Shadowrun-Entwickler am Ende

Support geht weiter

Die FASA Studios, das Team hinter dem im Juni veröffentlichten Multiplayer-Shooter Shadowrun, existieren nicht mehr. Gestern absolvierten die Angestellten, die keine andere Stelle innerhalb der Microsoft Game Studios gefunden haben, offiziell ihren letzten Arbeitstag.

Gerüchte über eine Schließung des Studios schwirrten schon seit einiger Zeit durch das Internet, allerdings hielt man eine offizielle Ankündigung zurück, um die Aufmerksamkeit nicht von Shadowrun abzuziehen.

Obwohl das Team schon seit einiger Zeit davon wusste, produzierte man anschließend noch drei Updates für das Spiel. Zudem werden der Community Manager sowie der Technical Support Manager auch weiterhin den Spielern bei Problemen zur Verfügung stehen.

Nach Angaben von FASAs Studio Manager Mitch Gitelman hat ungefähr die Hälfte der Mitarbeiter eine neue Aufgabe bei Microsoft gefunden, der Rest muss sich leider nach einem anderen Job umsehen.

Mehr Infos über Shadowrun erfahrt Ihr natürlich in unsererm Test.

Kommentare (13) Latest comment vor 5 Jahren

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

  • Longbow #1 vor 5 Jahren

    Damit dürfte die Chance auf einen neuen Mechwarriorteil noch weiter gesunken sein. :(
  • Jimpanse #2 vor 5 Jahren

    omg, obwohl M$ soviel kohle hat ^^ schade um die Entwickler, ich hab gehört das soll ein Spiel sein indem man schon ein wenig Grips mitbringen sollte ^^ komisch komisch warum es so wenig kauften .....
  • Lea #3 vor 5 Jahren

  • BathiBoi #4 vor 5 Jahren

    schade drum. bleibt die lizens bei ms oder wird sie verblockt?

    die demo zu shadowrun hat mir gefallen. aber halt nicht so sehr das es zum kauf gereicht hat
  • fl0w #5 vor 5 Jahren

    das problem von dem spiel war, dass es nur reines multiplayer ist, keine kampagne für single-player. finds aber schon erstaunlch, das m$ ein studio schliesst.. die können doch spiele für ihre konsole gebrauchen.
  • Heavy_Rain #6 vor 5 Jahren

    Im PC Bereich dürfte wohl die Vista-Exklusivität die Verkaufszahlen ziemlich gedrückt haben...
  • BathiBoi #7 vor 5 Jahren

    jo, geoßes risiko. dachte ich damals schon. vor allem bei einem spiel das zwar gute wertungen bekommen hat, viele fans aber misstrauisch warn
  • DavidBoring #8 vor 5 Jahren

    die können doch spiele für ihre konsole gebrauchen.

    momentan habe ich bei microsoft den eindruck, dass sie eher daraufsetzen exklusivlizenzen zu kaufen anstatt eigene studios zu unterstützen...
    Editiert von DavidBoring um 13/09/07 @ 18:18
  • BathiBoi #9 vor 5 Jahren

    jo, da soll noch einer durchblicken...
  • Avantenor #10 vor 5 Jahren

    Man hört flüstern, daß sich Shadowrun in Deutschland gerae mal dreistellig verkauft hat. Und noch nicht einmal sonderlich hoch. Soviel zum Thema Vista-only.

    Tjo, so läuft's eben. Schlechte Verkaufsergebnis, schlechte Chancen auf Erhalt des Arbeitsplatzes. Die großen Zeiten von FASA waren sowieso längst vorbei und Shadowrun konnte nie wirklich Begeisterungsstürme hervorrufen. Es hat schon bessere so erwischt.
  • BathiBoi #11 vor 5 Jahren

    aber es war kein "unabhängiges" entwicklertam sondern hausintern. das ist der punkt der mich zum grübeln bringt und teilweise im gegensatz zu sonstigen entscheidungen microsofts steht. es war ja kein schlechtes spiel sondern nur ein kommerzieller flop. und die vista only entscheidung kam mit sicherheit nicht von fasa.
  • BathiBoi #12 vor 5 Jahren

    aber es war kein "unabhängiges" entwicklertam sondern hausintern. das ist der punkt der mich zum grübeln bringt und teilweise im gegensatz zu sonstigen entscheidungen microsofts steht. es war ja kein schlechtes spiel sondern nur ein kommerzieller flop. und die vista only entscheidung kam mit sicherheit nicht von fasa.

    das war ein versuch von ms vista an die leute zu bringen. denn es war eines der ersten vista exclusiv spiele. und das ohne hype oder bekannte vorgänger.

    ich weiß nicht ob sie sich einen durchbruch ala rebel assault/cd-rom laufwerk erhofften.

    klar, auf der xbox war es auch kein hit. ich finds nur schade das die arbeitnehmer jtzt dafür büsen müssen.

    denn ohne frage waren das fähige leute.
  • Avantenor #13 vor 5 Jahren

    Weiß ich auch nicht. Mir kam das bei Digital anvil damals auch schon komisch vor, denn Freelancer war zwar teuer, aber auch erfolgreich. Loose cannon war auch ein potentiell gutes Spielkonzept. Sollte nicht sein.

    Soweit ich weiß, wird ein Teil der Mitarbeiter auf andere Bereiche vom M$ Games umgelegt, gehen dem Konzern also nicht verloren. Das Brand "FASA" hat seine Schuldigkeit getan und wird nicht mehr benötigt.