LAN-Party Convention-X-Treme 14 fällt 'Killerspiele'-Diskussion zum Opfer

Druck der Regionalpolitik zu groß

Mit der Convention-X-Treme 14 - kurz CXT14 - ist eine der bekanntesten LAN-Partys in Baden-Württemberg der derzeitigen "Killerspiele"-Diskussion zum Opfer gefallen.

Wie der Veranstalter auf seiner Website mitteilt, musste man sich im geplanten Austragungsort Karlsdorf-Neuthard "dem Druck von oben und der Institutionen beugen".

Weiterhin gibt man an, dass ihnen angeboten wurde, die Veranstaltung ohne die so genannten "Killerspiele" durchzuführen, wozu man neben Counter-Strike scheinbar auch WarCraft zählt. Ein weiteres Beispiel für die geballte Kompetenz gewisser Entscheidungsträger.

Entsprechende Bemühungen um eine Schlichtung führten zu keinem Resultat, man bezeichnet sich selbst als "Opfer der Hetze gegen die Lanpartyszene".

Durch die Rücküberweisung von "mehreren tausend Euro an Eintrittsgeldern" sieht man zudem den Fortbestand des Vereins gefährdet, der damit unter anderem die laufenden Kosten für Server, Technik, Lagermiete, Vereinsaktivitäten und Jugendarbeit finanziert.

Ganz aufgaben will man die CXT14 aber noch nicht. Mehrere Hallen und Locations wurden bereits als Ausweichorte angefragt.

Kommentare (17) Latest comment vor 3 Jahren

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  • S-Markt #1 vor 3 Jahren

    Schisser! Schon mal was von Beastie Boys gehört? U gotta fight 4 ur right to party!
  • BathiBoi #2 vor 3 Jahren

    solche kacker!!! alle miteinander
  • Kain201 #3 vor 3 Jahren

    Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?

    Schlimm genug das unsere selbsternannten Jugenschützer keine Ahnung haben wovon sie sprechen, aber dass es dann noch Leute gibt die immernoch behaupten es würde nix bringen zu Wahl zu gehen, finde ich viel schlimmer.

    In diesem Sinne:
    "Ihr werdet euch noch wünschen wir wären Politikverdrossen." - Max Winde
  • S-Markt #4 vor 3 Jahren

    nicht war. habe mir heute die bundestagsdebatte auf phoenix zum thema grundrechte reingezogen. mir ist jetzt noch ganz schwindelig vom kopfschütteln. grundsätzlich ist es so, daß alle großen parteien den angeblich rechtsfreien raum internet in einen rechte freien raum umwandeln möchten.
    Editiert von S-Markt um 03/07/09 @ 15:17
  • Ultrasonic #5 vor 3 Jahren

    Das Problem ist auch das sich diese Veranstalter an die Städte wenden. Das deren "Bürgermeister" keine Guts besitzen steht ja wohl außer Frage. An deren Stelle würde ich mich in Zukunft an "private" vermieter richten. Ok die haben meist nicht so optimale locations aber wurst, in den "Underground" werden wir "Killer-Zocker" so oder so gedrängt. Ne Private person kann den Politikern in so einem fall immer noch den verbalen Mittelfinger zeigen. Ich kenne z.B. ein Gelände bei dem etwa mind 10.000 QKM frei sind. Eben auf meherer hallen aufgeteilt aber dafür wesentlich stylischer eben als eine fette halle.

    Auf lange Sicht haben Sie unter der Knute der aktuellen "Killer-Spieler-Verbrennungs" Regierung so oder so nie wieder eine Chance so etwas in öffentlichen Gebäuden in Ger stattfinden zu lassen.
    Außer die nächsten Lan´s drehen sich darum, wer Barbies Pferd am schnellsten den Arsch abspritzen kann und wer die Tollste SIMS familie vorstellt...

    Ich denke die Veranstalter lassen sich das in Zukunft nicht mehr wirklich gefallen und Deutschland stirbt dann eben als Veranstaltungsland aus, ich könnte sie sogar verstehen. Andere länder nehmen Sie sicher mir Handkuss auf.


  • schmalzimohr #6 vor 3 Jahren

    Na und wieder nichts aus Nazideutschland gelernt.
    Bin froh das die Waffenmessen weiterhin stattfinden,es könnte ja sonst falsche Akzente setzen.
    Tz
  • Lorrn #7 vor 3 Jahren

    es sind bald wahlen, die faule jugend geht nach dennen sowieso nicht wählen, bzw. wälht nur kleine parteien. die setzen so sehr auf ihre stammwähler um zu glauben das sie mit dem ganzen mist durch kommen. ich hoff mal stark das die jugend bei den nächstenwahlen aktiv wird, und mal zeigt wie s gehen kann wenn man ohne ahnung regiert
  • phillip_j_fry #8 vor 3 Jahren

    datt vertseh mal einer ufc kann man sich anschauen aber wenn leute nur zocken wollen geht das nicht
    ich warte ja auf den tag an dem sie mir das online zocken verbieten wollen
  • Kain201 #9 vor 3 Jahren

    Bei der UFC in Köln gabs auch Politiker die dagegen waren. Sie haben sich aber nicht getraut das zu verbieten.

    Was mich zum Fazit bringt, das man sowas mit uns wohl ungestraft machen kann.
  • weigandwood #10 vor 3 Jahren

    danke liebe csu/ cdu für der ganzen panikmache -.-
  • S-Markt #11 vor 3 Jahren

    das muss man sich mal vor augen halten: da wollen erwachsene menschen ihrem hobby nachgehen mit spielen, deren nutzung volljährigen niemand verbieten kann und das wird verhindert durch politiker, die sich für ihr wahlpublikum profilieren wollen.
  • Kain201 #12 vor 3 Jahren

    Korrekt S-Mart, du hast den Schwachsinn in seiner Gesamtheit erfasst.

    Jetzt fehlt nur noch dem die Krone aufzusetzen:

    [link url=http://www.ealanteam.de/news-artikel,CXT-14---Absage-wegen-Killerspielen,42617,1.html
    ]http://www.ealanteam.de/news-artikel,CXT...[/link]

    Wacht endlich auf Leute!
  • S-Markt #13 vor 3 Jahren

    wieso eigentlich killerspieldiskussion? killerspielhetzjagd stimmt wohl eher.
  • Saldek #14 vor 3 Jahren

    ist das eigentlich rechtens, hier jedesmal Verträge kurzfristig & nach Belieben zu kündigen?
  • TR0N #15 vor 3 Jahren

    Zwei Worte:"Läch-erlich!"
  • TattooZett #16 vor 3 Jahren

  • TR0N #17 vor 3 Jahren