LEGO Rock Band - Test
Nur Kullernde Steinchen, keine Rolling Stones
Diesen Herbst erschienen The Beatles: Rock Band und LEGO Rock Band. Und weiter könnten zwei Spiele, deren Grundkonzept praktisch identisch ist, nicht auseinanderliegen. Das Erste ist ein Werk der Huldigung an eine Band. Ein Konzept, das musikalisch, spielerisch und visuell aufgeht. Das Beste, was sich aus diesem Ansatz holen ließ, und ein Kunstwerk. LEGO Rock Band dagegen…ist nicht direkt schlecht. Aber ein Konzept lässt sich beim besten Willen nicht erkennen.
Zwei Ansätze waren denkbar für ein solches Projekt. Nummer eins ist offensichtlich. Die Musik ist egal, LEGO ist zum Bauen da. Setzt euch aus Steinchen Musiker, Instrumente und Locations zusammen, ganz wie ihr wollt, ganz im Sinne des vielleicht kreativsten Spielzeugs überhaupt. Diesen Weg geht LEGO RB nicht. Ihr wählt Hemd und Hose wie gehabt, neue Instrumente werden freigeschaltet und nicht gebaut. Die Fahrzeuge, die euch zu neuen Locations bringen, sind fertig. Wie alles andere auch. Gebaut wird hier nicht.
Bleibt Konzept nummer zwei, das letzten Endes aber auch nicht ganz aufgeht. Das Drumherum ist nur Steinchen-Fassade, das Musikkonzept heißt konsequenter, familientauglicher Mainstream von 8-88 Jahren. Auch kein Treffer, wenn man den Blick über die Setlist wandern lässt. Da finden sich zwar Evergreens und schon wegen „Summer of 69“, „Two Princess“ und „Lets Dance“ – inklusive Bowie als LEGO-Männchen – müssen ewig Uncoole wie ich diese Scheibe ein wenig lieben. Auf fast jeden Hit wartet jedoch ein Nobody. „The Coral“ kenne ich nur von einem eher ominösen Scrubs-Sampler. Dass die „Counting Crows“ eine Randgruppenband hierzulande sind, sprach ich bei Band Hero an. Und „Rooftops“ von den „Lostprophets“ ist nun auch eher ein Insider.
Dazu kommen dann noch einige Cover der Art, die man seit Guitar Heros Anfangstagen eigentlich für ausgestorben hielt. Während „Life is a Highway“ wenigstens noch erkennbar bleibt, bin ich mir recht sicher, dass bei der Frage, welches die beste der vielen Versionen von „Wild One“ sei, bei „Everlife“ keine Hand oben ist. Pfui. Solche Tröten würden möglicherweise weniger ins Gewicht fallen, gäbe es denn mehr Musik. Aber die 45 Songs takten gerade mal knapp bei der Hälfte von Rock Band 2 oder Guitar Hero 5 ein. Es sind einfach mal für den vollen Preis nur die Hälfte der Songs!? Warum bitte? War die Auswahl im eigenen Download-Store so groß, dass man gar nicht wusste, was man vor Schreck noch dazupacken soll, um ein vernünftiges Set zu bekommen?
Lego Rock Band - Trailer
"Insult to injury" nennen die Engländer das, was jetzt kommt. Schlimm genug, dass die Nummer der Songs halbiert wurde, die der Features erfuhr das gleiche Schicksal. Kein Online-Modus. Das erste Mal seit Guitar Hero 2 gibt es keinen Online-Modus. Warum? Woher soll ich das wissen, ich stelle hier nur die traurige Tatsache fest. Dass sich das Programm mit dem Internet verbinden kann, zeigt es im Song-Shop, wo ihr für viel Geld das Ganze auf einen normalen Umfang aufrüsten könnt. Aber im Netz gegeneinander? Fehlanzeige. Ich weiß gar nicht, warum ich „im Netz“ sage. Auch offline fehlt jedes Versus. Zusammen mit den hier nicht vorhandenen Herausforderungen wird es hoffentlich im nächsten Rock Band seine Wiederkehr feiern.
Was sich anstelle dieser essenziellen Features findet, sind Rock-Nummern, in denen ihr einen Riesenoktopus abwehrt, ein Hochhaus mittels Rock zum Einsturz bringt und ähnlichen Krams. Spielerisch gibt es keine Unterschiede. Schafft den Song und der Kraken haut ab. Behindern tut er euch nicht. Im Hintergrund macht eure Crew irgendwelchen Dinge, aber wer guckt da beim Spielen schon groß hin. Ok, als die ganze Belegschaft des Geisterhauses bei Ray Parkers Klassiker in den Bildrand sprang und an den passenden Stellen „Ghostbusters“ rief, musste ich sehr breit grinsen.

Bowie ist drin, Space Oddity fehlt immer noch. Ich hätte es andersrum bevorzugt.
