - wir haben keinerlei Releasetermin angekündigt -, ihr könnt euch aber vorstellen, dass es von jetzt an ungefähr zwei Jahre dauern wird. Ungefähr.

Ein Grundsatz der Entwicklung hier bei THQ ist nun, dass wir es nicht veröffentlichen, bis es nicht unglaublich fantastisch ist. Wenn ich also von zwei Jahren spreche, könnte es auch weniger sein oder länger. Es hängt aber wirklich von der Qualität des Spiels ab. Und davon, wenn Itagaki-san und unser Team sich die Hände schütteln und sagen, dass wir bereit sind. Erst dann erscheint es.

Wir können es uns in dieser Welt nicht mehr leisten, Sachen übereilt zu veröffentlichen - es funktioniert so nicht. Wir müssen auf höchster Ebene konkurrieren und das bedeutet, dass diese Richtlinien wichtiger sind als alles andere. Es ist mein Job, diese Richtlinien zu schützen und das ist auch der Grund dafür, warum wir mit talentierten Leuten wie diesen so einfach ins Geschäft kommen. Sie wissen einfach, dass das Spiel hier bei THQ an erster Stelle steht.

Eurogamer: Zieht man den Zeitrahmen und den Anspruch in Betracht, werden sich in den kommenden zwei Jahren viele Dinge hinsichtlich Steuerung und Darstellung verändern. Zieht ihr PlayStation Move, Project Natal oder sogar Stereoscopic 3D in Betracht?

Danny Bilson: Bei diesem Spiel? Ich möchte das derzeit wirklich nicht kommentieren, weil ich glaube, dass es nicht fair wäre.

Eurogamer: Was hälst du von der 3D-Technologie?

Danny Bilson: Ich denke, es macht eine Menge Spaß und ihr werdet sehen, dass wir ein paar Sachen auf der E3 zeigen, die die Leute im Hinblick auf 3D überraschen werden. Fürs Erste macht es Spaß und Spaß ist gut und interessant, aber wir experimentieren definitiv damit und haben ein paar Projekte in 3D, die ihr auf der Messe sehen werdet.

Eurogamer: Cool. Könnte ich diese Frage auch Mr. Itagaki stellen? Was denkst er über die 3D-Technologie?

Tomonobu Itagaki: Ich bin sehr an 3D interessiert. Wir haben uns angeschaut, welche PC-Spiele in 3D erhältlich sind und ich habe nun auch einen 3D-Fernseher bei mir Zuhause.

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