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Falludscha-Spiel: Konami lässt den kontroversen Shooter fallen News

PC Xbox 360 PlayStation 3 News von Alexander Bohn

27 April, 2009

Einem Asahi-Report zufolge, ist Konami der öffentliche Druck auf den Irakkrieg-Taktikshooter Six Days in Fallujah zu groß geworden. Der Spiele-Riese hat sich entschlossen, den Titel nicht zu verkaufen.

"Nachdem wir die Reaktionen auf das Spiel in den Vereinigten Staaten beobachtet und uns Meinungen über Telefonate und Emails angehört haben, haben wir uns vor einigen Tagen dazu entschlossen, das Spiel nicht zu verkaufen." Soll ein Konami-PR-Mann gesagt haben. "Wir hatten vor, die Realität der Schlachten wiederzuspiegeln, um dem Spieler zu vermitteln, wie es war, dabei gewesen zu sein."

Direkt nach der Ankündigung des durch Atomic Games entwickelten Taktik-Shooters hagelte es massive Proteste von allen Seiten, die den Verantwortlichen unter anderem Geschmacklosigkeit und schlechtes Urteilsvermögen unterstellten. Man darf gespannt sein, wer sich als nächstes traut, Geld und PR in diesen Titel zu pumpen.

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Kommentare

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Kommentare: 1-33 von 33

Autor
Kommentar Niedrig bewertete Kommentare ausgeblendet. Log Dich ein, um sie zu sehen.
gigsen
27/04/09 @ 08:15
#1
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och.. die armen soldaten.. jetzt müssen sie ihre tagebücher doch verfilmen lassen.. ;(

Bohnsen staff
27/04/09 @ 08:19
#2
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Ganz im Ernst: Ich hab in Spielen ja schon einige abgefuckte Sachen gemacht, aber das geht imo wirklich zu weit. Da soll man in einigen Situationen sogar die Entscheidung treffen müssen, ob man nun Unbewaffnete erschießt oder nicht. Dort wo's reine Fiktion ist, ist es ok, aber wenn ich mir vorstelle, dass es diese Situation eventuell genau so gegeben hat, ist "geschmacklos" noch geschmeichelt. Ich bin froh, dass es so gekommen ist.

Alex
gigsen
27/04/09 @ 08:24
#3
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ich hasse solche ami-gut-alleanderen-feind-"patriotismus"-helden games..aber vielleicht muss man us-bürger sein um sowas gut zu finden..

""Da soll man in einigen Situationen sogar die Entscheidung treffen müssen, ob man nun Unbewaffnete erschießt oder nicht.""
soso.. ich dachte das basiert auf den aufzeichnungen von n paar soldaten.. könnte man die dann ja eigentlich vor n kriegsgericht zerren.. ^^
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 08:26
Woodruff_Azimuth
27/04/09 @ 08:53
#4
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Jetzt fehlt nur noch ein "Guantanámo"-Spiel ... Hm, welche Folter taugt wohl am besten?

Finde auch, dass es dieses Falludscha-Ding nicht braucht. Das hätte die Diskussionen um Egoshooter nur noch mehr angeheizt ...

Lg Woody
Mac555
27/04/09 @ 09:34
#5
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Schade, ich hatte mich drauf gefreut.

GruZ
Mac ;)
jello
27/04/09 @ 09:44
#6
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Gebraucht hätt's das Spiel vllt. wirklich nicht. Aber braucht's Saving Private Ryan z.B.?
Kriege wurden schon immer irgendwie verarbeitet, sei's Buch oder Film... Warum sich ein Spiel ausgerechnet durch seine Interaktivität - oder isses doch die Aktualität dieses Konfliktes und das Trauma, das die USA davon getragen haben? - disqualifiziert, kapier' ich nicht. So lange es 'ne moralische Message überliefert, wär' nichts dagegen einzuwenden.
Bohnsen staff
27/04/09 @ 10:00
#7
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@Jello

Oh nej, bitte keine "moralischen Messages" in Kriegsspielen, wo dann parallel zu dem aufploppenden Achievement und großer Spielerfreude Ingame darüber geheult wird, wie schlimm das doch alles ist - oder noch besser: "Wir hatten keine andere Wahl". Hier klaffen Spiel und Message so weit auseinander. Spiel = Unterhaltung, Spaß, Spannung und ein Konflikt, in dem tatäglich immer noch Leute sterben, sollte einfach nicht Basis für ein Unterhaltungsprodukt sein.