Die zweite große Neuerung ist die Anti-Schwierigkeit. Auf „Super-Easy“ müsst ihr die Bundtasten nicht mehr halten, sondern nur noch anschlagen. Whatever. 8-jährige hauen Drangonforce auf Expert in die Tasten, womit dieser Modus nur für Leute gedacht sein kann, die wirklich nicht spielen wollen. Ansonsten könnt ihr noch eure Band-Höhle mit sinnlosen, nicht steckbaren, nur zwecks Sammlerei gedachten LEGO-Items bestücken. Wer zu viel Zeit hat halt. Der Rest ist Rock Band 2 und das rettet vieles. Die Notenfolgen sitzen auf den Millimeter, (fast) jeder Song macht Spaß und das ist das Entscheidende.
Ganz ungestraft darf die Wii-Fassung aber trotzdem nicht durchgehen. Rock Band 2 ist hier sehr populär, warum auch nicht, aber angesichts der extrem kurzen Songliste von Lego Rock Band und der auf Nintendo fehlenden Möglichkeit, neue zu kaufen und herunterzuladen, solltet ihr hier Vorsicht walten lassen. Und übrigens, diese Version sieht…
(Schritte entfernen sich von der Schreibmaschine…“Hey, Tanja, darf ich sagen, das sieht scheiße aus?“… „Nein!“…“Was sage ich denn dann? Es sieht wirklich scheiße aus.“...“Mir egal, jedenfalls nicht scheiße.“…Schritte nähern sich der Schreibmaschine)…
…nicht gut aus. Zumindest lassen sich die auf den anderen Versionen so hübschen Sets wie das LEGO-Piratenschiff oder der LEGO-Flughafen noch erkennen. Ist doch auch was.
LEGO Rock Band wird vom zweiten Teil dieses Namens gerettet: Rock Band 2 ist eines der besten Musikspiele und kurz und beschnitten mag LEGO Rock Band sein, aber die Grundsubstanz ist immer noch brillant. Auch liebe ich einfach viele der wenigen Songs und selbst bei einer beschränkten Liste kann das eine Menge wert sein. Aber nicht genug, um es in die glorreiche Reihe der bisherigen Rock Bands zu stellen. Der LEGO-Aspekt beschränkt sich zu hundert Prozent auf die Optik und bietet keinen spielerischen Mehrwert. Es bleibt ein sehr eingeschränkter Ripp-Off zweier etablierter Marken, die so nicht unbedingt hätten zusammenfinden müssen. Für den beinahe sicher folgenden zweiten Teil sollte man sich ein Konzept jenseits von „Es sind LEGOs drin“ ausdenken und auch durchziehen. Dann wird das was.
Xbox 360 / PlayStation 3:
6 / 10
Wii:
5 / 10
LEGO Rock Band ist ab sofort für Xbox 360, PS3, Wii und DS erhältlich. Ein Instrumentenbundle gibt es nicht. Baut euch eins aus LEGO!
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Kommentare (10) vor 2 Jahren
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LOOOOL, mein Satz des Tages xD
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1) Schwierigkeitsgrad und Super Easy
Soso , achtjährige knacken also Dragonforce Songs. Lieber Martin, bei allem Respekt als Kollege, bitte nenne mir mal die Anzahl an Achtjährigen, die du persönlich kennst, die das schaffen... Wenn du auf Youtube suchst, findest du mit Glück ganze drei. Viele, viele erwachsene Spieler schaffen das nicht einmal - wie kann man das also als Argument gelten lassen? Schaffst DU Through the Fire and Flames in GH 3? Schonmal gemerkt, dass die restlichen Schwierigkeitsgrade auf gewohntem Niveau sind?
Als Veranstalter monatlicher Rock Band Parties darf ich dir verraten, dass die meisten Leute auf Easy spielen, und selbst von dieser Masse gibt es einige, denen Easy zu schwer ist, weil sie erst lernen müssen, das Notenband zu lesen.
2) Onlinemodus
Lego Rock band soll eine familienfreundliche Variante des normalen Spiels sein - Rock Band ist in den USA ab 12 freigegeben, die Lego-Variante ab 6. Ich finde es außerhalb der USA ebenfalls unnötig, den Online-Modus wegzulassen, daher sind Abzüge durchaus gerechtfertigt. Aber für den (großen) amerikanischen Markt ist das eine riesen Sache. Denn online gibt es keine Jugendschutzbestimmungen. Es gibt auch keinen Schimpfwortfilter für Live-Chats usw usw.
Der fehlende Online-Modus ist demnach ein Teil der familienfreundlichen Ausrichtung. Find ich auch nicht toll, aber hier wiegt der US / UK Markt nunmal schwerer als der Rest der Welt. Zumal das Ganze einen Vorte3il hat: Durch den Export kann man alle SOngs in Rock Band 2 verwenden, und so wird die online-community nicht in zwei Lager aufgeteilt. Das geschieht nämlich mitr jedem neuen Guitar Hero und führt zur Ausdünnung der Community.
