Resident Evil 5 - Vorschau
Generationswechsel
Zeiten ändern sich. Sorgte Resident Evil 4 nach langem Entwicklungs-Stillstand endlich für den nötigen Innovationsschub, muss der fünfte Teil schon wieder hinterher hecheln. Gameplay, Steuerung und sogar der funkelnagelneue CoOp-Modus wurde entweder aus dem Vorgänger oder aus diversen Shooter-Kollegen entliehen. Capcom konzentriert sich beim Wechsel auf die nächste Hardware-Generation auf eine spannende Geschichte, ein frisches Szenario und eine hervorragende HD-Grafik. Doch reicht das, um gegen starke Konkurrenten, wie etwa Dead Space, bestehen zu können?
Die Geschichte führt uns, wie beim Vorgänger, weit weg von Racoon City und der Umbrella Coporation. Zehn Jahre nach den Geschehnissen im Herrenhaus ist die skrupellose Firma Geschichte und ein anderes Unternehmen hat sich ihrem Erbe angenommen. Das junge Biotech-Konsortium Tricell, das übrigens schon im Film "Resident Evil: Degeneration" sein Debut feierte, nutzt ein verarmtes afrikanisches Land als Versuchslabor.
Auf der Suche nach dem Ursprung des T-Virus muss sich das Bioterrorism Security Assessment Alliance (kurz: BSAA)-Mitglied und Racoon City-Veteran Chris Redfield mit aufgestachelten Einwohnern herumschlagen, die scheinbar vom gleichen Parasiten übernommen wurden, wie die Dorfbewohner im vierten Teil. Hass, nackte Gewalt und Blut zeichnen den Weg vor. Nach dem Verlust einer wichtigen Bezugsperson - wer das ist, solltet Ihr bitte selbst herausfinden. Und Achtung: Es gibt bei dieser Vorschau kleine Gameplay-Spoiler - eine weitere, harte Prüfung seines Charakters.
Resident Evil 5-Gameplay-Trailer
Angepeitscht von einem eiskalten Demagogen wendet sich in kürzester Zeit die komplette Bevölkerung gegen den Ausländer. Nur durch die Hilfe der Polizei-Beamtin Sheva Alomar überlebt er die ersten Stunden und kommt einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur. Scheinbar steckt sein Antagonist Albert Wesker hinter den seltsamen Vorkommnissen, die den kleinen, afrikanischen Staat zu zerreissen drohen. Geschehnisse, von denen er noch nichts weiß, als er in den staubigen Straßen eines Wellblech-Dorfes ankommt und die grausamen Ereignisse seinen Lauf nehmen.
Menschen werden mitten auf der Straße zusammengeschlagen, Schreie hallen durch die trockene Wüsten-Luft, feindselig blicken ihn die Bewohner an. In der Demo könnt Ihr Euch selbst ein Bild von diesen grausamen Ereignissen machen, ich durfte noch einen Schritt weiter gehen. Die Hinrichtungen, die Hass-Tiraden und die ersten Angriffe leiten ein Adrenalin-Feuerwerk ein, das sich schnell in einen Flächenbrand ausweitet. Bei Capcom wagten wir uns zu zweit in dieses Chaos. Meine Wenigkeit mit dem extrem bulligen Chris Redfield und Capcom PR-Sprecher Lars Kühme als Sheva Alomar.

Mit dem Kerl solltet Ihr Euch am Anfang nicht anlegen.
Die Steuerung entspricht fast 1zu1 der des Vorgängers. Die Button-Belegung wurde zwar etwas für das westliche Publikum angepasst und ähnelt jetzt einem Shooter, doch das antiquierte „Stop-an-Shoot“-Prinzip blieb erhalten. Wie bei seinen vielen Vorgängern könnt Ihr Euch beim Zielen nicht bewegen. Früher eine steuerungstechnische Notwendigkeit, möchte Capcom heute damit Spannung erzeugen. Ständig habt Ihr Angst, von hinten angefallen zu werden, müsst die Gegner, ihre Bewegungsmuster und Angriffsarten im Auge behalten.
