Final-Fantasy-XIII-Director Motomu Toriyama: 'Veränderungen sind gut'

Neues Spiel, neues Team

Final-Fantasy-XIII-Director Motomu Toriyama ist der Meinung, dass der Wechsel der Entwicklerteams von Spiel zu Spiel der Final-Fantasy-Reihe gut tut und sie dadurch frisch hält.

"Das Spiel verändert sich mit jedem Titel. Es gibt ein neues Spiel und ein neues Team. Wir glauben, dass Veränderungen gut sind. Das ist einer unserer Grunsätze", erklärt er im Gespräch mit Gamasutra.

Toriyama selbst beschreibt die Reihe folgendermaßen: "Das erste [Ziel] ist, ein Spiel mit der neuesten Grafik und der neuesten Technologie für die neueste Hardware abzuliefern, um wirklich die ultimative Technologie und Schönheit für unsere Spiele zu nutzen. Außerdem ist es die Tatsache, dass Final Fantasy sich ständig weiterentwickelt."

"Das zweite ist, eine Story zu bieten, die wirklich universell ist. Die Geschichte ist immer der wichtigste Aspekt eines Spiels und wir möchten wirklich die menschlichen Emotionen wecken, die jeder auf der Welt verstehen kann. Es sind also genau diese beiden Dinge: Eines davon verändert sich immer, das andere niemals."

Damit möchte man einerseits die bestehenden Fans zufriedenstellen, andererseits aber auch stets neue Käufer für sich gewinnen.

"Unser Ziel bestand darin, ein Spiel zu erschaffen, das die größtmögliche Zahl an Nutzern und die weltweit größte Zielgruppe ansprechen soll. Natürlich entwickelten wir es [FF XIII] für Final-Fantasy-Fans, aber mit jedem neuen Final-Fantasy-Spiel wollen wir auch neue Spieler dazugewinnen. Während wir also die Kernzielgruppe zufriedenstellen möchten, wollen wir gleichzeitig sicherstellen, dass wir neue Fans hinzubekommen - unabhängig von Alter oder Nationalität."

"Bei Final Fantasy unterscheidet sich jedes Entwicklerteam bei jedem Spiel. Weil es für jedes Spiel einen anderen Director gibt, kommen die Stärken und Elemente des jeweiligen Teams in jedem Spiel zum Vorschein. Ich habe an Final Fantasy VII und X gearbeitet. Diejenigen, die diese Spiele mochten, tendieren also dazu, meine anderen Spiele zu mögen, weil meine Vision in jedem davon hervorsticht."

"Im Gegensatz zu vorherigen Spielen haben wir mit Final Fantasy XIII aber wirklich versucht, den Anreiz zu vergrößern und neue Nutzer zu gewinnen, egal ob es nun welche sind, die Actionspiele oder Online-Shooter mögen", erklärt Toriyama. "Wir haben ein neues Kampfsystem erschaffen, das sie ansprechen wird und neue Fans einbringt."

Der Auslöser für dieses globale Danken war laut Toriyama der Erfolg von Final Fantasy VII im Jahr 1997: "Final Fantasy VII veränderte wirklich unsere Anischten im Hinblick auf das Spiel, als es zu einem weltweiten Erfolg wurde. Davor haben wir überhaupt nicht global gedacht, eher inländisch. Mit diesem Erfolg und der Tatsache, dass Spiele weltweit größer wurden, war es für uns ziemlich logisch, dass wir damit anfangen mussten, mehr über die Welt nachzudenken."

Kommentare (8) Latest comment vor 2 Jahren

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  • KleinerMrDerb #1 vor 2 Jahren

    Also ich hab gestern nochmal versucht mit FF13 warm zu werden aber es klappt einfach nicht.

    Zu Simpel und zu Hektisch ist das Kampfsystem
    Teilweise seh ich garnich was ich dort eigentlich mache und dann drück ich lieber einfach ununterbrochen X und der Kampf ist dann ebenfalls in 5-10 sek. gewonnen.....

    Ist eigentlich noch wer der Meinung, dass Vanille und Hope die mit sehr weitem abstand nervigsten Charaktere sind die JEMALS in einem Videospiel aufgetaucht sind???
  • gigsen #2 vor 2 Jahren

    ""Final Fantasy VII veränderte wirklich unsere Anischten im Hinblick auf das Spiel, als es zu einem weltweiten Erfolg wurde. Davor haben wir überhaupt nicht global gedacht, eher inländisch. Mit diesem Erfolg und der Tatsache, dass Spiele weltweit größer wurden, war es für uns ziemlich logisch, dass wir damit anfangen mussten, mehr über die Welt nachzudenken."

    epic fail!

    ich bin bei teil 13 jetzt bei kapitel 9 und hab null bock mehr mitr das weiter anzutuhen.. sowas von langweilig in jeder hinsicht.. :P

    @ derb
    jep die beiden (allein schon die namen.. wtf ) sind besonders am anfang total ätzend.. das ändert sich zwar im verrlauf der storry (soweit ich das bis jezt gespielt hab..) aber viel lbesser wirds auch nich..
    Editiert von 1 um 23/03/10 @ 08:08
  • m_coaster #3 vor 2 Jahren

    Die beiden sind weniger ätzend als die kleinen Hampelmännchen/frauchen in LO, oder Eternal Sonata... ach eigentlich gibt es zig JRPGs wo immer nervige Chars drin vorkommen. Ich gebe dem Mann aber recht, habe eine ähnliche Einstellung. Eine Story ist für mich persönlich mit das wichtigste in einem Spiel, außer es baut zu 100% auf Action die dann aber brilliant sein muss (z.B. God of War). Denn wie in einem guten Buch, bringt mich hauptsächlich eine gute Story zum weiterspielen, oder noch krasser ausgedrückt, nur eine gute Story kann mich zum weiterspielen animieren, selbst wenn das Spiel eher grottig ist.