Das eine ist Geschichte (WW 2 und 1), das andere leider noch Realität. Über jemanden, der zwanzig Jahre tot ist, kann man schon mal nen gemeinen Scherz machen, auf der Beerdigung hat man aber gefälligst die Klappe zu halten.

cheers,

Alex

Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 10:06
weigandwood
27/04/09 @ 10:53
#8
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so ein spiel denke ich braucht die welt nicht.. wenn ich eigentlcih sonst gerne shooter zocke
Firstgamer
27/04/09 @ 11:18
#9
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Die ganzen Weltkriegsspiele verzeichnen einen reißenden Absatz - und ein Spiel über den ersten Golfkrieg wird eingestampft? Gibt es etwa "gute Kriege und schlechte Kriege"?

Natürlich ist der zweite Weltkrieg schon lange her, deswegen sind aber die Geschehnisse von damals doch nicht weniger schlimm. Im Golfkrieg kann man halt nicht auf "Heldentaten" zurückblicken...
PizzaInsel
27/04/09 @ 11:29
#10
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Warum der Ärger? Ist doch egal ob WW2, Irak, Vietnam oder Afgahnistan. Nach allem was ich von dem Spiel gehört habe, wird´s kein "Ach ist das schön hier" Spiel. Wenn die Story verfilmt werden würde wär´s doch auch allen egal.
Nervt es euch nicht immer nur WW2, und dann noch immer aus Sicht der Ami´s? Am besten noch mit Zensierten Hakenkreuzen, da sonst unsere Nazis ja spass, am töten von Nazis bekommen.

Wir scheinen die Wahrheit einfach nicht zu verkraften.
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 11:53
Kristian staff
27/04/09 @ 11:41
#11
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Ich finde es schade. Denn das Medium sollte sich endlich weiterentwickeln. Für mich wäre es spannend bei einem Kriegsspiel die Dramatik der Situation aus einer interaktiven Perspektive vermittelt zu bekommen. Krieg ist eben nicht nur immer Ballern a la Call of Duty. Zivilisten leiden, Soldaten erleben traumatische Ereignisse und auch die Gegenseite hat Träume, Wünsche und Hoffnungen. Ohne diese Ansätze bleiben Games eben einfach Spiele und schaffen es nicht die Sprung zu einem wichtigen, bedeutenden Medium.
Bohnsen staff
27/04/09 @ 11:55
#12
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Das hat doch nichts mit dem Medium zu tun. Die Frage ist doch, ob so etwas überhaupt schon zu Unterhaltungszwecken herangezogen werden sollte. Egal ob Film, Comic oder Spiel.

Nur weil man kontroverse Themen anpackt, entwickelt sich das Medium doch nicht weiter. Die meisten Games können ja noch nicht einmal eine anständig Räuber und Gendarm-Geschichte erzählen, ohne das kleine Einmaleins des Storytellings mit Füßen zu treten. Da kann man doch von einem Armee-nahen Entwickler keinen wertvollen gesellschaftlichen Kommentar erwarten.

Games sollten erstmal die Basics beherrschen. So etwas wie ein "Anti-Kriegsspiel" kann es IMO nicht geben, weil über allem immer der Unterhaltungszwang steht. Wenn man geschichtliche Ereignisse nachspielt oder fiktive, hat man dabei immer noch die wohltuende Gewissheit, dass alles entweder lang her ist oder nur inszeniert. Man weiß: Man fühlt sich gerade nicht auf Kosten von Leuten prächtig unterhalten, die JETZT GERADE immer noch um jemanden trauern.