Insbesondere im CoOp-Modus ist es von entscheidender Bedeutung, Eurem Partner den Rücken freizuhalten. Aus dem nervigen Steuerungs-Detail wird so zumindest im gemeinsamen Spiel etwas Gutes. Ein System ähnlich Dead Space, bei dem man während des Zielens stark verlangsamt wird, wäre mir persönlich zwar lieber gewesen, hätte die Fan-Gemeinde aber möglicherweise verschreckt. Da die Level deutlich größer ausfallen als beim Rest der Serie, könnt Ihr erstmals eine Karte direkt in Euer Blickfeld projizieren. Eine sinnvolle Neuerung, die den Komfort weiter erhöht.
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Kommentare (47) Latest comment vor 3 Jahren
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kommt das hierzulande uncut raus ?
@Reaverlein, können wir dann ja im coop zoggn
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... huh? Welcher Serie - Resident Evil 4 bzw. Gears of Evil?
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@Reaver: Zum Teil vermisse ich das auch. Aber die Demo und das, was Kristian in der Vorschau beschrieben hat, entschädigen wenigstens ordentlich. :) Für das nächste oder übernächste RE würd ich persönlich eine Mischung aus dem Gameplay der neuen Teile und der Gruselstimmung der alten interessant finden. Allein schon deshalb, weil der Wechsel auf RE4 auch gut getan hat. Wird sich ja früher oder später zeigen, ob davon was in Erfüllung geht. ;)
Hab ich das eigentlich richtig in Erinnerung, dass man RE5 auch im Splitscreen zu zweit spielen kann?
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schade aber wieder kein richtiges Residenr Evil bzw. Biohazard... bleibt mir also wieder nix anderes übrig als Resi 1& 2 zu spielen.
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Das schliesst sich gegenseitig aus. Die alten Kamerawinkel rückten die Umgebung, die Schauplätze in den Fokusund die Qualität der so ermöglichten vorgerenderten Hintergründe RE und RE 0 ist äußerst überzeugend. Das Gameplay lief dementsprechend langsamer, bedachter ab. Nur auf diese Art und Weise liess sich die "klassische" Atmospäre erzeugen. Am Rande bemerkt war der Spieler damals auch noch keine laufende Waffenkammer. Dass Zombies und Herrenhäuser äusserst ikonisch sind sei dahingestellt. Ich möchte die (ursprüngliche) Serie auch nicht auf diese festlegen. Wälder, Ruinen und verschneite Landschaften beispielsweise können eine ähnliche Atmosphäre erzeugen.
Am Rande bemerkt finde ich es absurd und komisch wenn sich Personen über die wesentlich beschränkte Steuerung alter Teile, nicht aber über die der neuen beschweren. Beide haben eine stilistische Komponente, beschränken (ebenso die Kameraperspektiven) und beruhen nicht etwa auf Unfähigkeit. Sie sind insofern vergleichbar, da stimme ich dir zu, Kristian. Die eine oder andere ist nur im Zusammenhang mit der Art des Spiels selbst zu kritisieren. Ich persönlich ziehe das Alte vor, beinahe alles davon. Ich kann zwar sehr gut nachvollziehen warum andere das Neue vorziehen. Allerdings ist es in etwa so als hätte man aus RE eine Kart Racing Serie gemacht. Es mag ein guter Kart Racer sein aber selbstverständlich ein schlechtes RE.
Erfreulich zu sehen, dass noch Fans der (alten) Serie zu finden sind, Reaver, Yori.
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"Das schliesst sich gegenseitig aus."
