Insomniac: "Ratchet & Clank – ACIT ist vermutlich unser letztes 60fps-Spiel"

Grafikqualität wichtiger als Bildrate

Insomniacs Engine Director Mike Acton hat in einem Blogpost (via vg247) angedeutet, dass Ratchet & Clank: A Crack in Time „wahrscheinlich” das letzte Spiel des Studios sei, das mit 60 Bildern pro Sekunde läuft.

„Unser Community-Team hat einige Nachforschungen bezüglich der Frage der Framerate angestellt. Und sie haben insbesondere eine klare Korrelation zwischen Grafiknoten in Reviews (wo sie vergeben werden) und den Endnoten festgestellt“, so Acton. Eine solche Korrelation fanden sie nicht zwischen Framerate und den Grafik-Wertungen oder den Endnoten.

„Es scheint hingegen so, dass z.B. Gameplay-Bewertungen durchaus von den Grafikwertungen beeinflusst werden. Besser aussehende Spiele werden von Testern als unterhaltsamer empfunden“, so Acton weiter.

Auch mithilfe eines informellen Polls kommt Acton zu der Erkenntnis, dass die Framerate ein wichtiger Faktor ist, aber kein kritischer. Stehe man vor der Wahl zwischen Grafikqualität und Bildrate, so sollte die Wahl für die Grafik ausfallen. Eine hohe Bildrate habe kaum Auswirkungen auf die Verkaufszahlen.

Eine stabile Bildrate sei bei Insomniac immer noch von hoher Wichtigkeit, allerdings kommt er zu dem Schluss, dass Ratchet & Clank „wahrscheinlich“ das letzte 60fps-Spiel des Teams gewesen ist.

Kommentare (10) Latest comment vor 2 Jahren

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  • master198702 #1 vor 2 Jahren

    Hmmm für mich steht der Spielspass in Vordergrund nicht die Grafik oder die Bildrate , und ich glaub kaum das es das Letzte gewesen sein wird was euer Entwickler Team da entwickelt hat!
    Editiert von 1 um 30/10/09 @ 09:28
  • amigaones #2 vor 2 Jahren

    Wie bescheuert wäre das auch ein Spiel nach der Framerate zu bewerten? Ich finde die übertreiben ganz schön.
    Eigentlich interessiert das doch kein Mensch. Es soll gut aussehen und flüssig spielbar sein. Ja, und in erster Linie eben ein gutes Spiel sein, was Spaß macht. Dieses 60fps Gerede ist ja fast schlimmer als der Mhz-Wahn.
  • RushOliver #3 vor 2 Jahren

    @amigaones

    Ein flüssiges Spielen ist je nach Art des Spiels NUR mit 60fps möglich. So sind z.B. Rennspiele mit 60fps erheblich flüssiger und besser spielbar als solche mit 30fps. Innerhalb der 60fps kann z.B. der Controller unzählige mal abgefragt werden und dessen Eingaben auch entsprechend oft bei der Umsetzung auf den TV berücksichtigt werden.

    Die eigenen Spiele so anzupassen das sie bei der Wertung von Magazinen besser abschneiden ist eigentlich ein Armutszeugnis. Vermutlich aber ist es auch ein Armutszeugnis der jeweiligen Spieler das sie nicht einmal massives Tearing erkennen, wie sollen sie dann erkennen wann ein Spiel 60fps und wann ein Spiel 30fps hat.... oder ob es sogar zwischen diesen Werten schwankt oder gar deutliche Einbrüche unter 30fps hat.
  • Roland_D11 #4 vor 2 Jahren

    Dieser Blogpost zeigt einmal mehr, wie sehr die Entwickler inzwischen von dieser kleinen Website namens metacritic.com abhängig sind. Es ist schon bedenklich, wenn bei Entwicklern die Prämienhöhe am Metacritic-Durschnitt gemessen wird.

