Postal 3: 'Uwe Boll hat uns Geld dafür gegeben, dass wir ihn ins Spiel einbauen'

Man kann 'Spaß mit ihm haben'

"Uwe Boll hat uns Geld dafür gegeben, dass wir ihn ins Spiel einbauen", offenbarte Vince Desi, Chef von Entwickler Running with Scissors (aktuelles Projekt: Postal 3), exklusiv gegenüber Eurogamer.de. Dieser Deal kam nach Angaben der Macher zustande, als Boll sich die Filmrechte an Postal sicherte.

"Uwe wird sich selbst spielen, und natürlich kannst du Spaß mit ihm haben, hallo, wir reden hier von Postal!?", fügt er hinzu. Diese Gelegenheit werden sicherlich viele Käufer wahrnehmen.

Zur Verfilmung des Spiels und zu Regisseur Uwe Boll hatte Desi indes noch mehr zu sagen.

"Im Lauf der Zeit haben sich meine Ansichten zum Film geändert, und meine persönlichen Gefühle tun nichts zur Sache. Mein Hauptkritikpunkt war: Der Streifen ist zu lang. Man hätte ihn mindestens um weitere zehn Minuten kürzen können, was das Tempo außerordentlich erhöht und beim Humor geholfen hätte", erklärt Desi.

"Ich mag Uwe, betrachte ihn als Freund und stimme nicht mit denen überein, die seinen Kopf fordern. Die sollten erst mal versuchen, selbst einen Film zu machen und Uwe dann kritisieren."

In unserem exklusiven Interview zu Postal 3 spricht Vince Desi unter anderem auch noch über Killerspiele, Tiere als Waffen und die "kranken" Ideen der Entwickler.

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