Dragon Age erfolgreichster BioWare-Titel
Übertrifft auch Mass Effect
Dragon Age: Origins ist nach Angaben von BioWares Rob Bartel das bislang erfolgreichste Spiel des Entwicklers und übertrifft somit auch Mass Effect.
Ebenso steht Dragon Age damit vor Knights of the Old Republic, Jade Empire oder Baldur's Gate.
"Für uns war Dragon Age extrem erfolgreich - im vergangenen November war es der weltweit erfolgreichste Titel, den wir bislang veröffentlicht haben", sagt er.
"Es ist einer unserer beiden wichtigsten Marken im Edmonton-Studio in Kanada, in Austin arbeiten wir außerdem an The Old Republic. Dragon Age ist also ein großer Bestandteil von dem, was wir tun, und davon, wie die Zukunft bei BioWare aussehen wird."
Erst gestern hatten BioWare und Electronic Arts Dragon Age 2 für den März 2011 angekündigt.
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Kommentare (10) Latest comment vor 2 Jahren
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Mal ehrlich: Warum gehen sie mit Dragon Age auf Mass Effect Wege, wenn es so erfolgreich ist? Natürlich besteht die Möglichkeit (und bei Baal ich hoffe es) dass ich falsch liege und Dragon Age ein noch besseres RPG wird. Nach Mass Effect 1 hat sich BioWare irgendwie verändert. Früher konnte man einfach zugreifen. Man wusste was man kriegt. Ich hoffe nur, dass DA2 wieder das alte BioWare zurückbringt, dann kann ich auch über die vorgeschriebene Rasse hinwegsehen.
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Davon mal abgesehen stimme ich aber voll zu, dass DAO um Längen besser ist als ME2. ME1 habe ich mir erst gekauft (im Steam Sale für
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ME2 ist ein gutes Spiel, aber es als RPG zu verkaufen ist einfach gelogen. ME1 war schon kein wirkliches RPG.
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Andererseits hast du aber auch recht und ich stimme dir zu, dass es bei mir ebenfalls einen sehr faden Beigeschmack hinterlässt, weil's einfach Schlauchlevels mit vielen Cutcenes verbindet. Wenn ich mir einen Film ansehen will, kauf ich mir einen Film. Trotzdem, schlecht war's nicht. Aber halt kein Bioshock oä. aber das ist sowieso Geschmackssache.
Es war einfach von allem zu wenig da. Zu wenig Charaktere, zu wenig Story (=zu kurz), zu wenig Waffenvielfalt, bei weitem zu wenig Stadt (1 Stadt? Ich war ziemlich enttäuscht). Das war wohl auch die Absicht, denn mehr kann man dann in Form von Sequels hinzufügen. DLCs sind ein anderes Thema.
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Davon abgesehen: Ich hab nie gesagt, dass Mass Effect schlecht ist. Ich hab nur gesagt, dass es einfach ein schlechtes RPG ist. Und mit BioWare verbinden die meisten nunmal RPGs. Es ist vollkommen in Ordnung wenn sie andere Spiele machen wollen. Nur dann darf man es nicht als RPG betiteln, wenn die RPG Elemente (deine angesprochenen Sachen) nur 15-20% ausmachen. Diese "Generation" hat sowieso fast nur Ego-Shooter. Umsomehr tut es weh, wenn die wenigen Studios die gute (besser gesagt überhaupt noch) RPGs gemacht haben auch nur noch Shooter entwickeln. Der Markt an WRPGs ist nunmal sehr gering, vorallem in den letzten Jahren.
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Und das ich trotzdem in eine von mir selbst gezeichnete Rolle schlüpfe, sorgt zeitgleich für eine für mich im Genre bislang unerreichte Identifikation mit "meinem" Shepard. Für mich als Rollenspieler, der ohnehin nie viel Wert auf Stats, Tabellen und Zahlenschiebereien gelegt hat, entspricht das dem höchsten Lob, daß ich momentan vergeben kann. Ich muss zugeben: Ich liebe ME2. DA war cool, hat mich lange beschäftigt, aber trotzdem leider niemals so mitgerissen wie Shepards Abenteuer.
