EA Sports Active - Test

Feel the burn!

Meinen Keller könnte man als „Friedhof der Sportgeräte“ bezeichnen. Alle paar Monate kommt der Rappel, mit ein paar Wochen Aufwand ein paar Pfunde loszuwerden. Die Motivation an mechanischen Bewegungsabläufen lässt dann trotz bester Vorsätze schneller nach als die Kilos purzeln, und am Ende läuft es wieder auf eine solide Diät hinaus, um nicht komplett in Ruben'schen Rundungen aufzublühen. Also zieren diverse Forlterbank-artige Geräte einen viel zu kleinen Raum unter dem Haus und harren der Müllabfuhr, die sie eines Tages wohl beseitigen wird. Von diesem Standpunkt aus gesehen ist EA Sports Active viel praktischer: Es passt einfach und bequem in jede haushaltsübliche Mülltonne.

Ha! Gelinkt! Ihr habt jetzt sicher gedacht, dass es nun mit dem fröhlichen Flop-Bashing losgeht. Aber weit gefehlt. Nur weil Electronic Arts Wii-Fit Konkurrenten bei mir letzten Endes kein anderes Schicksal droht als den anderen Fitnessgeräten, heißt das nicht, dass das Programm nicht taugen würde. Ganz im Gegenteil, es kommt meiner eigenen Vorstellung eines Trainingsablaufes weit mehr entgegen als es das doch recht behäbige Wii Fit tut.

Ich bin persönlich halt nicht so der Yoga-Typ und kann dem Sonnengruß auch nach der vielfachen Wiederholung nichts abgewinnen. Die Minispielchen reizten halt mal kurz, aber am Ende blieb es beim Jogging, und dafür brauchte man kein Balance Board. Dieses wird zwar auch von EA Active unterstützt, sein persönliches Gimmick kommt aber mit weit weniger Technikaufwand aus.

8 / 10

EA Sports Active ist ab sofort für die Wii zu haben. Mit 50 Euro liegt es deutlich unter Wii Fit, bringt aber auch weniger Hightech mit: In der Kiste findet Ihr das Fitnessband und den Beingurt als Accessoires. Diesen Pack könnt Ihr auch für etwa 20 Euro einzeln für einen weiteren Trainingspartner dazukaufen.

Unsere Wertungsphilosophie

Kommentare (0)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

  • Zu diesem Artikel gibt es noch keine Kommentare. Warum schreibst du nicht einen?