Eidos bleibt Eidos trotz Übernahme

Publisher weiter unabhängig

Wie Square Enix Präsident und CEO Yoichi Wada gegenüber gamesindustry.biz erklärte, bleibt beim Englischen Traditionsunternehmen Eidos auch nach der Übernahme durch Square offenbar weitestgehend alles beim alten.

Eidos existiert weiterhin als unabhängige Körperschaft, Phil Rogers bleibt CEO und keinerlei Kündigungen oder Schließungen seien bislang geplant.

"Ich fand, dass Eidos in Sachen Kultur und Unternehmensbasis gut zu uns passte" erläutert Wada. "Die genannte 'Kultur' schließt die Persönlichkeiten der Firmenleitung und die Atmosphäre in den Studios mit ein. Denn, selbst wenn man eine Kapitalverschmelzung vornehmen würde, wäre das letzten Endes nur eine Art geschäftliche Beziehung. Aber Eidos passt einfach zu uns."

Das gibt dem Begriff "friedliche Übernahme" eine ganz neue Bedeutung.

Kommentare (4) Latest comment vor 3 Jahren

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  • weigandwood #1 vor 3 Jahren

    das ist doch erfreulich zu hören :)
  • Marci #2 vor 3 Jahren

    Bleibt nur abzuwarten, wie sich das dann auf die Spieleserien wie Tomb Raider auswirken wird, aber ich denke, dass das schon klappen wird, immerhin ist Square Enix kein schlechter Entwickler und ich persönlich freue mich sogar, dass es Square Enix geworden ist. Die anderen Interessenten wären wohl vielleicht keine so gute Wahl gewesen.
  • Reaver_411 #3 vor 3 Jahren

    Das hängt davon ab wie stark SquareEnix Eidos auf die Finger schaut. Jedenfalls hoffe ich dass man Eidos einen kräftigen Schlag auf selbige verpasst was zu frühe sog. "auf-Teufel-komm-raus"- Veröffentlichungen angeht. Tomb Raider Underworld hätte nämlich auch noch ein wenig Feinschliff vertragen können, nur musste es ja unbedingt zum Weihnachtsgeschäft raus mit den ganzen anderen Top-Titeln die dann sowieso eher gekauft wurden.^^
  • Daniel2608 #4 vor 3 Jahren

    lol Ich wette Tomb Raider wird wie Final Fantasy :D