3) LEGO-Aspekt
Sorry, hier habe ich einfach das Gefühl, dass Du nicht länger als fünf Minuten gespielt hast. Die ausbaubare Rock Zentrale ist aus LEGO Star Wars / Indy bekannt, ebenso wie das "Stirb nicht, verlier Kohle" -Prinzip. Versagt man also in einem Song, wird lediglich Geld abgezogen - nach einer kurzen Pause geht es sofort weiter - das ist absolut typisch für die LEGO-Reihe.
4) Fehlende Kritikpunkte
Der teure Export. Warum wird die Export-Funktion eigentlich nicht mit einem Wort erwähnt?!? Wo sind die ANgaben zu den Familienfiltern, die überhaupt erst den Sinn dieses Spinn off ausmachen? Wie kannst du das Fehlen von Space Oddity bemängeln, wenn die Disc klipp und klar auf Party-Musik ausgelegt ist? Da ist Let's Dance eindeutig die bessere Wahl, auch wenn ich Space Oddity persönlich besser finde. Passt halt nicht zur Auswahl. Dafür lässt du dich über die dreieinhalb Coversongs aus, die auch im Original nicht das Highlight der Songlistegewesen wären....
Dass Lego Rock Band mit der kurzen Songliste keinesdfalls die Wertung des Hauptspiels absahnen kann, ist klar. Aber eine 6 bzw sogar eine 5 auf Wii - demnach reiner, vergessenswerter Durchschnitt? Sorry, also kann ich hinten und vorne nicht nachvollziehen. Die Songliste ist kurz, aber ausgezeichnet zusammengestellt. Wann gab es schonmal eine Musikspieldisc, bei der man von 90% der Songs sagen konnte, dass sie tatsächlich etwas taugen (jetzt ganz geschmacksunabhängig - gemeint ist musiktheoretisch und für den Party-Zweck). Schau mal Band Hero an, - da sind 40 von 65 Songs Top 40 Einheitsbrei , eingepackt in einen unveränderten Guitar Hero 5 Klon - dagegen ist Lego Rock band doch die reinste Wonne....
Sorry, aber neben dem Mario Kart Wertungsfiasko ist das der schlechteste Test, den ich je auf Eurogamer gelesen habe - Unausgewogen, unvollständig, falsch argumentiert, mangelhaft recherchiert. Normalerweise verkneif ich mir ja sowas, aber hier war ich doch ziemlich baff!
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1. Nein, es war ein Extrembeispiel, aber in meiner Familie gibt es einen fünf-jährigen, der sich auf easy langweilt und normal bevorzugt. Kinder lernen schnell und sind sehr fähig was so was angeht. Die einzigen Leute, die mir einfallen, die super-easy bräuchten, sind Erwachsene, die keine Lust haben, das zu lernen. Ich veranstalte zwar keine Rock-Band Parties (nimmst Du Eintritt, das klingt so offiziell?) aber jeder von den Leuten, mit denen ich spiele, beherrschte praktisch sofort seinen Part auf easy und wurde schnell besser. Unabhängig davon ob er sonst einen Controller anfässt.
Die restlichen Schwierigkeitsgrade sind einfacher. Rock Band Lego ist das erste Gitarrenspiel, bei dem ich auf Anhieb jeden Song auf Hard schaffte. Bei jedem Song. Könnte sein, dass ich sehr viel besser geworden bin, aber ich bezweifle es. Hab grad Dragonforce gespielt, ich bin immer noch schlecht.
2. Onlinemodus: Ist nicht drin, gibt es in jedem anderen Spiel dieser Art. Soll ich das jetzt belohnen?
3. Lego Aspekt: Kommt meiner Meinung nach viel zu kurz, ist oberflächlich und deutlich ausbaufähig. Siehe Text.
4. Songliste: Ist immer eine Geschmacksfrage, was da reingehört. Du nennst Band Hero Einheitsbrei, ich mag beide Spiele, was die Auswahl angeht. Die Cover sind abgrundtief, dass man nicht jeden Song laden kann, macht nach Deiner Argumentation der Familienfreundlichkeit sogar Sinn. Die Möglichkeit Rock Band Sachen zu importieren gibt es, aber man muss erst einmal davon ausgehen, dass andere Spiele nicht im Haus sind.
Es ist ein nettes, wenn auch teueres Feature, aber jede Songauswahl muss erst einmal für sich stehen und wird auch so bewertet. 85 sind derzeit wohl die Norm (GH5 & RB2), 65 mittelprächtig (BH), aber 45 hatten wir nun schon lange nicht mehr. Geht gar nicht, egal wie nett die meisten dieser Songs sind.
