GTA Chinatown Wars offenbar weniger als 90.000 Mal in den USA verkauft

Auch MadWorld schwach auf der Brust

Wer sich heute früh gewundert hat, dass in den März-Charts der NPD-Group nirgends auch nur ein Bit von Grand Theft Auto – Chinatown Wars zu sehen war, der hat definitiv gut aufgepasst. Einem Bericht von Silicon Alley Insider zufolge hat sich der Top-Down Triadenkrimi in den Staaten nämlich nur etwa 89.000 Mal verkauft

Cowan & Co Analyst Doug Creutz, der das Marktpotential des 'kleinsten' GTA noch im März auf bis zu zwei Millionen verkaufte Einheiten allein in den USA und in 2009 schätzte, hat seine Prognose auf ein Viertel (also 500.000 Einheiten) nach unten korrigiert. Seiner Meinung nach werde sich das "Experiment" für Take Two nur als "marginal profitabel", aber dennoch "lohnenswert" erweisen. Lohnenswert, wenn man wissen will, auf welcher Plattform man sein nächstes portables GTA veröffentlicht?

"Der enttäuschende erste Monat bestätigt unsere Ansicht, dass es für Third-Party Publisher sehr schwierig ist, auf Nintendo-Plattformen bedeutungsame Verkaufserfolge zu erzielen". Weiterhin erläutert er: "Take-Two hat seine wertvollste Marke auf die am weitesten verbreitete Spieleplattform portiert und dabei das von den Kritikern am besten bewertetste Spiel der Konsole geschaffen. Wir wussten zwar, dass die Demografie der Plattform einige Schwierigkeiten mit sich bringen würde, dachten aber, dass es genug Hardcore und erwachsene Spieler unter den DS-Usern gäbe, um den Titel zu einem Erfolg zu machen." An der Qualität des Spiels hat es jedenfalls nicht gelegen, das ist schwer in Ordnung.

Auch Segas MadWorld scheint ziemlich schmerzhaft auf die Schere zwischen M-Rating und tatsächlichen Wii-Besitzern gefallen zu sein. Wie Gamasutra heute meldete, hat der monochrome Splatter-Klaumauk (7/10 im Eurogamer.de Test ) laut NPD-Erhebungen nur 66.000 Freunde gefunden.

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