Da bin ich eigentlich anderer Meinung. :) Es hätte dann aber bis auf den Gruselfaktor vielleicht nicht so viel mit den alten Teilen zu tun. Vorstellen könnte ich es mir aber schon - es gab doch, als RE4 noch sehr unfertig war, einen Trailer, in dem Leon mit Taschenlampe durch ein Haus und dunkle Gänge gelaufen ist. Sowas in etwa meine ich. ;)
Zu den Kamerawinkeln: Klar, die waren schon toll, haben aber auch Nachteile mit sich gebracht. Beispiel: Man sieht nur sich selbst und 1m Gang, hört seit einer Minute Zombies. Kommen die noch? Sobald man weiterläuft und die Perspektive wechselt, liegt man einem von ihnen bestimmt schon in den Armen. Wenn nicht, brauchen sie doch noch 10 Minuten.
Es war nicht immer so und gehörte irgendwie dazu, keine Frage. Aber hin und wieder kam sowas dann doch vor und hat genervt. Wenn man das entfernen und auf eine andere Weise die Atmosphäre erzeugen kann, sodass sich auch ein bisschen was in der Serie ändert, wäre das für mich super. ;)
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...aber diese riesige Waffenanzeige in der Ecke nervt mich total.
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freu mich trotzdem auf den 5 teil..der wird wieder rocken..
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Außerdem hat das Spiel noch ne Menge Elemente, welche man zur Resident Evil Reihe zählen kann.
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""Sind die Gerüchte über das Ableben Jill Valentines tatsächlich war??!!"" ... ^^ hmpf.. :)
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edit:ich glaub aber scho das man auch offline koop zocken kann,hab das glaub bei Gamepro gesehen!!
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..ja jetzt wo du es sagst.. da war mal was bei gamepro.. ?! :o
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..glaub du musst echt mal vorbeikommen .. ^^ ;)
(mich hat das mit dem zielen in resi 4 nie wirklich gestört..)
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*I just watched the new OXM Report on Resident Evil 5 which can be found on the Xbox 360 Dashboard, and Capcom's Head of Marketing, Mark Webster, mentioned "Action Controls". He stated that these controls would allow you to "move while you're shooting so you don't have to be stationary while you're aiming and firing."*
Da hat sich das heuln doch gelohnt! (Sarkasmus!)
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Das, was unter dem noch neu und spannend war, fühlte sich hier nur noch an wie eine Schallplatte, die in der Rille hängen geblieben ist. Ich will gar nicht von Sheva reden, die ständig im Weg ist und sich umbringen lässt (und selbst das war in RE4 schon ähnlich mit der Präsidenten-Tochter). Der GC Controller war auch irgendwie besser in punkto Bewegung. Wie einer der Vorredner geschrieben hat, scheint der linke Stick der Xbox einem das Laufen um die Ecke künstlich verbieten zu wollen. Und dann noch die lächerlich aufgepumpten Bizeps von Chris...
RE4 war phänomenal und da das hier so eng daran angelehnt ist, ist das sicher auch gut, aber irgendwie bin ich doch ziemlich enttäuscht, dass Capcom anscheinend nicht mehr herausgeholt hat als ein HD-Remix des Vorgängers.
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mal die demo zocken...
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irgenDwo
irgenDwann
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ist euch da auch was bekannt? ich find die news leider nimmer...
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hier der link zu der news mit beweis
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aber ist das spiel wirklich so langsam wie in den kommentaren beschrieben? (ich mein mal gehört zu haben, dass alle spiele, die höhere anforderungen an grafik oder sound setzen generell langsamer sind. ich glaub wegen ladezeiten der texturen oder so) kann das sein?
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Das Spieltempo ist einfach langsam bei (diesem) Resi.
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höchstverscheinlich (es liegt noch nicht in trockenen tüchern
mfg tichy
(wer will gamen ??? )
psn :tichking14
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Ich weiß nicht so recht, ob ich das wirklich in einem Spiel haben will :p P.S. Das mit dem "Schießen und Bewegen" war nur ein Versprecher, siehe News :)
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