Fassen wir zusammen: Lego-Anteil nett, aber völlig oberflächlich, Online fehlt hier im Gegensatz zu jedem anderen Spiel, die Songliste ist nett, aber so kurz wie schon seit Urzeiten nicht mehr. Der Spieler bekommt effektiv viel weniger für das gleiche Geld in einem Genre, bei dem sich die Grundlagen der Games so sehr ähneln, dass man sie wunderbar vergleichen kann.
Wer da keine Abzüge macht, der... Nein, ich verkneife mir so was.
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Meine Rock Band Parties sind offizielle Veranstaltungen in einem Karaokeladen - hab mich extra mit HMX kurzgeschlossen, um das aufziehen zu dürfen. Ein Mal im Monat sehe ich unzählige Anfänger, die schon auf Easy Probleme haben - natürlich alles Erwachsene. Was den Sinn des neuen Modus aber nicht schmälert
Zur Songauswahl: Nochmal: Ich gehe hier nicht vom Geschmack aus, sondern vonm Sinn der Musik. Besinne dich bitte auf den Musikunterricht in der Schule oder dein Studium oder wie du auch immer zum Grundwissen kommst, und analysier doch einfach mal ein paar Tracks - bis auf Ausnahmen wie "Ghostbusters" sind das alles gestandene Songs mit Tiefe, trotz der Party-Ausrichtung. Als jemand, der MUSIKspiele testet, solltest du das jedenfalls draufhaben - rein nach Geschmack kann man nämlich nicht werten. Zumal diese Werte auch unterschwellig vom Kunden aufgenommen werden. ABer dfenke mal das weißt DU - schließlich meldest Du dich nicht umsonst für die Musikspiele.
Das ist übrigens der Unterschied zu Band Hero, denn dort bestehen gerade mal über 20 Songs das musiktheoretische Abklopfen. Die meisten Songs in Band Hero haben das Profil von Slick-Reifen - Easy Listening par Excellence, selbt mit dröhnenden Gitarren.
LEGO Aspekt: Wieviel mehr LEGO willst du denn in ein Musikspiel einbauen - bin schon gespant auf Vorschläge.
Auch ich habe in meinem Test die geringe Songauswahl abgestraft, ebenso wie den fehlenden Online-Modus. Dazu noch Technikschwächen wie die mangelhafte Übersetzung und gelegtenliches Ruckeln in den 3D Menüs. Maßgeblich ist aber doch, wieviel Spaß das Endprodukt macht. Das Gameplay ist aber nach wie vor Rock band 2, das bei euch eine 9 bekommen hat - verstehst Du , worauf ich hinaus will?
Ich weiß, dass das Wertungssystem von EG etwas anders ist, daher hätt ich mir bei ner 7 (PS3 , x360) und ner 6 bei Wii (was aber immernoch hart ist) wahrscheinlich nichts großartiges gedacht.
Aber genau wie bei Mariokart wird das Spiel für das abgestraft, was es ist: Ein familienfreundliches Partyspiel. Einige Aspekte wären mit 2 Minuten googeln nachzurecherchieren gewesen (z.B. warum es LEGO Rock Band überhaupt gibt), daher bin ich offen gestanden mehr als nur enttäuscht von diesem Bericht.
Ich selbst mag das LEGO thema überhaupt nicht. Ich kann es nicht leiden, David Bowie als LEGO-Figur zu sehen - pfui bäh. Aber dank Export genieße ich die Songliste trotzdem, was dem Spiel schon von vornherein mehr Sinn verleiht, als das Dasein als ein sinnloses Spin Off mit Niedlichgrafik.
Dazu sollte man auch immer die Geschichte der Serie beachten - die kleinen Rock band Trackpacks wurden von vielen Redaktionen wie volle Spiele bewertet - was natürlich schwachsinn ist. Daher ist LEGO Rock band je nach ANsicht nun ein Trackpack mit Mehrwert, oder aber ein Spin Off mit Trackpack funktion - siehst du, egal voin welcher Seite man es sieht, das Spiel hat seinen Sinn - was übrigens auch Band Hero vor einer Schmach rettet.
Bedenkt man, dass unter den 85 Songs eines üblichen Musikspiels in der Regel 20 - 30 reine Lückenfüller sind, sind kanpp 40 wertvolle Tracks doch gar nicht so schlecht.
Bleibt der Online-Modus - Und wie ich schon sagte hat die Reglung auch Vorteile. Während Guitar Hero mittlerweile in 5 Subgruppen aufgesplittet wurde, von denen einige extrem wenig Onlinespieler aufweisen, konzentreirt sich Rock band auf eine Platform und hält die Community beisammen....
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Solltest Du jetzt meinen, dass es weit besseress und anspruchsvolleres Material auf der Welt gibt als die Songs von kleinen Country-Sternchen in Band Hero, dann gebe ich Dir persönlich, was meinen Musikgeschmack angeht, recht. Aber sehr viele Leute würden uns widersprechen - viele davon in der Zielgruppe dieser beiden Spiele -, Spaß zu spielen machen sie trotz aller Seichtheit und wir sind sowieso schon lange wieder beim persönlichen Geschmack angekommen, um den es keinen Weg bei diesem Genre herum gibt.
