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Guitar Hero: Metallica Test

Xbox 360 PlayStation 3 Test von Björn Balg

29 Mai, 2009

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Neun Grammy Awards, über 100 Millionen verkaufte Alben und eine Anhängerschaft an Fans, die wohl die Population ganzer Staaten in den Schatten stellen dürfte. Dies sind nur einige Errungenschaften von Metallica. Einer Band, die sich den Weg an die Spitze hart erkämpft hat und dabei viele Probleme sowie Auseinandersetzungen überstehen musste. Seit 1981 hat sich die Gruppe stets neu erfunden und das Genre des Metals mitdefiniert. Kein Wunder also, dass die Jungs ihr eigenes Guitar Hero spendiert bekommen.

Der Aufbau orientiert sich dabei an World Tour. Ihr könnt zu den insgesamt 49 Songs (28 von Metallica, 21 von anderen Künstlern) mit Gitarre, Bass, Schlagzeug sowie Mikrofon ordentlich abrocken. Entweder einzeln oder in einer Band aus bis zu vier Leuten. Soweit ist alles beim Alten geblieben. Doch die ersten Veränderungen überraschen einen im Karrieremodus.

Anstatt einen Gig nach dem anderen zu absolvieren, schmeißt Euch das Spiel in jeder Location ein paar Songs vor die Füße. Um die nächste Spielbühne freizuschalten, benötigt Ihr eine gewisse Anzahl an Sternen, die Ihr als Bewertung in den jeweiligen Liedern erhaltet. Da es meistens reicht, nur zwei oder drei Titel zu spielen, halten Euch keine übermäßig schwierigen Passagen auf, wie es noch in den Vorgängern der Fall war. Zwar könnt Ihr auch den Schwierigkeitsgrad senken, dennoch ist es wesentlich angenehmer, auf einer Stufe zu bleiben. Ein weiter Vorteil besteht darin, ungeliebte Balladen schlicht beiseite lassen zu können. So ist es beispielsweise möglich, die komplette Karriere mit nur 16 beendeten Songs abzuschließen.

'Guitar Hero: Metallica' Screenshot 1

Eure Finger werden bluten…

Alle Titel bieten die gewohnt gute Qualität und ich bin froh, dass man zu allen Metallica-Stücken die Master Tapes benutzt hat, da sich besonders die Stimme von Hetfield im Laufe der letzten 28 Jahre stark geändert hat. Weniger schön ist die Anzahl der Tracks. 28 Metallica-Lieder sind schlichtweg zu wenig. Immerhin hat die Gruppe neun Alben und knapp 100 Songs kreiert. Ich vermisse zudem Highlights wie …And Justice For All oder Ride the Lightning. Da werden mir die Fans sicherlich zustimmen.

Kommen wir nun zu den einzelnen Instrumenten. Bei Gitarre und Bass hat sich am eigentlichen Spielprinzip nichts getan. Noch immer schreddert Ihr die Notenabfolgen nach, die aus der Tiefe heraus auf Euch zukommen. Im Bezug auf den Schwierigkeitsgrad wird es da schon interessanter. Bis auf einige Ausnahmetitel, ist der Anspruch der einzelnen Stücke sehr hoch. Es erwartet Euch kein zweites Through the Fire and Flames, aber eines kann ich Euch garantieren: Schmerzende Finger, die sich nach einem Griff ins Eisfach sehnen.

Besonders Euer Bassist hat dank Robert Trujillo einiges mehr zu tun als in den Vorgänger. Beiläufiges Einschlafen geschieht hier nie. Alle erhältlichen Plastikklampfen sind mit Guitar Hero: Metallica kompatibel. Mit welcher Ihr spielt, hängt stark von eigenen Vorlieben wie zum Beispiel dem Gewicht ab.

'Guitar Hero: Metallica' Screenshot 2

...und die Füße auch!