    Darum bin ich mit FF13 auch warm geworden und verfluche FF12. Darum mag ich Uncharted, weil es mehr ist als plumpe Balleraction.
  • gigsen #4 vor 2 Jahren

    wenn das spiel so öde und immer gleich ist reist bei mir auch die beste storry nix mehr raus..
  • KleinerMrDerb #5 vor 2 Jahren

    @M_coaster

    Story ist mir auch sehr wichtig aber vorallem muss mich das Spielen des Spiels in irgend einer Art faszinieren...

    Ich liebe z.B. kane & Lynch wegen seiner story und als Shooter war es noch gut zum Spielen.
    God of War hat in meinen Augen auch eine gute Story und Teil 3 hab ich mir unter anderem gekauft damit ich weiß wie diese weitergeht.

    Aber FF13 ist für mich so unglaublich langweilig und schlecht durchdacht...

    Für mich waren grad die Kämpfe in Final Fantasy das was mich zwischen der Story bei Laune gehalten hat.
    Bosskämpfe die schonmal 15-30min. dauern konnten und die eine vernünftige Strategie voraussetzten etc.pp

    Die Kämpfe in 13 gehen mir nur auf die Nerven denn sie sind oft schon vorbei bevor sie wirklich begonnen haben.
    3-5 sek.das ist doch ein Witz.
    Selbst die für die Serie rekordverdächtigen seeeehr kurzen Ladepausen vor und nach dem Kampf dauern länger als die meißten Kämpfe.

    Bei Final Fantasy hatte man zwar nie viel einfluss auf den eigentlichen Kampf aber es ist doch ein deutlicher Trend zu beobachten, dass Charaktere in Spielen immer coolere Moves ausführen und der Spieler selbst immer weniger zutun hat.
    Damit die Kämpfe cooler aussehen wurde so ziemlich alles taktische entfernt und man nur noch reagieren muss und nicht mehr denken.

    Das neuste Splinter Cell ist auch ein tolles Beispiel dafür.
    Gegner werden Markiert.
    1 Knopf wird gedrückt und die Spielfigur macht die geilsten moves und erledigt die Gegner in Filmreifer Matrix Action....
    Als Spieler guckt man jedoch nur zu......
    Editiert von 1 um 23/03/10 @ 09:03
  • gigsen #6 vor 2 Jahren

    also später im spiel gibts schon gegner die so einiges einstecken... die sind dann aber meist so einfach zu besiegen dann man minutenlang auf die eindrischt und ab und zu heilt.. langweilig!!
  • m_coaster #7 vor 2 Jahren

    Mir egal - wie gesagt, bei einem Buch lese ich ja auch nur. Wenn mir ein Spiel, oder sagen wir besser, ein digitales Medium, eine gute STory bietet, kann ich auf spielerische Sachen verzichten. Ich stelle mich dann darauf ein. Heavy Rain war auch kein Spiel im eigentlichen Sinne, es war trotzdem egal. Und mir ist ein FF13 lieber mit guter Story, als ein spielerisch interessanter, aber sonst total langweiliges FF12.

    Und natürlich gibt es Spiele die aufgrund der Spiels selber fesseln, aufgrund des Gameplays, das ist auch völlig in Ordnung. Zum Beispiel Darksiders, da war mir die Story total wurst. Gefährlich wird es nur mit 0815 Gameplay und mieser Story, und davon gibt mehr als genug. Mir ist z.B. auch ein Half Life oder Bioshock 10 mal lieber als ein gorefixiertes, stumpes Gears of War. Das sehen viele anders, manchen reicht ja Gewalt alleine als Spielmotivation, ich habe da lieber eine fette Story. Wie gesagt, ich spiele nicht um des spielens willen, ich Spiele weil ich unterhalten werden möchte. Die Unterhaltung an sich kann dabei je nach Spielprinzip variieren.

    Das sind aber Geschmäcker, und die sind nun mal verschieden.

    @ KleinerMrDerb

    Um auf dein Beispiel Splinter Cell einzugehen. Da würde mich die Story wohl null interessieren, das Gameplay zu einfach, und schon ist es in meinen Augen gescheitert. Wäre das Spiel nen bockschweres Schleichabenteuer, würde es mich unterhalten und ich würde den Entwicklern meinen Dank aussprechen. Hätte es eine abgefahrene, total krasse fesselnde Story, würde ich widerum das Knöpfchendrücken und seichte Gameplay verzeihen. Am besten ist natürlich beides - gar keine Frage.
    Editiert von 1 um 23/03/10 @ 09:17
  • gigsen #8 vor 2 Jahren

    also ich find das neue splinter schon interresant.. aber ich kann mich auch mal von trash unterhalten lassen ;) das is von spiel zu spiel unterschiedlich..