Spore: EA wegen DRM verklagt
Man wurde nicht genügend aufgeklärt
Der ganze Trubel rund um den Kopierschutz von Spore zieht nun auch eine Klage gegen Publisher Electronic Arts nach sich.
Die Klage wurde von Anwalt Alan Himmelfarb im Northern California District Court im Namen der Klägerin Melissa Thomas und "allen Kunden weltweit, die Spore gekauft haben" eingereicht.
Demnach wäre man vor dem Kauf des Spiels nicht ausreichend darüber aufgeklärt worden, welche Auswirkungen der Kopierschutz SecuROM auf das System hat. Zudem würde der Titel ein Programm im "Control Center" des Rechners installieren, das die Funktionen des System beeinträchtigen könne.
Und exakt aus dem Grund verlangt man neben einer Gewinnabschöpfung unberechtigter Profite auch Schadenersatz wegen Hausfriedensbruch, unerwünschter Eingriffe, unlauterem Wettbewerb und einem Verstoß gegen das Verbraucherschutzgesetz.
Die komplette Klageschrift wartet hinter diesem Link auf Euch.
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Kommentare (9) Latest comment vor 4 Jahren
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das SecuROM Rootkit-Technologien verwendet, und deswegen von manchen Antiviren-Programmen als Virus bzw. Trojaner erkannt wird.
So schlecht stehen die Karten also nicht, wenn sie einen halbwegs fachkundigen Richter finden.
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Aber ich tue es nicht.^^
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Saugut. Meine Schadenfreude lässt sich garnicht in Worte fassen, aber stellt euch mal das Gesicht der Grinsekatze aus Alice im Wunderland vor ;)
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Besser hätte ich es nicht formulieren können. ;) Obwohl mir die Version mit der Grinsekatze auch gefällt.
Gut, dass mich bis auf Mass Effect zur Zeit eh keine Spiele mit diesem Kopierschutz interessieren (und für Mass Effect ist meine Hardware zu schlecht). Daher hab ich auch keine inneren Konflikte. (kaufen? boykottieren?) ;)
Was die Publisher und andere Verfechter solcher Maßnahmen (inklusive der "Lad keine Filme runter"-Videos am Anfang auf sehr vielen DVDs) einfach nicht verstehen wollen, ist, dass man den ganzen Ärger in Form von unüberspringbaren Videos und unerwünschter, einschränkender Software, die eigentlich nicht ohne eine leicht sadistische Veranlagung entstehen kann, bei Raubkopien gerade nicht hat. Der Kopierschutz ist ausgehebelt und bei den Filmen wird man wohl kaum das Anti-Piraterie-Video vorne dranschneiden. Dass das illegal ist, steht ja in dem Fall nicht zur Debatte, das wissen Raubkopierer sicher selber. Die ehrlichen Käufer sind benachteiligt, durch die Unehrlichen leidet der Entwickler unter anderem dank der falschen Entscheidung des Publishers.
Da find ich die Lösung, den Leuten einen Anreiz (z.B. durch Zusatzinhalte online) zum Kauf zu geben und ehrliche Kunden zu belohnen, doch lobenswert. ^^
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Schizophren, was? Aber so ist das eben...
»Da find ich die Lösung, den Leuten einen Anreiz (z.B. durch Zusatzinhalte online) zum Kauf zu geben und ehrliche Kunden zu belohnen, doch lobenswert.«
Genau :)