MGS-Film vor ungewisser Zukunft
Der Wille fehlt
Der vor knapp vier Jahren von Hideo Kojima erstmals angekündigte Metal-Gear-Solid-Film steht vor einer ungewissen Zukunft.
Zumindest klingen die Aussagen von Hollywood-Produzent Mike De Luca nicht gerade zuversichtlich: "Ich denke nicht, dass es vorankommen wird, weil ich das Gefühl habe, dass bei bestimmten Partien derzeit nicht ausreichend gemeinsamer Wille zur Produktion eines Films vorhanden ist."
"Und ich verstehe das. Das Problem von vielen dieser Adaptionen ist, dass es für das Videospiel-Unternehmen ein solch großes Franchise ist", so De Luca im Gespräch mit Collider.
"Ein Film kann lediglich schaden. Wenn der Streifen großartig ist, verkauft man vermutlich nicht mehr Spiele... Wenn das Franchise groß ist, hilft es dem Film in gewisser Weie... Ich bin mir nicht sicher, ob Filme das gleiche für ein Spiel erreichen können."
"Die Videospiel-Unternehmen gehen sehr sorgsam mit ihrem Eigentum um. Ein Studio braucht aber eine gewisse Freiheit, um einen Film auf dem globalen Markt effektiv vermarkten und vertreiben zu können", sagt er.
"Manchmal ist es wirklich schiwerig, diese beiden Dinge unter einen Hut zu bringen. Und im Fall von Metal Gear Solid sind die Agenden einfach... Nicht weil die Parteien nicht freundschaftlich wären, sondern weil es einfach nahezu unmöglich war, die Agenden zusammenzubringen."
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Kommentare (17) Latest comment vor 2 Jahren
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türlich nich mit riesen kulleraugen und bunt ^^ eher so wie ghost in the shell..
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@gigsen: Wenn's wie Ghost in the Shell (Film Nummero eins!!) wäre, dann wäre das in der Tat sehr geil. Vielleicht sollte ich doch mal mein Drehbuch einschicken... :P ;)
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mgs als sagen wir mal schon recht japanisches spiel.. ;) passt auch viel besser in ein anime gewand als in nen realfilm.. gerade wegen den klischees und dem humor.. finde ich zumindest..
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Hinzu kommt natürlich das Gameplay, das auch sehr japanisch ist. ;) Kojima meinte aber mal selbst, dass MGS eben nur als Videospiel funktioniert. Filme gehen maximal zwei bis drei Stunden, dann ist Schicht im Schacht. Nun bau halt mal in drei Stunden die ganzen MGS-Dialoge ein, von denen ja viele wichtig sind. Selbst die scheinbar belanglosen Codec-Gespräche sind wichtig (von denen es IMO viel zu wenige in MGS4 gab!), da sie einen Großteil der Atmosphäre ausmachen, die Charaktere näher beleuchten etc. pp. Spontan fällt mir Watchmen ein, meiner Meinung nach ein grandioser Film, der die Grafiknovelle sehr gut auf die Leinwand brachte. Und wie sah es das Publikum? Boooring. Der Trailer hatte aber halt auch falsche Hoffnungen erweckt. ;) Deshalb, lasst die Finger davon. Allein der Gedanke, dass David Hayter nicht Solid Snake spricht, sorgt bei mir für Schüttelfrost.
Als Anime aber sicherlich vorstellbar. MGS1 könnte man beispielsweise gut in 20 oder mehr Folgen erzählen. Zu genau sollte man natürlich nicht sein, aber man könnte sich prima austoben.
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Eigentlich fasst Tim seinen Artikel ziemlich gut gleich zu Beginn zusammen, so dass man ihn eigentlich nicht weiter ernst nehmen muss. "Haben es die Leute kapiert?", fragt er. Nein, haben sie nicht. Vermutlich gab es auch nichts zu kapieren, weil wenn du MGS2 interpretierst, du sehrwohl einiges interpretieren kannst (auch wenn es eigentlich total "fucked up" ist, um es mal so auszudrücken). Aber mit dem Interpretieren ist das immer so eine Sache. Nur weil der Deutschlehrer dir eine 4 gibt, heißt es nicht, dass du falsch lagst. Er mochte einfach deine Argumente nicht, weil diese nicht in seiner Musterlösung standen (oder weil sie weder Hand noch Fuß hatten). Nun sind wohl alle Deutschlehrer auf mich sauer, aber leider ist das meine traumatisches Erlebnis, das mich noch viele, viele Jahre verfolgen wird. Keine Ahnung. Die MGS2-Interpretation im Lösungsbuch ist ja auch keine Musterinterpretation. Ehrlich gesagt kratzt diese, meiner Meinung nach, lediglich an der Oberfläche.
Oh, und postmodern heißt nicht unbedingt, dass es auch gut ist. Wenn man Murakami als Beispiel heranziehen möchte, hat er durchaus einige schlecht Bücher geschrieben, meiner Meinung nach zumindest. MGS2 ist und bleibt trotzdem postmodern. Ob das nun gut oder schlecht ist (und vor allem ob es so beabsichtigt war), liegt im Auge des Betrachters. Und ja, Tim war gelangweilt und hatte viel Spaß an dem Artikel, aber die Aussage stimmt dann tatsächlich doch. Problem ist einfach, dass viele Leute manches von ihm einfach zu ernst nehmen, oder generell einfach alles ernst nehmen. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. ;) Wie so vieles im Leben eben.
PS: Und trotzdem ist seine, ich sag mal, Interpretation, trotz der humorvollen Intention, etwas geworden, was du durchgehen lassen könntest (nicht alles, gewiss nicht, ein paar Dinge). Und das ist wohl der größte Witz an dem Ganzen. Es siegt der Autor. Verrückt. Brilliant. Fantastisch geschrieben. Und irgendwie total postmodern.
PPS: Rhein theoretisch könntest du Tims Artikel auch mit MGS2 vergleichen. Denn der Aufbau ist irgendwie der Gleiche. Aber das würde bedeuten, dass ich denke da gerade mal wieder zu tief reindenke. Und vielleicht meine ich das alles auch gar nicht ernst. Who knows...
Was ich eigentlich sagen wollte: Ja, ich weiß, was seine Intention war. :) Und wenn man mal ehrlich ist, sollte man das erste Mother als erstes postmodernes Videospiel bezeichnen. Allerdings wollte es so sein wie es ist. Glaube ich. Irgendwie zeichnet das aber MGS auch aus. Du kannst Stunden so ein Theater machen. Kannst du Stunden so ein Theater über, uhm, Splinter Cell machen? Nicht wirklich, behaupte ich einfach mal. Just my two cents. Maybe three.
;-)
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=(
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