Lego: Mit Lego-Steichen kann man alles bauen was man will. Wie wäre es, wenn man eigene Sets komplett und frei zusammbasteln dürfte? Oder eigene Instrumente? Oder die Fahrzeuge? Oder irgendwas? Nur weil die bisherigen Lego-Games das nicht machten, muss das ja nicht heißen, dass man es nicht mal probieren könnte. Und ich mag Lego. Aber das hier ist sinnlos.
Und wo Du mit der 9 und Rock Band 2 hinwillst, weiß ich, aber das ist ja genau mein Punkt. Alle diese Dinge, die wir hier vermissen (Mehr Material, Online) gibt es dort seit einer Weile für inzwischen deutlich weniger Geld als Lego kostet. Die Technik ist da, die Songs sind da, man hätte sie nur nehmen und miteinbauen müssen. Das ist in meinen Augen ein denkbar schweres Vergehen.
Das mit der Online-Community zählt auch nur bei den Spielen, die auch einen Online-Modus haben. Also nicht Lego. Ich sehe hier wirklich keinen Vorteil für die Käufer von Lego.
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Zum Thema selbst zusammenbauen von Instrumenten: Mit eingeschränkten Plastik-Controllern? Zudem: Das wäre doch auch nur ein optisches Placebo. Musikspiele drehen sich nunmal nicht um die Grafik - Auf die achten eh meist nur Zuschauer, die gerade nicht spielen.
Zudem halte ich es nicht für fair, den Preisvergleich in die Wertung einfließen zu lassen- Andere Musikspiele sind günstiger, weil sie im Preis gesenkt wurden oder einfach mehr SOngs haben - Diese Kritik ist aber keine Legitimation für 40 % Abwertung. Schon gar nicht, wenn auf Klasse statt Masse geachtet wurde.
Man kann ja auf die schlechten preisverhältnisse aufmerksam machen, aber das ist Sache des Vertriebs. In den USA ist Lego Rock Band günstiger als ein normales Vollpreisspiel. Trotzdem, das hat doch keine Auswirkung auf die Spielqualität. Wenn ich das Game in vier Monaten im Sonderangebot bekomme, ist es dann plötzlich ne 8 wert?
Online: Natürlich haben LEGO Rock band -only Spieler keinen Vorteil am fehlenden Online - Modus. Aber mal ehrlich : Online ist bei Bandspielen nicht mehr als ein Trostpflaster. Man kann ein bischen Üben, ohne alleine rumzuschrubbeln. Aber die Neunziger Wertung eines Musikspiels wie Rock band ergibt sich doch aus den lokalen Multiplayer Sessions. Ansonsten sind solche Spiel doch nicht viel mehr als rhythmische Fingertester. Klar wäre ein Online Modus schön, und gemessen an den heutigen Standards fehlt er.
Aber: Für den Ausschlaggebenden Teil am Spaß ist er nicht verantwortlich, und für Besitzer des Hauptspiels ergibt sich ein Mehrwert - auf den ich dich nun zum dritten Mal hinweise - Klar kannst du LEGO Rock Band als Solo Spiel sehen. Tatsächlich ist es aber eher ein Trackpack.... Ist das so schwer zu verstehen? Glaubst du wirklich, dass nur Family -Action mit LEGO abgeht? Schau mal auf Musikspielforen, was da los ist, und wer da LEGO Rock band spielt.
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Und wenn es dann in 4 Monaten billiger ist, dann ist es im Vergleich zum anderen Spiel immer noch deutlicher schwächer. Weil die ja auch billiger wurden. Aber man könnte es leichter empfehlen, schließlich sind gute Songs drauf und für den halben Preis könnte man das Track-Pack Argument gut durchgehen lassen.
Zur Komposition und Musiklehre: Nehmen wir einmal an, es erscheint ein Robert Wyatt-David-Gilmour-Crossover-Rock Band. Das sind fantastisch komponierte Songs, die jeden Musikkritiker schwach werden lassen und das zu recht. Trotzdem wage ich zu prophezeihen, dass dies keine Dauer-Requests auf Rock Band Parties sein würden, trotz aller musikalischen Qualitäten. Das sind halt Kritikerlieblinge, das Publikum will aber die meiste Zeit seinen Pop. Und wenn der gut und entlang der Chart-Linien ausgewählt wurde, dann kann ich auch das gutheißen. Vor allem wenn dieser Sampler als "Best of Charts" beworben wird. Ich glaube langsam, dass Du einfach ein Problem mit Mainstreampop hast... was ja wieder eine reine Geschmacksfrage wäre (wenn auch ein mehr als verständliche).