Der Gesangspart ist gleich geblieben und auch vom Schwierigkeitsgrad her sehr moderat. Trotzdem solltet Ihr Euch im Klaren darüber sein, dass Leute ohne Talent gnadenlos versagen. Ich selber habe es in allen Musikspielen immer wieder versucht und bin jedes Mal gescheitert. Die erfolglosen Anstrengungen in Guitar Hero: Metallica bilden bloß die Spitze für meinen Eisberg aus peinlichen Partyabenden. Für professionelle Sänger ist das natürlich äußerst positiv. Diese heben sich nämlich deutlicher von der Masse ab, als vergleichsweise in Singstar oder Lips.

Am interessantesten gestaltet sich das Schlagzeug. Jede Plastiktrommel, ob nun von World Tour, Rock Band oder das kostspielige Ion-Set, kann bei Guitar Hero: Metallica benutzt werden. Doch nur am World Tour-Set lässt sich ein zweites Fußpedal anschließen. Diese sind ab sofort für knapp 10 bis 20€ im Handel erhältlich und lassen sich per mitgeliefertem Y-Splitter kinderleicht anschließen. Das ist im neuen Expert-Modus auch bitter nötig. Hier listet das Spiel nun alle Bassdrum-Noten auf, die mit lediglich einem Pedal nicht zu meistern sind.

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Kommentare: 1-6 von 6

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gigsen
29/05/09 @ 08:21
#1
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kommt morgen aus uk ;)
Lea staff
29/05/09 @ 08:24
#2
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Ich hab die Karriere schon einmal durch :p (aber nicht mit allen Songs). Btw: "One" auf Drums zu spielen ist der Horror...
Jimpanse
29/05/09 @ 10:42
#3
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@all: habs schon länger :P

und hab schon ewig hier auf den Test gewartet, ich muss sagen es hat mindestens eine 9 verdient, ich finde nur den Onlinepart nicht so gelungen, sollte langsam mal besseres Matchmaking geben. Ansonsten würd ich dem GH:Metallica mal den Preis für das BESTE GuitarHero bis jetzt geben. Ist einfach hamma geil, ich bin kein Metallicafan, aber endlich gibts ein GH wo man mit den Drums fast in allen Songs ordentlich draufkloppen kann xD
und Gitarre is au geil, habe jetzt mit Gitarre die Karriere auf Schwer + Expert durch, mit den Drums bin ich grad am Anfang und Bassgitarre Karriere bin ich bei der Hälfte ...

gigsen
29/05/09 @ 10:46
#4
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ich hab nur 2 gitarren.. (bald) die eine noch aus guitar hero 3

Locke89
29/05/09 @ 11:38
#5
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@Jimp: Die 9 gibts aus den oben geschriebenen Punkten nicht. Besonders die mikrige Anzahl an Songs und die Tatsache, fast keinen DLC (eben bis auf DM) auswählen zu können ist hart. Und warum liegt kein Downloadcode dabei, mit dem ich alles auf die Festplatte packen kann? Ich wäre ja sogar mit 5€ für einen Transfer einverstanden gewesen. Es ist einfach nur nervig, immer die Spiele austauschen zu müssen. Denn auch bei World Tour gibt es Songs, die ich immer noch spielen möchte.

Ach ja, und so gut ich die Idee mit dem Karriere Modus finde, hätte man es doch etwas länger ausbreiten können. Am World Tour Modus von RB2 kommt leider noch nichts vorbei.

@Tanja: Versuch mal Battery, Fuel oder Beautiful Morning. Da können einem schon die Arme schmerzen ;p
Edited 1 times, most recently on 29/05/09 @ 11:40
Jimpanse
29/05/09 @ 12:47
#6
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@Locke: das stimmt allerdings.... das der normale DLC nicht geht ist extrem nervig, aber da ich sowieso eigentlich Metalcore/DeathMetal Fan bin, geht es noch, da einfach auf der Platte die meisten "harten" Songs drauf sind, damit ich auch schön ordentlich knüppeln kann :)

Trotzdem spreche ich hier mal ne Kaufempfehlung aus ;)

Und zum Glück gibts das Problem bei GH:5 nicht mehr...

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