Killerspiele: Bayerische Bundesratsinitiative beschlossen

Stoiber: 'Indiskutable Machwerke'

Ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von „Killerspielen“ sollen im Strafgesetzbuch verankert werden – zumindest wenn es nach dem bayerischen Kabinett geht, das gestern eine Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Jugendschutzes bei Computerspielen beschloss. Das teilte die bayerische Staatskanzlei mit.

Ministerpräsident Edmund Stoiber betonte, dass Killerspiele unverantwortlich seien und „indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen.“ Wer künftig „virtuelle Killerspiele“ herstellt oder verbreitet, müsse damit rechnen, dass er hart bestraft wird und zwar mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Der Bußgeldrahmen soll bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz von bisher 50.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht werden. Die Definition eines Killerspiels bleibt man jedoch immer noch schuldig.

Dafür sollen aber „technische Sperren“ gefunden werden, die eine verbindliche Altersprüfung für Webinhalte sicherstellen, so Eberhard Sinner (CSU). Der Leiter der bayerischen Staatskanzlei weiter: „Wir sollten die EU-Ratpräsidentschaft nutzen, um weitere Verbesserungen im Jugendschutz auf europäischer Ebene zu erzielen.“

Kommentare (6) Latest comment vor 5 Jahren

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  • BathiBoi #1 vor 5 Jahren

    ja spinn ich den komplet??!!

    ham die scheiß politiker in bayern eigentlich nix zu regieren. die sind doch völlig am sack und sollten sich mal um bissle wichtigere themen kümmern als diese drecks diskussion jetzt auch noch auf die EU auszuweiten. alles wichtigtuerei. der stoiber will einfach nicht abdanken und die erzkonservatioven bayern bis zur nächsten landtagswahl auf seiner seite ham. mehr ist das doch nicht.

    rasten die leute in österreich, frankeich, spanien oder großbritanien aus, wo solche schlimmen killerspiele täglich frei verkauft werden?
    hört man von ähnlichen amokläufen aus dem rest von europa?

    nein!
    nein!

    die vereinten länder haben kein interesse an einem noch strängerem jugendschutz. die sehn das ein bischen anders mit der "medienfreiheit". sonst wärs schon längst auf der immer länger werdenden liste der zu besprechenden dinge.

    und bayern will die ratspräsidentschaft dazu nutzen das thema intensiv anzusprechen?
    Was macht ihr da drüben in bayern? habt ihr sonst keine probleme?
    neue straßen? lawinenschutz? ;-)

    des kotzt mich so an! ich kanns gar net sagen! und des schlimme ist, dass das hier auch nix bringt. außer das hier ein paar denken ich sei bayern hasser ;-)

    na ja, kann man nur hoffen das der shit im sand verläuft und sich alles wieder beruhigt und sich zum guten für unser hobby wendet.

    mfg
  • f1r3storm Bestätigt Redakteur, Eurogamer Deutschland #2 vor 5 Jahren

    Ich hasse bayrische Politiker -.-

    Haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen? Deswegen spielen wahrscheinlich auch Millionen Leute solche Spiele und deswegen sind sie in anderen Ländern sicherlich auch gesellschaftlich anerkannt.

    Aber was solls, der Stoiber lebt sowieso in seiner eigenen heilen Traumwelt.
  • BathiBoi #3 vor 5 Jahren

    ...ohne killerspiele und blut, herumfliegenden körperteilen und abfackelbaren gegner...
  • ARRG #4 vor 5 Jahren

    Soll ich erst das Verbot abwarten oder gleich umsiedeln?
  • Lea #5 vor 5 Jahren

    lasst uns nach österreich gehen!
  • ARRG #6 vor 5 Jahren