Ich gebe Dir insoweit recht, dass die Masse des "guten Kritikerpops" auf Lego etwas höher ist als auf Band Hero, aber dort gibt es halt wesentlich mehr von dem, was die Masse der Mainstreamhörer genauso gerne hört. Mein Punkt ist nicht, dass die Musik auf Lego schlecht ist (einzelne Cover ausgenommen), es ist halt nur zuwenig für ein eigenständiges Musikspiel. Und auch zuwenig für einen Trackpack zum Vollpreis.
Online: Dass Online ein reines Bonus-Item ist, mag bei Einzelbetrachtungen stimmen, bei anderen ist es ein essentielles Feature. Ein Freund spielt nach der Arbeit zur Entspannung fast jeden Abend ein wenig Online und nur das. Er würde bei Lego sicher etwas vermissen, während Du als Dauer-Gruppen-Spieler das eher entbehren kannst. Aber es wäre doch viel netter, wenn das Spiel es euch beiden recht machen könnte. So wie jedes andere Rock Band auch.
Lego-Aspekt: Wenn das Lego sowieso nur ein Optik-Placebo ist, dann könnte man es ja gleich weglassen und das Lizenzgeld in mehr gute Musik stecken (wäre ok). Oder man guckt halt, was man mit dem Franchise kreativ anfangen kann (auch in Ordnung). Lego Rock Band tut keines von beiden.
Und was ist es denn jetzt Deiner Meinung nach: Ein eigenständiges Familienspiel oder ein Trackpack? Oder beides?
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Übertreibst du nicht ein wenig? Ein Frank Zappa -Rock Band wäre genauso wenig eine gute Idee, weil es einfach zu avantgardistisch ist. Das ist dann das andere Extrem. Hier wird versucht, Musik über ein Spiel zu verkaufen. Da sind extreme Ausbrüche kaum möglich, weil das Erstellen eines Spiels auch so schon zu kostspielig ist - Die Kohle muss ja wieder rein kommen.
Nein, wir reden hier von "normaler" Pop und Rock Musik, und die hat auch ihren Anspruch abseits jeglicher Geschmäcker. Nur weil etwas populär ist, muss es nicht schlecht sein. Und man sollte zwischen Qualität und Geschmack unterscheiden können, wenn man Musik bewertet. Kleines Beispiel gefällig?
Kennst du den Song "Tanze Samba mit mir?" Ich hasse , hasse, hasse den Song. Wenn er auf einer Party gespielt wird, ergreif ich die Flucht. Ich hasse Schlager sowieso abgrundtief.... ABER es ist musikalisch gesehn keineswegs ein schlechter Song. Für Schlager ist der Song sogar recht pfiffig. Im Gegensatz zu "Santa Maria" z.B.
Es gibt klar messbare Werte für musikalisch handwerklicheh Qualität. Dynamik, Tempiwechsel, Tonartwechsel in parallele oder völlig neue, Arrangement, passiert etwas im Song?, passt der Text phonetisch? Gibt es "Reiz"passagen durch Tonart-Ausbrüche, rhytmische Struktur usw usw. So wie ein Maler erst dann ein anerkannter Künstler wird, wenn er eine gewisse Virtuosität für seine Techniken auffährt, gibt es auch klare Grenzen zwischen "Musiker " und "Musiker" bzw Komponist. Mit einem Song , der drei Minuten auf drei Tönen herumspringt (smooth operator?!?), kannst du vielleicht zwei Wochen auf Platz eins der Charts landen, aber wenn man sich richtige Evergreens anhört, merkt man doch schnell, was sie alle verbindet: Sie haben irgendwo immer Anspruch (ausnahme: Grölsongs, die sind nur beliebt, weil man in der öffentlichkeit grölen darf - hat mehr was mit Instikten zu tun). Und als Gegenbeispiel frü Smooth Operator hätte ich so ziemlich jeden Song von Mariah Carey- Virtuos gesungen, aber so tief wie eine Parkhauspfütze weil nicht im ausgleichenden Zusammenspiel mit dem Rest. Technik muss immer dem Zweck des Songs dienen. Darum ist Peter Gabriel ein besserer Sänger als Frau Carey, auch wenn die halbe Welt denkt, es wäre andersherum.
