Markt für gebrauchte Spiele hatte 'großen' Einfluss auf Halo - Bungie

Kleinere Titel haben es dadurch schwer

Bungies Audio Director Marty O'Donnell glaubt, dass der Handel mit gebrauchten Spielen in einer schwierigen Zukunft für kleinere Studios resultieren könnte.

Selbst größere Titel wie Halo würden davon beeinflusst, weswegen er die digitale Distribution als ein System erachtet, dass sowohl für Kunden als auch für Entwickler "gut und fair" sei.

"Es ist schwer, die Auswirkungen durch den Verkauf gebrauchter Spiele auf Halo abzuschätzen, aber ich bin mir sicher, dass sie groß sind", sagt O'Donnell. "Wenn man sich über Verkaufszahlen bei einem Millionenseller beschwert, ist das irgendwie schwierig zu rechtfertigen, aber meiner Meinung nach sollten die Leute, die ein Spiel erschaffen und vertreiben, nicht von den Einnahmen weiterer Verkäufe ausgeschlossen werden."

"Für kleinere Titel wird der Erfolg schwieriger sein, weil sie ihre Investitionen nicht vollständig rausholen können. Letzten Endes wird vermutlich die digitale Distribution der Weg sein, auf dem die Leute Content kaufen. Und hoffentlich werden Entwickler, Publisher und Händler ein System austüfteln, das für die Kunden und die Ersteller dieses Contents gut und fair ausfällt. Ich sorge mich nicht so sehr um die Zwischenhändler, weil sie immer gut dastehen."

Kommentare (7) Latest comment vor 4 Jahren

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  • experiment626 #1 vor 4 Jahren

    bla bla blubber bla, da kriegt wohl jemand den hals nicht voll. verdienen am weiterverkauf von MEINEM gebrauchtspiel
    , ich denke nicht. natürlich könnte bungie mein gebrauchtes halo 3 zurück kaufen, dann können sie es ja mit gewinn
    weiter verkaufen, aber so wird es dann wohl nicht sein. ach ja und nur noch downloads: mich als kunden wäre die
    spieleindustrie dann los. gerade hier in deutschland wäre es super: die Hälfte der spiele erscheint gar nicht, wietere
    25% nur geschnitten. ganz doll,vom sammelaspekt mal ganz zu schweigen. also ne ohne mich.
  • coxi #2 vor 4 Jahren

    dann sollte man sich aber auch (genau wie bei EA) mal überlegen, warum die leute spiele gebraucht kaufen, bzw. ihre spiele wieder verkaufen. stichwort: neupreis, wiederspielwert. wenn ich ein spiel durch habe, und es mich nicht mehr reizt, dann verkaufe ich es wieder. und jemand anders freut sich, es nicht zu einem neupreis von 70 euro erstehen zu müssen. das ist für die gebrauchtkunden nämlich viel zu teuer. und sobald der gebrauchtmarkt unterbunden ist, wäre es utopisch zu denken, dass die nun alle neu statt gebraucht kaufen. man gibt einfach nicht für jedes spiel das man gerne hätte 70 euro aus!!!

    generell sehe ich das aber so, wenn ich das spiel kaufe, dann ist es in meinem besitz (sei es nun in form einer lizenz, oder ganz materiell gesehen, die disk) - und ich kann diesen besitz verkaufen verschenken ect.

    ich habe noch nie gehört, dass sich ein autohersteller über den gebrauchtmarkt beschwert! als ob die leute alle für 60.000 euro nen neuen bmw kaufen könnten, die sich lieber einen gebrauchtwagen zulegen.

    so ein blödsinn. und komm mir nicht mit digitaler distribution, dann hast du schon viele viele kunden verloren. ich will mir keine festplatte ins regal stellen, sondern spiele in hüllen und anleitungen. und was ist mit videotheken, wo kunden das spiel vorher austesten wollen? geht dann alles nicht mehr! sind die server mal aus, und ist die festplatte in den fritten, dann ist das spiel einfach futsch. ich mach das jedenfalls nicht mit.
  • S-Markt #3 vor 4 Jahren

    Wie Irre sind diese Typen eigentlich?

    Wenn man wirklich diesem wirren Gedankenspiel folgen wollte, dann wären folgende Regeln dafür Grundvoraussetzung:

    1. Der Spieler bekommt, sobald er ein original gekauftes Spiel durch hat, eine Rückerstattung vom Publisher, weil das Spiel von diesem Zeitpunkt an für den Spieler keinen Wert mehr hat, der Spieler aber nicht beim Kauf darauf hingewiesen wurde.

    2. Spieler, die das Spiel vor dem ersten Patch gekauft haben, erhalten vom Publisher ein Festgehalt inklusive sozialer Absicherung als Betatester, sowie nach Abschluß der Patchphase ein Arbeitszeugnis.
  • Jimpanse #4 vor 4 Jahren

    also digitale distribution nervt mich, ich möchte gerne meine sachen in ner schicken Hülle mit Anleitung etc. bei mir im Regal stehen haben, ich mag sowas.

    Punkt 2, wenn ich die Spiele wieder verkaufe dann ist das wohl mein Spiel was ich verkaufe, evtl machts mir keinen Spaß mehr oder was weiß ich, die Typen sind mal die OberBOONS die auch noch an Weiterverkäufen verdienen wollen, wie ist es denn mit den anderen Branchen ? will Adidas nochmal geld wenn du deinen tollen WM-Fußball verkaufst auf ebay, etc ?! das Bsp. mit den Autos finde ich auch sehr gut, die Entwickler sollen mal nicht rumheulen, wird ja schließlich genug gekauft, ... GTA, COD4, Halo, wenn die Games schlecht sind dann werden die halt nicht soviel gekauft, ist doch klar...

    man man man, *kopfschüttel*
  • C.R.1.S #5 vor 4 Jahren

    Ich persönlich halte Downloadcontent für den größten Mist:

    - Man schaltet den Gebrauchtmarkt aus. Man kann Fehlkäufe nicht mehr weiter veräußern und hat auch nicht mehr die Möglichkeit an gebrauchte Schnäppchen zu kommen. Tauschen kann man auch vergessen.
    - hartnäckiger Kopierschutz, Dateien die sich selbst löschen, nicht mehr beliebig oft abspielen lassen, und und und
    - Filme/Spiele lassen sich nur noch auf genau 1 Gerät abspielen, dem eigenen. Man kann Sachen nicht mehr mitnehmen sondern muss ggf. das komplette Gerät transportieren -> wie modern !

    Ich hab mir im PSN 2 Spiele gekauft, Warhawk und Wipeout HD. Beides totale Reinfälle, die Spiele sprechen mich absolut Null an. Normalerweise nicht so schlimm, wenn das Zeug denn auf einem optischen Datenträger wäre.

    Normalerweise verkaufe ich Zeugs was mich weniger anspricht wieder, zwar mit geringen Verlust aber was solls. Wenn mir ein Spiel nicht gefällt dann kommts innerhalb von 2 Minuten auf den Amazon Marketplace und am nächsten Tag ists weg. Genauso wenn ich ein Spiel durchgespielt habe. Aber so ? Der Weiterverkauf entfällt nun komplett. Stattdessen ärgerts mich immer wieder ein bißchen wenn das nutzlose Zeugs in meiner Spieleliste erscheint. Hab ein Problem damit es zu löschen weils ja Geld gekostet hat...

    Ein Fehlkauf tut bei Downloadcontent somit doppelt weh, zum einen wenns einem nicht zusagt, zum anderen weil man den Fehlkauf nicht wieder zu Kohle machen kann für andere Spiele. Und aus dem Grund weil man sein Zeug nimmer verkaufen kann würde ich auch auf gar keinen Fall mehr spontan etwas downloaden -> Kaufzurückhaltung.

    Genauso würde die Möglichkeit entfallen an gebrauchte Spiele/Filme zu kommen.

    Als Vorteile fallen mir nur ein daß das Laufwerk geschont wird und daß man seinen faulen A* nicht mehr zum Laden bewegen muss.

    Für mich hat Downloadcontent zu viele Einschränkungen und kommt deshalb überhaupt nicht in Frage. Die Hersteller sind die einzigen die davon profitieren würden. Download klingt erstmal toll ist aber absolut kundenunfreundlich. Für mich wäre ein reiner Downloadmarkt ein absolutes no go.
  • Sevens #6 vor 4 Jahren

    "Selbst größere Titel wie Halo würden davon beeinflusst, weswegen er die digitale Distribution als ein System erachtet, dass sowohl für Kunden als auch für Entwickler "gut und fair" sei."

    lol - aberwitzig. Ich habe bisher sämtliche Spiele legal und grundsätzlich in neuem Zustand erworben. Sollten die Damen und Herren ernsthaft ihre DRM und DL Vorhaben weitertreiben würde ich in evtl. in Erwägung ziehen entsprechende Produkte auf anderem Weg und in anderer Form zu beziehen.


    "also digitale distribution nervt mich, ich möchte gerne meine sachen in ner schicken Hülle mit Anleitung etc. bei mir im Regal stehen haben, ich mag sowas"

    Ebenso.


    "nd nur noch downloads: mich als kunden wäre die spieleindustrie dann los. gerade hier in deutschland wäre es super: die Hälfte der spiele erscheint gar nicht, wietere 25% nur geschnitten."

    Interessanter Aspekt.
  • Avantenor #7 vor 4 Jahren

    Laßt das bloß Hollywood nicht hören. Die kommen sonst noch auf dumme Gedanken. Dann müssen deutsche Polizisten auch noch die Flohmärkte kontrollieren.

    Es ist seltsam, daß ganze Unterhaltungsbranchen ein Jahrhundert lang überleben konnten, ohne daß man die Finger nach den Gebrauchtkäufen ausstrecken musste. Man hatte ja auch kaum die Möglichkeit. Kaum ist diese Möglichkeit in greifbarer Nähe, entsteht ein großes Wehklagen. Eine Weiterentwicklung wäre ohne diese Zusatzeinnahmen nicht denkbar, usw. usf.
    Meine Vorstellung von der Marktwirtschaft mag beschränkt sein, aber die sagt mir: Wenn ich nichts habe, kann ich nichts ausgeben. Wenn ich meine Ausgaben nicht wieder reinholen kann, muss ich Abstriche bei der Planung machen. Gewisse Gegebenheiten muss man von vorneherein einbeziehen, s. a. Bahn - Bedienzuschlag.

    Man kann sich aber auch selbst übernehmen, mit grenzwertigen Risikokalkulationen und überzogenem Festhalten am HighEnd.