Jugendschutz: Publisher nicken Sofortprogramm ab
Statements von allen Seiten
Das Sofortprogramm des Familienministeriums ist gestern wie eine Bombe eingeschlagen. Innerhalb kürzester Zeit gab es von allen Seiten Statements und breite Zustimmung. Sowohl Marktführer Electronic Arts als auch der BIU (Bundesverband der Unterhaltungsindustrie) begrüßten den verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen und sahen nur bei wenigen Punkten Gesprächsbedarf.
Diese ungewöhnlich einhellige Unterstützung mag zum einen am angeschlagenen Image der Branche liegen, zum anderen in der Angst vor einer Kriminalisierung von "Gewaltspielen", wie sie Günther Beckstein fordert - diese knallharte Zensur wünscht sich wirklich niemand. So beißt die Industrie lieber in den sauren Apfel des verschärften Jugendschutzes und hofft in Gesprächen einige der Punkte diskutieren zu können als den Komplett-Verbot zu riskieren. Fest steht, dass Ende des Jahres auch der erwachsene Spieler sich auf einige einschneidende Änderungen gefasst machen muss.
Dir könnte das hier auch gefallen...
-
DiRT Showdown - Test 8
-
Dragon's Dogma - Test 10
-
Spec Ops: The Line - Hinter den Kulissen - Artikel 3
-
Bericht: 38 Studios hat alle Mitarbeiter entlassen 8
-
Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier - Test 6
-
Sorcery - Test 9
-
Diablo 3 - Test 59
-
Offenbar Nachfolger zu Castlevania: Lords of Shadow in der Mache 1
-
Eurogamer.de Frühstart - 25.05.2012 0
-
SEGA bringt Ron Gilberts The Cave auf den Markt 1
-
Diablo 3: Echtgeld-Auktionshaus verschoben, Patch nächste Woche 0
-
Sniper Elite V2 - Test 2
-
Metro: Last Light - Live-Action Trailer 4
-
Carmack: Auch in der nächsten Generation noch viele 30FPS-Spiele 3
-
Civilization 5: Gods & Kings - Vorschau 10
Kommentare (7) Latest comment vor 5 Jahren
Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
kristian hat da schon recht. lieber das kleinere übel.
ich bin trotzdem gespannt in wie weit sie um die zu "disskutierenden punkte" auch kämpfen werden.
da sollten sich die ganzen publisher mal gemeinesam an einen tisch setzten und versuchen wenigstens ein paar ihrer und unserer interessen durchzusetzen.
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Die Hauptsache ist das ein Beckstein mit seinem populistischen Vorgehen keinen weiteren Nährboden erhält. Ich habe noch zu gut die TV-Berichte im Kopf wo er Szenen aus GTA als Beispiel anprangerte die SO in der kaufbaren deutschen Version nicht mehr zu finden waren. Das dies zudem in einem öffentlich rechtlichen Fernsehsender ohne gegenteilige Meinungsdarstellung geschah ist umso schlimmer. Ich hätte es wirklich lustig gefunden wenn ich mir in Holland einen entsprechenden Titel gekauft hätte und die Gefahr bestünde wie ein Drogenkurier aufgegriffen zu werden.
Die Hersteller sollten sich auch keinerlei Sorgen um die Verbreitung ihrer Titel machen, denn ein GoW (Epic-Games) hat sich in Deutschland ganz sicher hervorragend verkauft. Das Kinder oder Jugendliche diese Titel nicht in die Finger bekommen halte ich für vollkommen legitim und begrüße ich als Familienvater auch.
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
wenn es kommt wie ich denke können uns die kommenden regelungen als erwachsene spieler reichlich egal sein.
um noch weiterzugehen werden wir sie vielleicht sogar begrüßen wenn wir uns endlich offiziell "quake 5" oder "doom 4" im laden kaufen können.
wobei ich trotzdem bleibe ist dass das generelle werbeverbot leicht überzogen ist.
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Sehr gutes Statement.
"Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele."
http://www.kulturrat.de/detail.php?detai...
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen