Nach Sperrung von Third-Party-Speicherkarten: Datel verklagt Microsoft

"Microsoft will Wettbewerb verhindern"

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Nachdem Microsoft mit dem letzten Dashboard-Update einige Third-Party-Memory-Cards und vor allem die des Herstellers Datel de Fakto unbrauchbar gemacht hatte, zieht Datel nun vor Gericht.

In der Klage heißt es:

„Das Dashboard-Update zielt darauf ab und hat Erfolg darin, Datels Memory Cards unbrauchbar zu machen“, so die Klage, die in Nordkalifornien eingereicht wurde. „Nach unseren Informationen und unserer Auffassung will Microsoft verhindern, dass die Kunden ein Datel-Produkt kaufen, das einen weit besseren Wert für seinen Preis bietet. Die Konsumenten ziehen keinen Nutzen aus Microsofts Entscheidung, die Datel-Karten anzuvisieren und unbrauchbar zu machen.“

„Im Gegenteil“, so die Anklage weiter. „Microsofts Handlungen hinterlassen etwa 50.000 Konsumenten mit unbrauchbaren Memory Cards (und ohne die Möglichkeit, auf die Daten auf ihren Karten zuzugreifen), verhindern Innovation und berauben zukünftigen Kunden der Vorzüge des Wettbewerbs.“

Das könnte noch spannend werden.

Kommentare (8) Latest comment vor 2 Jahren

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  • schmalzimohr #1 vor 2 Jahren

    MS kann als Plattforminhaber doch tun und lassen was es will,ist halt der Preis den Konsoleros zu bezahlen haben.
    Editiert von 1 um 24/11/09 @ 11:19
  • Jimpanse #2 vor 2 Jahren

    mir wurst, ich kaufe kein third-party zeug, wirkt mir meistens zu billig...

    naja bin mal trotzdem gespannt was die Amis sich einfallen lassen
  • schmalzimohr #3 vor 2 Jahren

    Gar nichts wird da passieren,wenn man sich die XBL AGB mal anschaut dort steht genau das drin was MS gemacht hat,naemlich unlizensiertes Zeugs gesperrt.

    Wenn die Leute sich das mal durchlesen wuerden was die da bei diesem lustigem Dingsifenstermitvieltextdrin akzeptieren wuerde es diese Art von Problemen gar nicht geben.
  • Lorrn #4 vor 2 Jahren

    zum 10.000sten mal AGB s ;) und wer keinen Vertrag mit MS macht, sollt auch für die Hardware nix rausbringen, MS steht im recht
  • schmalzimohr #5 vor 2 Jahren

    Allgemeine Geschaeftsbedingungen ist doch schon im Plural?Du sagst ja auch nicht Allgemeine Geschaeftsbedingungens oder?
    :D
    Alle betroffenen Nutzer haben uebrigens die AGB von Xboxlive verstossen und ist dort im uebrigen auch nachzulesen,inklusive der Konsequenzen.
  • winz #6 vor 2 Jahren

    Wenn die Leute sich das mal durchlesen wuerden was die da bei diesem lustigem Dingsifenstermitvieltextdrin akzeptieren wuerde es diese Art von Problemen gar nicht geben.
    Ja genau, weil da würde dann keiner mehr auf "akzeptieren" klicken. Ich meine, in solch ellenlangen Texten steckt auch Psychologie drin, um Nutzer zum Abnicken ohne wirkliches Lesen zu bringen. Es sind meist eh viel zu lange Worthülsen für das bißchen echten Inhalt. Sollen sie einfach hinschreiben "...es gelten die entsprechenden Gesetze Ihres Heimatlandes", dann braucht man die nur einmal zu lesen. Aber nee, da ham sie wieder Angst, das sie ihre Spionageklauseln nicht untergebracht kriegen.

    Ein Beispiel noch dafür, wie ein Hersteller mit sowas auf die Fresse fiel. Opel hat versucht, einen Hersteller von Modellautos zu verklagen, weil dieser keine Lizenz für den Blitz gekauft hat und trotzdem ein Opel Astra Coupe damit produzierte. Der Europäische Gerichtshof hat das Ganze abgewiesen, weil der Blitz zum Auto gehört und Opel dadurch nicht automatisch fälschlicherweise als Hersteller des Modell angesehen werden könnte bzw. einen Rufschaden davon tragen würde.
  • schmalzimohr #7 vor 2 Jahren

    Naja lieber Winz,
    Psychologie hin oder her,das entbindet dich trotzdem nicht deiner Pflicht Vertraege zu lesen die du eingehst und im speziellen Falle von Xbox Live ist der Text weder uebermaessig lang NOCH in Hardcorejuristendeutsch.
  • phillip_j_fry #8 vor 2 Jahren

    tja aus dem grund habe ich auch keine xbox das geht ja beim funk headset schon los endet bei bei der festplatte
    das war mir alles zu blöd also bin ich zu sony gegangen