Die drei Gewinner des ersten Living Games Festival Awards stehen fest

Heavy Rain, Mass Effect 2 und Flower

Im Rahmen des Living Games Festivals wurden am Wochenende auch erstmals die Living Games Festival Awards (LiGA) vergeben.

Den Gold-LiGA bekam Quantic Dreams Heavy Rain, das nach Auffassung der Jury durch seine "narrative Struktur überzeugt, filmreif inszeniert ist" und dem Spieler ermöglicht, sich stark mit den unterschiedlichen Charakteren, die er steuert, zu identifizieren. Außerdem verlange der Titel dem Spieler schwierige Entscheidungen ab, die drastische Konsequenzen nach sich ziehen. Stirbt einer der Charaktere etwa, ist das nicht mehr umkehrbar und die Story verläuft anders. Zudem sorge die Geschichte auch nach dem Ende noch für Diskussionsstoff unter den Spielern.

Den Silber-LiGA sicherte sich unterdessen Mass Effect 2 aufgrund seiner "detailgetreuen Spielwelt, seinen einmaligen Charakteren und seinem außergewöhnlichen Umgangs mit gesellschaftlichen Problemen".

Mass Effect 2 fordere die Spieler dazu auf, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, vor denen man ansonsten lieber die Augen verschließen würde. Und obwohl es Angelegenheiten fremder Arten in vielen Lichtjahren Entfernung von der Erde seien, wiesen sie doch eine bedrückende Analogie zu den realen Problemen unserer Gesellschaft auf.

Der LiGA-Bronze ging schließlich an Flower, das laut der Jury die "perfekte Symbiose aus auditiven und visuellen Stilmitteln" darstellt. Mit der auf das Wesentliche beschränkten Spielmechanik schlage der Titel einen meditativen Weg und beschert dem Spieler somit ein Erlebnis abseits der gängigen Erfahrungen. Zudem biete die intuitive Steuerung selbst Neueinsteigern einen leichten Einstieg in die Welt der Videospiele.

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