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Resistance 2 Vorschau

PlayStation 3 Vorschau von Kristian Metzger

17 Juli, 2008

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Der Traum jedes Sowjetrussen, Nationalsozialisten, Terroristen und Aliens scheint die Invasion der USA zu sein. Zumindest kann man diesen Eindruck bekommen, wenn man sich die Spieleproduktionen des letzten Jahres anschaut. Ob bei World in Conflict, bei Turning Point oder nun bei Resistance 2, die Vereinigten Staaten eignen sich auch im 21. Jahrhundert als das gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen. Dabei sehen die Zahlen der amerikanischen Wirtschaft alles andere als rosig aus. Der Anteil an Arbeitslosen kletterte in die Höhe, der Schuldenstand hat ein Rekordhoch erreicht und der Dollar verliert ständig an Wert. Klingt nicht wirklich attraktiv, oder?

Vielleicht liegt diese Invasions-Freudigkeit an den Zeitlinien, die in diesen Titel genutzt werden. Ob in den Achtzigern, den Vierzigern oder wie bei Sonys neustem Shooter-Streich in den unschuldigen Fünfzigern, damals war die Welt noch in Ordnung. Bis eben irgendein Idiot sich dazu entschließt, sie in ein Kriegsgebiet zu verwandeln. Eine Rolle, die die Chimera aus der Welt von Resistance nur allzu gern übernehmen. Sie markieren eine Spezies, die durch den Tunguska Event in Sibirien auf die Erde trudelte und sich anschließend rasend schnell ausbreitete. Infizierte Menschen werden gnadenlos transformiert, mit mächtigen Energiewaffen ausgerüstet und anschließend auf die eigenen Landsleute losgelassen.

Kein Wunder also, dass Europa mit einem Handstreich fällt und nur ein Super-Soldat sie in ihre Schranken weisen kann. Nathan Hale. Der Held des ersten Teils besitzt einige besondere Fähigkeiten, die ebenfalls auf eine Infektion zurückgehen, aber ihn nicht zu einem Alien gemacht haben. Mit diesen gelingt es ihm, die außerirdischen Angreifer zu bremsen und ihnen einen herben Rückschlag zu verpassen. Doch die Atempause ist vorbei. Die Chimera sind nun stark genug, um sich den letzten freien Platz auf der Erde, sozusagen die Kronjuwelen der Erde, einzuverleiben. Die USA droht also assimiliert zu werden und wieder einmal kann sie nur der Über-Held Nathan Hale aufhalten...Gähn.

Oh, das ist mir rausgerutscht, aber irgendwie scheinen die Ratchet & Clank-Macher Insomniac mal wieder tief in die Klischee-Kiste gegriffen zu haben. Aber egal, sie haben einen 300 Meter großen Endgegner, wen interessiert da die Geschichte?

Bevor wir aber zum Glanzstück der diesjährigen E3-Präsentation kommen, begeistert uns Insomniac-Präsident Ted Price mit seiner Redegewandheit. Gleich mehrmals betont er die gewaltigen Größenordnungen des Titels und nimmt das Wort „Scale“ Dutzendfach in den Mund. Ob Levels, Gegnermenge, Boss-Größe, Spiel-Modi oder eben der Multiplayer, mehr „Scale“ ist das Motto des Titels und beweist die einfache Formel, dass scheinbar "größer gleich besser" ist.

Größerer CoOp-Modus: Während man im ersten Teil nur Offline zu zweit an einer Konsole die Kampagne bestreiten konnte, dürfen diesmal acht Spieler ran. Doch statt wie bei anderen Shootern einfach die selben Charaktere ins Rennen zu schicken, darf sich bei Resistance 2 jeder Spieler eine eigene Klasse mit Charakterentwicklung und speziellen Belohnungen heraussuchen. Außerdem erwartet Euch im CoOp-Modus ein anderer Erzählstrang, wenn auch im gleichen Zeitrahmen und in der gleichen Umgebung. Anstatt den Helden zu mimen, schlüpft die lustige Online-Runde in die Rolle der so genannten Sentinels, die wie Hale gegen den fiesen Virus immun sind. Dazu Price: „Bisher läuft alles fantastisch. Auf der E3 können wir diesen Modus leider noch nicht zeigen, aber wir liegen gut in der Zeit.“ Schön!

'Resistance 2' Screenshot 1

Aliens auf Landpartie.

Größerer Multiplayer: Nicht, dass der Mehrspieler-Modus des ersten Teils klein gewesen ist. Schließlich brach Insomniac mit bis zu 40 Spielern so ziemlich jeden Online-Rekord. Doch den energischen Engländern war das noch nicht genug. Satte 60 Spieler sollen sich auf einer Karte gleichzeitig die Köpfe einschlagen. „Eine große Herausforderung“, betont Price. „Wir wollen mit den zusätzlichen Spielern neue Möglichkeiten eröffnen, wissen aber auch, dass sehr schnell Chaos ausbrechen kann.“

Um dies zu verhindern, wird die Masse in einzelne Squads unterteilt. Gleichzeitig liefert das Spiel für jedes Team dynamisch generierte Aufgaben, so ähnlich wie bei Quake Wars. Dadurch wird das riesige Spielfeld automatisch in unterschiedliche Schlachtfelder eingeteilt, auf denen sich die Streithähne die Köpfe einschlagen können. Auf diese Weise möchte Insomniac die Spieler dazu motivieren, zusammenzuhalten. „Wir versuchen eine Spielweise zu belohnen, die sich auf die Missionsziele und die Unterstützung der Kameraden konzentriert“, erklärt Price. Echte Team-Spieler sollen so viel mehr Punkte bekommen als eigennützige Einzelkämpfer.