Ich halte es für die Aufgabe eines jeden, der etwas mit Musik-Wertung zu tun hat, diese Tugenden aufrecht zu erhalten. Das wird bei Games schließlich auch gemacht. Keiner bewertet ein Spiel gut, das aussieht wie das Werk eines Sechsjährigen. Warum sollte man Kompositionen als gut erachten, die von einem Sechsjährigen stammen könnten (der nicht gerade Wolfgang Amadeus Mozart heißt
Trackpack oder Familienspiel: Beides, und zwar je nach eigenem Nutzen. Genau das versuch ich Dir ja als klar zu machen. Wenn es das eine nicht ist, ist es für dich das andere. Und zum dritten Mal: Ja , es ist ein verdammt teures Trackpack / familienspiel. Aber das rechtfertigt keine 40% Abwertung. Und nur mal so: Beatles Rock Band hatte auch nur 45 Songs. Aber bis auf drei "Verlegenheitsstücke" waren sie allesamt top.. Wurde auch allerseits angekreidet, und dennoch hagelte es 9er und 8er Wertungen, weil es auf den Unterhaltungswert ankommt, und nicht auf die pure Masse. Es geht nicht um "Hat das Spiel 45 oder 85 Songs", sondern um die Frage, wieviele von denen was taugen. Wenn ich dir ne Disc mit 145 Schrott-Songs a la "Der geilste Arsch der Welt" zusammenstelle, ist das Spiel dann besser als eins, das 85 geniale Tracks drauf hat? Wo wir dann wieder bei Band hero wären.
Multiplayer: Wenn GH oder RB nur einen Online-Modus hätten, aber keinen lokalen Multiplayer, so gabe es garantiert keine Wertung im 8er Bereich. Man steht am Ende doch nur alleine im Raum - keine Stimmung, keine Interaktion, man hört ja nichtmal den Gesang oder Drumfils der Anderen. Solche Spiele leben davon, dass man zusammen feiert, daher konnte ich auch nie verstehen, wie Guitar Hero 1, 2 und 3 in 9er Bereiche kommen konnten. Senso auf Musik macht alleine deutlich weniger Spaß. Mein GH 3 Test ist leider nie erschienen, weil mein Chefredi sich nicht getraut hat, sonst würde ich dir mal nen Link geben. Da hab ich das ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
Für deinen Kumpel ist es natürlich gut, wenn es einen Online-Modus gibt. Aber er kennt halt nur die halbe Wahrheit, weil er wahrscheinlich nicht so viele Gelegenheiten für lokale Sessions hat. Vielleicht hat er auch einfach keine Lust drauf. Dennoch - rein auf Online kann man keine Neuner Wertung stellen, sonst müsste man ja lokal auf ne elf gehen. Dementsprechend wwenig kann der Online-Modus in der Wertung wiegen.
Und nochmal zum Abschluss: Bitte nimm das alles nicht zu persönlich. Ich hab auch schon Schrott geschrieben und daraus gelernt - Ich werde z.B. nie mehr einen 1st Person Shooter testen, weil ich einfach zu wenig Ahnung habe. Wobei ich das jetzt nicht parallel auf Dich und Musikspiele übertrage, sondern nur sagen will, dass es ein Denkanstoß sein soll.
Ich versteh, dass du hinter deinem Artikel stehen willst etc und will dich nicht niedermachen oder so. Mir zieht es nur die Krampfadern zusammen, wenn ich deine Argumentation lese, weil es das Thema irgendwie ad absurdum führt. Weil wenn ich die Musik nicht einbeziehe, sondern nur das üblöiche Gameplay und die Masse, müsste jedes Bandspiel mit 85 Songs oder mehr automatisch ne 9er Wertung kassieren... Sooo schwer ist es nunmal nicht, solche Spiele zu erstellen.
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Die Beatles oder alle anderen Band-Versionen dieser Games sind noch eine andere Sache, da hier das Musikrepertoire definiert ist und es mehr darum geht, welche Stücke gewählt wurden und wie man mit der Band selbst umgeht. Da hat Beatles so ziemlich alles richtig gemacht. Dass es praktisch zum Start schon wieder mehr Musik zum Nachkaufen gab, stieß mir hier jedoch auch bitter auf.
Ich verstehe, wo Du mit Deinem musikalischen Anspruch hin möchtest, aber das interpretiere ich halt etwas sanfter, sobald es um Musikspiele geht. Da darf dann auch schon mal Seichtes dabei sein, wenn es denn Spaß zu spielen macht. Spielen steht hier immer noch im Vordergrund. Das sind auch keine Erziehungsprogramme zum richtigen Gehör oder zur Bildung des Musikgeschmacks. Es soll Spaß machen und den haben eben viele Leute auch bei „leicht hörbaren Charthits“. Band Hero macht hier meiner Meinung nach nicht viel falsch.
Was allgemein Musik angeht und was gute Musik auszeichnet, da dürften wir uns sehr einig sein. (Gabriel > Carey, und zwar ganz schön). Aber ich denke, dass ein „Der geilste Arsch der Welt“-Singstar Super-Sampler gut ankäme. Und warum auch nicht. Vielen Leuten gefällt es auf Partys, also gebt es ihnen. Wir als Kritiker können dann nur gucken, ob es technisch richtig gemacht wurde, aber es platt zu machen, weil das Gedröhne nicht anspruchsvoll wäre, würde am Thema vorbeigehen.