    Natürlich sind 60 fps nicht für jedes Spiel notwendig, solange die Framerate stabil ist (siehe Uncharted 2 bei 30 fps) sind manche Genres spielbar. Ob ein recht schneller Action-Plattformer wie Ratchet dazugehört würde ich aber bezweifeln. Und wie RushOliver schon schrieb: Rennspiele und Actionspiele sind mit 60 fps deutlich flüssiger als mit 30 fps.
    Editiert von 1 um 30/10/09 @ 10:51
  • phg #5 vor 2 Jahren

    Es ist auch ein Armutszeugnis der Tester. Oftmals werden niedrige Frameraten nicht mal kritisiert. (Tomb Raider Underworld auf PS3!) Wenn man dies also nicht kritisiert und zu Punkteabzug führt ist es alos für die Publisher der logische Schritt eine bessere Grafik (höhere Wertung in Bereich Grafik) zu erziehlen auf Kosten einer niedrigen Framerate.

    Eine subjektiv flüsse (ob das nun 25, 30, 60 fps oder was weiss ich sindl) Bitrate ist für mich Spielspass-entscheidend. Rucklige Spiele wie Assassin's Creed oder Tomb raider auf PS3 verderben den Spass.

    Die eigentliche Grafikqualität hingegen muss nicht Spielspass-bestimmend sein. Ob es nun 3 Lichteffekte mehr gibt, oder wenig höher aufgelöste Texturen hat, ist dabei nicht wirklich ausschlaggebend.

    Fazit: Subjektiv rucklige Spiele oder stark schwankende Frameraten SOLLTEN UNWEIGERLICH zu Punkteabzug führen. Wenn nicht ... naja ... das Resultat zeigt die News!


    p.s.
    Es sollte eine Behörde (wie PEGI) geben die, die Frameraten von Spielen analysiert und entprechende "Logos" bereitstellt. Dies wäre dann wohl wieder ein Ansporn für die Entqickler eine stabile Framerate zu erzielen. Leider sind im aktuellen Konsolen-Zeitalter flüssige Spiele seltener geworden.
    Editiert von 1 um 30/10/09 @ 11:03
  • fl0w #6 vor 2 Jahren

    Komisch.. ich dachte mal gelesen zu haben, daß die PS3 alles in 1080p mit konstanten 60 fps darstellen kann ;)
  • Phoney #7 vor 2 Jahren

    Naja, 60 fps machen Rennspiele besser kontrollierbar, mit 30 ist die Anzahl der Abfragen geringer, aber vielleicht tut es auch ein stabiler Wert dazwischen --> Immer noch besser als 30 und die Ressourcen für den Rest der Programmierung würden mehr Spielraum geben.

    Warum ist es ein Armutszeugnis, dass Spielehersteller alles dafür machen, dass Spieletester ihre Software besser bewerten??? Meist sagt ein gutes Testurteil doch viel für den späteren Käufer und wichtiger viel über die Qualität aus...oder hab ich da was falsch verstanden?!?
    Editiert von 2 um 30/10/09 @ 13:39
  • Syrok #8 vor 2 Jahren

    Mir ist es wurscht. Ich hab noch nie den Unterschied gesehen/gespürt zwischen 60fps und 30fps oder was auch immer die benutzen. Das einzige was ich merke ist wenn es plötzlich deutlich langsamer wird.
  • ZaphodX #9 vor 2 Jahren

    So eine Kakophonie!

    Ich habe mich gerade bei der Ratchet & Clank Demo so über dieses super flüssige Bild gefreut. Das ist auch für die Augen sehr viel angenehmer zu spielen als jene die mit 30 FPS daher kommen und dafür allerlei Grafik-Schnickschnack mit Lensflair, Partikel und Lichteffekten rum protzen.
    Dadurch wird ein schlechtes Gameplay auch nicht besser. Grafik ist ganz klar überbewertet!
    Ist traurig wenn sich die Entwickler nur nach ein paar Leuten richten die beruflich über nach irgendwelchen Parametern für ihre Bewertung suchen und leider viel zu oft immer wieder fantasielos den Garfikfaktor in den Vordergrund stellen .
  • Kadaj #10 vor 2 Jahren

    Sie haben recht. Bessere Optik macht einen besseren Eindruck auf Tester und Konsumenten als ein überflüssiges Spiel (ich meine damit wirklich die fps ^^), von daher weiß ich nicht, was ihr hier zu kritisieren habt. Doe Grafik ist nun mal ein Bestandteil des Spielspaßes geworden oder glaubt hier wer noch ernsthaft, dass Uncharted 2 in PS2-Optik genau so genial gewesen wäre?