Punkte, die man für den Sieg braucht, der am Ende wiederum die Erfahrungspunkte vervielfacht. Wer sich der großen Sache unterordnet, gelangt viel schneller an Belohnungen und erreicht deutlich leichter einen hohen Rang. Und dabei darf man nicht vergessen, dass der eigene Aufstieg immer noch ein unschlagbares Argument ist, das selbst hartgesottene Egoisten quasi per Druckmitteln zu perfekten Squad-Mitgliedern macht.

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Kommentare: 1-16 von 16

Autor
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Syrok moderator
17/07/08 @ 16:07
#1
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Wow, extrem wenig Kommentare hierzu.
Dragonphönix
17/07/08 @ 16:12
#2
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Was soll man den auch gross drüber sagen?

Sieht alles ganz gut aus und ich werde es mir 100% kaufen.
MrAnDeRsOnV6
17/07/08 @ 16:15
#3
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ich nicht ^^
Syrok moderator
17/07/08 @ 16:20
#4
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Es funktioniert. :)
Kristian staff
17/07/08 @ 16:38
#5
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Gibt auch nicht viel falsch zu machen, die Marke ist eingeführt und der erste Teil hat sich gut verkauft. Nun noch wie bei Gears alles ein wenig größer und schon wird auch dieser Teil sich gut verkaufen. Außerdem gibt es zu Weihnachten ja nicht so viel Shooter-Konkurrenz auf der PS3.
DavidBoring
17/07/08 @ 16:54
#6
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ja, die schlecht designten möbel sind mir auch aufgefallen, aber trotzdem sah das gezeigte in der sony konferenz grossartig aus. die story des ersten teils hatte zwar leider keine sonderlich grossen knalleffekte, hat sich meiner meinung nach aber schön entwickelt. hoffe, dass sie das bei teil 2 beibehalten werden
MrAnDeRsOnV6
17/07/08 @ 17:05
#7
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na farcry 2 wird wohl der größte konkurrent werden .
Bongstar
17/07/08 @ 17:08
#8
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auf jedenfall hhört sich das gesagt sehr gut an, auch besser als anderes was gesagt wird.
den ersten hate ich mir der wenig überzeugenden demo wegen nicht gekauft.
hier werde ich mir wohl keine weiteren meinungen bis weihnachten machen und mal schaune was dann kommt.

aber kam da nicht sowieso far cry 2 raus?
da muss ich mich dann entscheiden ob 60mann/frau multiplayer oder mit sicherheit guter singleplayer
cam CoD5 nicht auch um weihnachten rum raus? sollern die halt 64 spieler möglich machen :p
MrAnDeRsOnV6
17/07/08 @ 17:29
#9
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naja cod schreckt mich echt ab , vor allem wegen dem ausgelutschten WII szenario , außer kristian gibt dafür ne 9er wertung ! dann steht das auch bei mir unter dem weihnachtsbaum ...

wird mal wieder nen teures weihnachten
Jenson
17/07/08 @ 19:26
#10
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Langweilig.

"Wie machen wir das 2. WK Szenario spannender?"

"Füg Aliens hinzu!"

"Wird gemacht!"

Schnarch.
gigsen
17/07/08 @ 19:39
#11
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Also ich fand Teil 1 ganz in Ordnung..zwar nich der Überhammer aber doch unterhaltsam und einen Kauf wert.
Und Teil 2 ist auch schon so gut wie gekauft...
Dragonphönix
17/07/08 @ 21:12
#12
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Also ich habe lieber sowas als der zigtausenste WWII Shoter gegen die super bösen Deutschen.
Jenson
18/07/08 @ 00:05
#13
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Ich fand Teil 1 schnarch. Nicht unbedingt die Idee, die war auf den ersten Blick ja nicht unbedingt verkehrt (besser als wenn sie einen stinknormalen 2. WK Shooter gemacht hätten) aber das Gameplay. Uiui, nicht meine Welt gewesen. Das 300m Monster ist zwar super (ich mag sowas auch), aber der Half-Life 2-Tower im Hintergrund nervt mich ein bisschen. Wo kommt der denn her? :P Und den Kampf gegen das Monster gibt's dann wohl auch nur einmal. Ich mag metergroße Endbosse. Aber für einen Kauf wird's bei mir nicht reichen. Schade.
dirklenz
19/07/08 @ 17:57
#14
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Der gute Mann heißt Nathan Hale.
Kristian staff
19/07/08 @ 18:34
#15
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Cole heißt der eine Kerl von Gears of War. Bin irgendwie bei den ganzen Shootern durcheinander gekommen. Geändert!
Edited 1 times, most recently on 19/07/08 @ 18:49
Lucky360
20/07/08 @ 15:07
#16
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Ist nicht so mein Ding!Aber doch ein cooles Game!

mfg

Kommentare: 1-16 von 16

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