Aber das heißt ja auch nicht, dass ich die Musik nicht einbeziehe. Wäre die bei Lego nicht so gut wie sie ist, wären es gar 40 Ausfälle und nicht nur ganz wenige, dann würde die Note noch anders aussehen. Es kommt aber auch immer darauf an, was die Programme davor schon gezeigt haben und der Anspruch steigt mit ihnen. Die eigene Serie bot vorher doppelt so viele ebenfalls meist gute Songs, warum also nicht auch hier. Das Material ist da, das zeigt der Downloadstore. Aber wir drehen uns dabei im Kreis.
Genauso werde ich Dich wohl nicht davon überzeugen können, dass einer menge Leute Online wichtig ist. Nur weil Du komplett auf Party gehst, heißt das nicht, dass es das einzige Wahrheit wäre. Ich bin auch der Meinung, dass es mit mehr Leuten mehr Fun macht, aber trotzdem setze ich mich abends auch heute noch gerne mal ne Stunde mit GH3 hin und spiele ein bisschen online. Es gibt diese Features, es gibt die Leute, die das mögen und Lego ignoriert beides.
Die Höhe der Abwertung halte ich hier immer noch für absolut gerechtfertigt. Die Musik muss gut sein und das ist sie. Ein Musikspiel ist aber kein CD-Sampler und für eine 8 oder 9 muss auch der Rest stimmen. Lego hat kein Konzept bei Lego außer ein paar belangloser Optikgimmicks, es fehlen für einige Leute essenzielle Features, die es bisher immer gab und es sind zu wenig Songs. Das sind deutlich Schwächen gegenüber einem RB2 oder auch den Beatles.
Und wo würdest Du die Grenze ziehen? Wie wäre es mit einem RB oder GH, dass nur noch 25 wirklich gute Songs bietet, 65 weitere als kostenpflichtiger DL und trotzdem für den vollen Preis im Laden steht? Bei mir war die Schmerzgrenze des Verzichtes jetzt bei der Hälfte des Üblichen erreicht. Und die 85 Songs aus RB2 waren ja nun wirklich keine Nieten, bei denen man sagen könnte, dass am Ende sowieso nur die Hälfte brauchbar war.
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Nein, Musikspiele sind keine Programme für musikalische Erziehung und sollen Spaß machen. Aber mach mal die Musik aus und sag mir , wieviel spaß du noch hast. Und dann mach mal die Musik im CD Player an und sag mir, wieviel spaß du allein beim Hören eines guten Songs hast. Ganz ehrlich, an Guitar Hero und Rock band ist doch spielerisch nicht viel dran. Seit den letzten zwei Jahren geht es doch nur noch um Nuancen in einem Reaktionsspiel. Zumindest in meiner Ansicht steht das Verhältnis 70% zu 30% für Musik / Gameplay. Bei jeder anderen Aufteilung käme kein einziges Musikspiel in eine 70er Wertung. Zumal die Gitarre / Bass Sektion bei mir mit eder weiteren Auskopplung an Reiz verliert. Gäbe es für beide Serien nicht realitätsnahe E-Drumsets (siehe Logitech für GH und Ion Drum Rocker für RB bzw unzählige Midi-Mods für beide) sowie einen No Fail Mode, mit dem man harmonisch von der Gesangslinie abweichen kann, ohne bestraft zu werden, so wäre die Wertung sogar noch stärker von der Musikauswahl abhängig. Deswegen teste ich übrigens kein SingStar oder Lips, weil sie imho der reine Beschiss sind. Es ist nicht einmal Karaoke.. man singt über den Song^^ Das würde zu abgrund tiefen Wertungen führen , denn das kannster eigentlich auch mit nem CD-Playerund ner Bürste als Mikro
Allerdings sehe ich den Widerspruch zwischen Spaß und Anspruch nicht. Na klar kann man in ner Runde von 10 Freunden mit 5 Litern Tequila und dem Street Fighter II Film mit Van Damme mächtig ablachen und hat Spaß. Aber wenn es um den Film und eine Wertung geht, zieh ich dann doch cineastische Meisterwerke vor ^^
Daher seh ich nicht, warum ein Spiel nicht auch didaktische oder künstlerisch anspruchsvolle Werte mitbringen sollte, um extrem gut zu sein. Spiele wollen seit Jahren als Kunst wahrgenommen werden, und dann belohnen wir die mit dem mainstreamigsten Angebot?
Hey, und sogar Trash-Movies haben in gewissem Sinne Anspruch. Einfach , weil sie einen bestimmen Stil nicht nur einhalten, sondern auch ausreizen. Ich bin leider im Film- Thema nicht so bewandert wie in der Musik, daher kann ich hier nix auf den Punkt bringen, aber ich denke du hasts auch so geschnallt
Es geht einfach darum, das nicht-durchschnittliche Werke - seien sie extrem gut oder extrem schlecht nach wie vor interessanter sind als "just the next thing".