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Ikaruga

Achtung Hardcore!

Ein Meer von schwarzen und weißen Energiebällen breitet sich über den Bildschirm aus. Auf den ersten Blick chaotisch, entsteht bei näherer Betrachtung ein Muster. Wege, Möglichkeiten und Gefahrenzonen bilden sich heraus. Wie ein Surfer gleitet Euer Raumschiff hindurch, absorbiert sie, weicht ihnen aus oder scheitert. Aus einem Shooter wird ein Puzzle mit Aufgabenstellungen und Lösungswegen. Nur wer das System versteht und einen Ausweg sieht, hat eine realistische Überlebenschance.

Jede Sekunde ist Eure Aufmerksamkeit gefordert. Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ist Treasures Vertikal-Shooter Ikaruga ein forderndes Biest, das Casual Gamer zum Frühstück verspeist. Ihr müsst Sturkturen auswendig lernen, zentimetergenau Pfade abfliegen und in sekundenschnelle Euren Schild anpassen.

Wer nicht bereit ist, mehrere Stunden Training in das Spiel zu stecken, um auch nur den letzten der fünf Level zu erblicken, kann genau an dieser Stelle aufhören zu lesen. Die Genialität erschließt sich erst durch viel Übung, ein blitzschnelles Reaktionsvermögen und gestählte Nerven.

Dabei basiert Ikaruga, wie alle erstklassigen Spiele, auf einer simplen, aber genialen Grundidee. Im Gegensatz zu anderen Shootern bedeutet ein Treffer nicht unbedingt das Ende. Nein, er kann Euch sogar Energie für mächtige Smartbombs geben.

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Hier wird die vernichtende Lenkwaffe ausgelöst.

Ihr müsst nur Euren Schild modellieren, der genau zwei Varianten kennt: Schwarz und weiß. Ein Treffer mit der falschen Farbe und Euer mächtiges Raumschiff fliegt spektakulär in die Luft. Habt Ihr die richtige Variante gewählt, lädt der feindliche Angriff eine Energieleiste auf, die Ihr wiederum in Form von Lenkwaffen auf die feindliche Armada loslassen könnt.

Auch Eure Laserkanonen ändern mit der Modularität ihre Farbe. Schwarze Schüsse verursachen bei weißen Gegnern doppelt so viel Schaden und umgekehrt. Zusätzlich rächen sich gleichfarbige Gegner auf dem normalen Schwierigkeitsgrad mit einer Salve Energiekugeln, wenn Ihr sie ins digitale Nirvana befördert.

Auf leicht gibt es diesen Angriff gar nicht, auf schwer sorgt jeder Abschuss für solch eine Attacke. Wenn Ihr Euch also geschickt anstellt, könnt Ihr auf den höheren Schwierigkeitsgraden deutlich häufiger die vernichtenden Raketen einsetzen.

Für Punktejäger ist es außerdem hilfreich, so genannte Chain-Combos zu nutzen. Vernichtet Ihr nämlich mehrfach hintereinander Gegner des gleichen Farbtyps, steigt die Punktzahl deutlich an. Echte Profis picken dazu aus dichten Formationen die richtigen Feinde heraus und erreichen damit Ihre phänomenalen Punktzahlen. Statt einer halben Millionen können es schon im ersten Level zwei Millionen werden, die Ihr für die Weltspitze auch dringend benötigt.

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