Es gibt ja auch einen Grund, warum man gerne Actionfilme schaut, bei Nachrichtenbildern aus entsprechenden Gebieten sich einem trotzdem immer noch der Magen umdreht. Auch ohne krassen Splatter.

cheers,

Alex
jello
27/04/09 @ 12:10
#13
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@Bohnsen:
Filme, Bücher, Musik, ... sind primär auch Unterhaltungsmedien. Dennoch können sie Geschichten mit Tiefgang erzählen. Das jetzt von Atomic Games und ihren Spielen zu erwarten, ist vllt. wirklich zu viel. Dennoch müssen Spiele nicht immer "Ach, jetzt wurd' ich aber köstlich unterhalten und alles ist Friedefreudeeierkuchenhappy und zu lachen gab's auch"-mäßig sein... Warum darf sich 'n Spiel keiner aktuellen Themen - auch eines Krieges - annehmen? Filme tun's doch auch - und dabei geht's den Machern primär auch ums Geschäft und nichts anderes.

Ist es echt i.O. sich "auf Kosten" von jemandem, der vor sagen wir 20 bis 50 Jahren starb [oder es durchmachen musste], - um bei deiner Auffassung zu bleiben - zu amüsieren [ist doch das, was du primär von Spielen erwartest?], als "auf Kosten" von jemandem, bei dem es noch nicht ganz so lang' her ist? Muss man sich überhaupt "auf Kosten" von jemandem amüsieren? Haben Atomic das vor?

[Von den angesprochenen Achievements ganz abgesehen... v.a. der Weg, den MS mit der X360 gegangen sind, ist IMHO mehr als falsch. Aber das ist was gänzlich anderes.]
Kristian staff
27/04/09 @ 12:46
#14
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@Bohnsen: Man packt ja schon lange kontroverse Themen an, nur werden sie eben als Unterhaltung abgehandelt. Es gibt schon Tötungssequenzen, Brandschatzung und ähnliches. Doch statt eine vernünftige Darstellung der Dramatik zu wählen, gibt es meistens Schießbuden-Action.
Mac555
27/04/09 @ 12:59
#15
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Ich denke mal, da wird wieder viel zu viel Wirbel gemacht.
Ich find's Schade, hatte damals auch gern "Black Hawk Down" gespielt und den Film dazu schaue ich mir fast monatlich an.
Ich hatte mich so auf ein realistisches Spiel gefreut. :(

GruZ
Mac ;)
Erebu
27/04/09 @ 13:08
#16
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Da Geschichten in Spielen leider noch immer ein "Witz" sind, sehe ich keine Möglichkeit, ein so ernstes und leider noch aktuelles Thema seriös in einem Spiel zu behandeln.
Mal davon abgesehen, wer würde ein solches Spiel überhaupt spielen wollen?
Wollen wir wirklich den "wahren Krieg" nachspielen?
Erebu
27/04/09 @ 13:12
#17
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@ Mac555

Was ist denn ein realistisches Spiel? Realistisch gesehen bist du tot wenn du erschossen wirst. Es gibt keine Savepoints!
In einem realistischen Spiel kommen deine Kameraden nicht zurück und in einem realistischen Spiel sterben auch Kinder.
Nein, ich glaube niemand von uns will ein realistisches Spiel...
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 13:27
gigsen
27/04/09 @ 14:10
#18
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cod is geil!! :D

bin nur gegen das game weil ich ein schlecht gemachten 08/15 "taktik" shooter dahinter vermute der auf den "kriegstagebüchern" von son paar amis basiert.. alles sehr glaubhaft..
auserdem mag ich keine taktikshooter.. ^^
edit:
wenn das teil was getaugt hätte wäre es nicher nicht so schnell in den müll gewandert...

moralisch.. naja bohnsen hat da nicht ganz unrecht.. wirklich stören würde mich das aber nicht umbedingt.. bin eben ein abgestumpfter killerspielspieler hehe :)
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 14:38
Bohnsen staff
27/04/09 @ 14:45
#19
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@ Epilogue:

Wie ich vorhin schon geschrieben habe, ist es imo durchaus ein gravierender Unterschied, ob man an fiktiven oder geschichtlichen Schlachten teilnimmt oder ob man einen Konflikt, bzw eine (btw. sehr kontroverse) Schlacht nachspielt, deren Opfer derzeit noch betrauert werden. Das hat mit Doppelmoral Nullinger zu tun. Bei geschichtlichen und vor allem fiktiven Szenen ist einfach eine ganz andere Distanz da.

