Edna Bricht Aus: Verbindung zu Amstetten ist "Schwachsinn"

Entwickler sind erbost

Daedalics Adventure Edna Bricht Aus sorgt derzeit nicht nur für positive und unterhaltsame Schlagzeilen.

In Österreich ist eher das Gegenteil der Fall. Die Wiener U-Bahn-Zeitung "Heute" wirft dem Spiel vor, Bezug auf das Inzestdrama in Amstetten zu nehmen, wie GamingXP berichtet.

Im Spiel geht es nach Angaben des Artikels um eine junge Frau, die sich in einem Keller beziehungsweise Kerker herumtreibe. In Wahrheit dreht sich das Spiel hingegen um die Flucht aus einem Irrenhaus, wobei Edna im Verlaufe des Abenteuers mehrere Erinnerungen aus ihrer Kindheit erneut erlebt.

Daedalic ist über diesen abstrusen Vergleich natürlich alles andere als begeistert:

"Das ist absoluter Schwachsinn. Die Inhalte von Edna Bricht Aus waren bereits vor rund einem Jahr fertig, können also nicht von dem Fall Amstetten inspiriert sein. Es ist eine Frechheit, uns in dem Artikel in solch eine Ecke zu drängen!", erklärte Daedalics PR-Manager auf Anfrage gegenüber Eurogamer.de.

"Wir prüfen derzeit, wie wir gegen diese verleumderische Berichterstattung vorgehen können", fügte er anschließend noch hinzu.

Kommentare (22) Latest comment vor 4 Jahren

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  • Jenson #1 vor 4 Jahren

    Unmöglich was manche Journalisten schreiben. Unmöglich...
  • gigsen #2 vor 4 Jahren

  • easy #3 vor 4 Jahren

    Willkommen in der wunderbaren Welt der Medien. Fehlt nur noch das gefährliche Halbwissen der Politiker. Evtl. sollte die Polizei wegen Mitwisserschaft ermitteln. Ein Monat Vorbeugehaft ist bei diesen harten Beweisen sicherlich auch schon drin.

    "Die Wiener U-Bahn-Zeitung..." - das sagt doch schon alles. Sehr schön ist allerdings die Verwendung des Wortes "Infam". Das kenne ich noch aus einem alten Lucky Luke Comic.

    Könnte man Far Cry 2 die Schuld geben, wenn zukünftig in Afrika ein gewalttätiger Konflikt ausbricht? Oder Counterstrike, falls Terroristen in ferner Zukunft eine Bombe legen? Ich denke schon!
  • Lea #4 vor 4 Jahren

    Wenn man will, kann man überall "Zusammenhänge" finden. Egal in welchem Medium. Man muss nur kräftig suchen.
  • gigsen #5 vor 4 Jahren

    klar! wer ist denn sonst schuld??! xD
  • schweinshax #6 vor 4 Jahren

  • monkeyboobs #7 vor 4 Jahren

    Ich bin mal verhaftet worden, weil ich versucht habe einer Kindergartengruppe in Pilzkostümen auf die Köpfe zu hüpfen. In der Lokalzeitung stand, ich wäre durch exzessives Spielen von Super Mario Bros. inspiriert worden. Völliger Schwachsinn. Ich hatte schlicht 2,8 Promille im Blut und die Knirpse waren mir lediglich im Weg.
  • Oskorei #8 vor 4 Jahren

    Irgendwie muss dieser Fall ja schon die österreichische Volksseele traumatisiert haben, so wie die überall Ähnlichkeiten sehen ... wenn das der Freud noch mitbekommen hätte.
  • Jenson #9 vor 4 Jahren

    @Lea: Das können Pfarrer besonders gut. Und Verschwörungstheoretiker.
  • gigsen #10 vor 4 Jahren

    LOL monkeyboobs.... xD jetzt nicht dein ernst oder?! ...recht wundern würde es mich aber auch nicht.. ^^
  • Lea #11 vor 4 Jahren

    @monkeyboobs: hahaha, ich hab mir das gerade bildlich vorgestellt. Die armen Knirpse :p Wie schwer bist du?
  • gigsen #12 vor 4 Jahren

    trink mal nich so viel junge! ;)
    warscheinlich hasde im suff den mario soundtrack gelallt und einer hats erkannt ^^
    währ was für youtube xD
    Editiert von 1 um 11/06/08 @ 13:39
  • BathiBoi #13 vor 4 Jahren

    das is so ein schwachsinn, grenzt ja an bild niveau.

    zum glück is mir so scheiß im suff nich nich passiert ;)
  • Heavy_Rain #14 vor 4 Jahren

    Leider berichten nicht nur die Boulevard-Blätter so einen Scheiß.
  • easy #15 vor 4 Jahren

    »[...]nirgends in Japan fließt so viel Blut wie im friedlichen Akihabara -- Bildschirmblut. In manchen Computerspielen, die man hier kaufen kann, metzeln die Spieler [...] mit dem Joystick Tausende nieder. Sie rollen mit Panzern über Menschen [...] oder vergewaltigen kleine Mädchen, auch mit Messern.«

    von Christoph Neidhart, der Japan-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und freiberuflicher Idiot
  • Alandur #16 vor 4 Jahren

    Ich finde, man sollte global abrüsten, und diejenigen, die sich selbst und andere umbringen oder beherrschen wollen, die sollte man Kriegsspiele an PC und Konsolen spielen lassen. Stundenlan. Dann gäbs auch keine Probleme, weil die dann alle süchtig wären. Da hätten wir "normalen" Menschen alle was von, und man könnte die hunderte von Milliarden, die den Bach runtergehen in wichtigere Dinge investieren. ;)
  • zynic #17 vor 4 Jahren

    Chefredakteur der Zeitung sowie den Redakteur des Artikels auf Schadensersatz verklagen und gegen beide ein Berufsverbot verhängen. Irgendwann muss man solchen unfähigen Redakteuren mal einen Riegel vorschieben !!
  • gigsen #18 vor 4 Jahren

    das mit den panzern und tausende niedermetzeln ist ja in ordnung... das ist überall so wo man zb. battlefield zoggt ;D
    aber da is ja auch nix dabei oder..?! is doch normal... im fernsehen werden auch ständig leute umgebracht... und dann eben vom auto überrollt ..sonst wärs ja nich realistisch..^^
    oder vergewaltigen kleine Mädchen ,...öhm.. wie heist den das game...?
    - auch mit Messern. HA! das kenn ich wieder...cs?!
  • easy #19 vor 4 Jahren

    Also der Zusammenhang zwischen Edna, Amstetten, Akihabara, Counterstrike, Terrorismus, Steinhöfer und Final Fantasy 7 ist doch eigentlich unwiderlegbar.

    Da helfen nur neue und schärfere Gesetze.
  • gigsen #20 vor 4 Jahren

    alle games auf nen haufen werfen und verbrennen... sowas gabs ja hier in unserer deutschen geschichte noch nicht höhö...
    und auf den scheiterhaufen mit den Gamer gesindel!!!

  • monkeyboobs #21 vor 4 Jahren

    Ähm, meine Geschichte ist rein erfunden. Sarkasmus, mehr nicht ;)
  • Firstgamer #22 vor 4 Jahren

    Ich bin der Meinung Games allein sind auch schuld an der globalen Erwärmung. Und an der Lebensmittelknappheit. Eigentlich an allem Schlimmen auf dieser Welt. Ganz sicher. Ganz ganz sicher....