Dass es die Menschen aber doch mehr nach "klassischer" Rollenspielkost verlangt, ist für mich doch ein gutes Zeichen, weil es mir zeigt, daß auch in diesem Genre der Nachschub nicht ausbleiben wird. Würde mich vielleicht auch interessieren, wieviel von diesen Zahlen auch der PS3 zuzuschreiben sind, die was westliche RPGs anbelangt nicht ganz so verwöhnt wurde (obwohl es soviel mehr Titel auch auf der XBOX nicht sind). Ich wünsche mir, daß ME auch irgendwann mal für die PS3 aufgelegt wird, damit auch unsere werten Mitzocker mal in den Genuss dieser einzigartigen Spielerfahrung kommen und sich selber ein Bild davon machen können ... :)
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..ist ME ist praktisch stellvertretend für die Masse an Shootern. Das wäre an und für sich kein Problem, ist aber ein großes, weil die Vielfalt an Games verloren geht. Aus RE wird ein Co-op Shooter, aus Riddick wird ein Shooter, Splinter Cell wird zum Shooter, Rayman ist zum Partyspiel geworden, Kingdom under Fire ist ein mittelmäßiger Dungeon Crawler geworden, ..
.. weiters fehlen Titel wie Oddworld, Sly, Jak, Onimusha, Viewtiful Joe. Ubisoft verkrüppelt seine Prince of Persia-Reihe für breitere Zielgruppen, usw. Letztere haben zwar weniger mit Shootern zu tun, sind aber dennoch eine Begleiterscheinung.
Ich denke, die Vielfalt leidet deswegen, weil es einfach zu hohe Produktionskosten sind. Je fortgeschrittener die Technologie, desto mehr kostet's. Kleinere Entwickler haben dadurch weniger Chancen, weil sie bei einem Flop aus dem Geschäft sind. Ein Fluch und ein Segen zugleich, könnte man sagen. Da heißt's dann auf die Klassiker zurückgreifen und für die Entwickler bzw. Publisher "back to the roots!"
Aber andererseits gibt's auch wieder Perlen bzw. aus der Masse herausstechende Games, die zeigen, dass doch nicht alles in diese Richtung steuert. Nier, Metro 2033, Batman: Arkham Asylum, Alan Wake, Bayonetta, Darksiders, mal abgesehen von den ganzen XBLA/PSN/WiiWare Games.
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Interessant, wenn doch Dragon Age erfolgreicher gewesen sein soll.
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Metro 2033 und Alan Wake sind unterm strich reine Shooter... nicht mehr und nicht weniger
Batman, Bayonetta und Darsiders sind auch nicht mehr als gute Action Adventures bzw. Hack and Slays.
Wobei mit Batman spielerisch sehr an ein Zelda erinnert.
Was ich sagen will ist, dass diese Spiele auch nur altbekanntes sind.
Man kann Mass Effect als Shooter abtun und damit hat man in gewisser weise aus recht aber die Stundenlagen Gespräche, Entscheidungen und Geschichten die man dort geboten bekommt sind alles andere als Shootertypisch.
Mass Effect ist eines der wenigen Spiele die es schaffen mehr aus einem Shooter rauszuholen als eine 8 - 10 Stunden langes Geballer mit klischeeüberladenen Charakteren und einer völlig unbedeutenden story.
Ausserdem hat BioWare nach Baldurs Gate II Schatten von Amn kein einziges Spiel mehr gemacht welches wirklich wie Baldurs Gate ist.
Denn schon mit Neverwinter Nights ging man einen sehr viel einfacheren Weg.
Und spät. 2003 mit Kotor ging Bioware schon einen gaaaaanz anderen Weg.
Mass Effect unterscheidet sich genausoviel von Baldurs Gate wie damals schon Kotor oder Jade Empire.
Das ist also kein Trend der erst mit Mass Effect gekommen ist.
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Auf jeden Fall ist Bioware einer der besten Entwickler.