Alex
Erebu
27/04/09 @ 14:58
#20
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@ Epilogue

WW2-Shooter sind eine genaue und realistische Representation des zweiten Weltkrieges... /rolleyes
Außerdem denke ich nicht das Kriegsveteranen schöne Erinnerungen an den Krieg haben.
Ich kenne einige Leute, die in einem echten Krieg (Balkankonflikt) gekämpft haben und die auch "wirkliche" Leute getötet haben.
Jeder von ihnen ist nur noch ein Schatten ihres früheren Selbst.
Mein Onkel, ein Freund und der Brunder eines Freundes wurden in diesem Krieg getötet.
Ich persönlich habe kein Interesse wahre Konflikte in irgend einer Form nachzuspielen. Ich habe nichts gegen eine Runde Gears, Killzone oder UT2004, aber den Irakkrieg oder irgend einen anderen Krieg unbedingt nachspielen zu wollen, finde ich irgendwie pervers.
Mac555
27/04/09 @ 15:03
#21
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@Erebu:
Legst Du immer gleich jedes Wort auf die Goldwaage und nimmst alles gleich wörtlich?
Dann wirst Du es in Deinem Leben noch sehr schwer haben. ;)

GruZ
Mac ;)

Übrigens gibt es sog. "one shoot - one kill"-Spielmodi, da bist Du nach einem Treffer i.d.R. sofort tot.

Ach ja und "ich glaube niemand von uns will ein realistisches Spiel..." war wohl nur ein lustiger, kleiner Gag von Dir.
Alle wollen immer realistischere Spiele, Filme, etc., das ist eine ganz normale Entwicklung auf dem Unterhaltungs-Sektor.
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 15:07
Kristian staff
27/04/09 @ 15:12
#22
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Ok, vielleicht ist eine reale Schlacht kein gutes Beispiel. Aber gerade in fiktiven Shootern wie Call of Duty wünsch ich mir noch mehr ein Sicht auf die Opfer. Ein weinendes Kind an der Straße, verzweifelte Menschen auf der Suche nach ihren Verwandten. Von mir aus, wie bei Call of Duty 4 auch als semiinteraktive Sequenz. Es geht um Dramatik, Trauer und Verzweiflung.
--shady--
27/04/09 @ 15:14
#23
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find ich gut das sie das game fallen gelassen haben...naja wir werden es dann so in 20 jahren zocken..quasi wenn gras über die sache gewachsen ist;-)
Mac555
27/04/09 @ 15:15
#24
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@Kristian:
Und nebenbei können wir uns noch am Leid der Opfer ergötzen.
Das Leben ist schön... :D

GruZ
Mac ;)
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 15:16
Woodruff_Azimuth
27/04/09 @ 15:18
#25
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@ alle

ich glaube dieses Thema ist ein Diskussionsfaß ohne Boden - weil einfach Jeder eine andere Meinung zum Thema Kriegsspiele und Co. hat und das auch gut so ist! Fakt ist: Falludscha wirds nicht geben. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt. Fakt ist auch: Es wird neue Spielideen zu dem Thema geben, weil es die Menschen einfach interessiert und weil es sich eben damit viel Geld machen lässt. Der Spieleentwickler /-Produzent, der aus lauter reiner Nächstenliebe oder Gutmütigkeit oder sogar aus tieferen Beweggründen ein Blockbuster-Game auf den Markt wirft, schläft noch seelig im Nirvana ... ;)

Ich mag auf jeden Fall die Diskussionen hier ...
Kristian staff
27/04/09 @ 16:19
#26
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Ich geb bis zu einem gewissen Punkt Epilogue recht. Bei einem Multiplayer-Shooter seh ich die Gegner nur als Pixelgestalten, weil da keine Geschichte vermittelt wird und die Figuren nur Nummern sind. Bei Single Player Kampagnen bekommen die Menschen zum Teil Gesichter und Namen, dann müsste man meiner Meinung nach auch die hässliche Seite des Kriegs zeigen. Filme wie Platoon und Saving Private Ryan schaffen das Spagat aus Anti-Kriegsfilm und Unterhaltung. Sowas fehlt mir im Games Bereich. Und ja Alex, das ganze muss natürlich die entsprechende Qualität haben.
Gokzilla
27/04/09 @ 19:24
#27
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Ich warte immer noch auf einen "Ultra Realistic Modus" bei Kriegsshootern wie Cod4. Statt Ultrahart, einfach den Modus einfügen, wo man bei einem Kopfschuss sofort bei 0 anfängt. Dann würde man nicht wild drauflosballern und sich öfters verstecken und mehr taktischer vorgehen.

Aber ein Spiel wie das hier braucht kein Mensch, genauso gut könnte man ein Spiel über Gaza machen, wo über 60% der ermordeten Kinder waren.
Außerdem ist Krieg voll böse.

Erebu
27/04/09 @ 19:52
#28
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@ Mac555
Entschuldige, ich dachte wir führen eine ernsthafte Diskussion.
@ Epilogue
Also muss ich zuerst virtuelle Kinder, Frauen und "Aufständische" töten um zu verstehen dass Krieg etwas schreckliches ist?
@ Kristian
"Saving Private Ryan" hatte ungefähr soviel mit einem Antikriegsfilm zu tun wie "Trainspotting" mit einem Antidrogenfilm.
"Apocalypse Now" wäre ein besseres Beispiel aber das würde ja als Spiel ja keinen Spaß machen :-/


Kristian staff
27/04/09 @ 20:21
#29
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@Erebu: Naja, Die ersten 20 Minuten von Saving Private Ryan fördern nicht gerade Lust auf mehr. Und nein, nach Trainspotting hab ich keine Lust darauf tote Babys an der Decke laufen zu sehen. Ach ja und ich hab Full Metal Jacket vergessen.

Übrigens versteh ich das mit dem Spaß nicht. Wenn man eine Geschichte mit auswegsloser Situation erzählt und mehr zeigt, als das übliche Schießbudengeballer kann auch solch eine Erfahrung "Spaß" machen und einen bereichern. Ich musste bei Platoon nicht die ganze Zeit weinen und hatte trotzdem hinterher das Gefühl, dass ich was über die Dramatik des Krieges und die Abgründe der menschlichen Natur gelernt hatte.

Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 21:01
Mac555
27/04/09 @ 22:03
#30
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@Erebu:
Entschuldige, ich dachte man kann ernsthafte Diskussionen auch ohne Haarspaltereien führen.
Außerdem habe ich das Gefühl, Du bist hier für die Gags zuständig.
Ich zumindest habe, im Gegensatz zu Dir, nicht meine Meinung als die aller verkaufen wollen.
Oder bist Du so allwissend, das Du so genau weißt wer realistische Shooter spielen will und wer nicht? ;)

GruZ
Mac ;)
Heavy_Rain
27/04/09 @ 22:40
#31
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Wieso so ein Spiel wie Six Days in Fallujah nicht funktionieren kann, hat man eben an CoD4 gesehen wo ein aktueller Konflikt und aktuelle Themen schön als Popcorn-Kino verpackt wurden. Nur in den aller wenigsten Tests wurde es mal kritisch betrachtet (Gameone wäre zu nennen).
Lea staff
27/04/09 @ 23:10
#32
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Mir persönlich ist es egal, ob es ein aktueller oder ein weit zurück liegender Konflikt ist. Wenn er geschmacklos dargestellt wird - siehe Cod5 -, ist die Grenze überschritten...
Edited 1 times, most recently on 27/04/09 @ 23:14
Mac555
28/04/09 @ 11:34
#33
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@Lea:
Word!

GruZ
Mac ;)

Kommentare: 1-33 von 33

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