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Supreme Commander Test

PC Test von Kristian Metzger

16 Februar, 2007

Echtzeitstrategiespiele sind eine Königsdisziplin vieler Hardcore-Spieler. Nur in wenigen anderen Genres wird gleichermaßen taktisches Denken, hohe Geschwindigkeit und ein hervorragendes Reaktionsvermögen gefordert. Der Spieler muss seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf mehrere Stellen konzentrieren und auf jede Taktik des Gegners blitzschnell eine passende Antwort parat haben. Dabei sind selbst einige der aufwändigsten Echtzeitstrategiespiele nicht dazu in der Lage, auch nur ansatzweise die komplexen Abhängigkeiten auf einem Schlachtfeld darzustellen. Schließlich müssen in der Regel künstliche Beschränkungen eingebaut werden, um dem ungeübten Hirn nicht die ganze Dimension der strategischen Möglichkeiten aufzubürden.

Doch es geht auch anders: Vollkommen ohne Gehhilfen ließ Euch seinerzeit das mittlerweile zehn Jahre alte Meisterwerk Total Annihilation über die unwegsame Welt der Strategie wandeln und bewies mit seinem Erfolg, dass es Spieler gibt, denen es gar nicht komplex genug sein kann. Der Kopf hinter diesem Paradebeispiel für Spieltiefe und Anspruch war Strategie-Vordenker Chris Taylor. Durch dessen radikale Gameplay-Ansätze zog das Spiel eine Fangemeinde heran, die ihm noch heute die Treue hält.

Leider blieb die Lizenz bei seinem alten Studio zurück und er musste viele Jahre warten, bis er endlich einen würdigen Nachfolger für sein Meisterstück produzieren konnte. Doch diesmal musste er den Titel nicht mit ein paar Kumpels im Hinterzimmer einer Programmierklitsche zusammenschustern: Mit seiner eigenen Firma Gas Powered Games im Rücken und – dank des Megahits Dungeon Siege – prall gefüllter Kriegskasse, konnte er für Supreme Commander aus den Vollen schöpfen.

Größenwahn in Reinkultur

Mit diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass der gute Chris Taylor für den Titel so ziemlich alle Konventionen der Echtzeitstrategie-Entwicklung der letzten Jahre über Bord warf, um seine ganz eigene Vision eines wirklich gewaltigen Strategiespiels auf den Markt zu bringen. In einer Zeit, wo Spiele, wie das inzwischen schon über sechs Jahre alte Warcraft 3 oder auch das moderne Dawn of War, die Bedienung und Komplexität immer stromlinienförmiger gestalten, setzt Supreme Commander auf pure Gigantomanie. Das beste Beispiel hierfür ist die Größe der Schlachtfelder, die bis zu 40 Kilometer Kantenlänge erreichen können. Dazu passend sind auch die im wortwörtlichen Sinne "gewaltigen" Unterschiede bei den Einheiten. Während sich die ersten Baureihen kaum von konventionellen Kampffahrzeugen unterscheiden, produziert man später im Spiel Schlachtschiff-große Kampfroboter, die im Alleingang eine ganze Basis in Bauschutt verwandeln können.

'Supreme Commander' Screenshot 1

Mit den riesigen Experimentaleinheiten fängt der Spaß erst richtig an.

Chris Taylor möchte, dass sich der geneigte Strategie-Fan wie ein Maler fühlt: Mit der Karte als Leinwand und den Einheiten und Gebäuden als Farben. Hier soll er seinen strategischen Fähigkeiten freien Lauf lassen und seine ganz eigene Taktik entwickeln. Pinsel und Grundierung findet Ihr in Eurem Commander. Dieser ist Kämpfer, Bauherr und Mechaniker zugleich und findet sich anfangs allein auf dem monströsen Schlachtfeld in spe wieder. Zunächst gilt es natürlich Rohstoffe – hier Masse und Energie – zu gewinnen. Stehen die Ressourcen-Gebäude, gibt man die erste Fabrik in Auftrag. So fertigt man Baufahrzeuge und erste Grundeinheiten, die ihrem Level und Preis entsprechend weder viel Schaden ausrichten oder einstecken. Schon in dieser fragilen Aufbauphase, die sich oft recht lange hinzieht, wird man nur selten einen Blick auf den Gegner werfen können. Es ist zwar auch möglich. eine Art Rush mit Anfangseinheiten und Commander zu wagen, doch die extrem starke Basisverteidigung erstickt die allermeisten Blitzangriffe im Keim.

Strategie-Overkill trifft Übersichtsproblem

Ab der zweiten Technologie-Stufe steigt die Komplexität enorm an. Immer wieder müssen Entscheidungen getroffen werden, die nur mit guter Aufklärung zum Erfolg führen. Durch den Zwang zu expandieren, um mehr Ressourcen sammeln zu können, öffnen sich immer wieder Lücken in der Verteidigung, die der Computergegner geschickt ausnutzt. Neben der taktischen Dimension spielt zudem die Steuerung und die Übersicht bei Supreme Commander eine entscheidende Rolle. So sehr sich Chris Taylor auch bemüht hat, das Spiel durch ein wirklich beeindruckendes Zoom-System unter Kontrolle zu halten, so sehr werden die ausufernden Dimensionen des Schlachtfeldes und die kaum differenzierbaren Einheiten der ersten Technologiestufe Anfänger in den Wahnsinn treiben. Erst später erreichen die Land-, Luft- & Wasser-Einheiten eine kritische Größe, die es ermöglicht, auch ohne ständiges Zoomen die Truppen zu indentifizieren.

'Supreme Commander' Screenshot 2

Spezialgebäude wie diese Schutzfeldgeneratoren erhöhen weiter die Spieltiefe.

Leider gestalten sich vor allem die ersten Levels der Kampagne enorm zäh, da durch die beschränkte Einheitenauswahl speziell stark befestigte Basen nur schwer auseinander zu nehmen sind. Auch verblüfft die KI schon im einfachsten Modus durch geschickte Einheitenwahl und gewitzte Taktiken, die Hardcore-Spieler begeistern, Einsteiger aber eher frustrieren dürften. Die Kunst der Strategie steht felsenfest und hervorragend ausbalanciert im Vordergrund, nimmt aber nur wenig Rücksicht auf die breite Masse.

Doch selbst ein so puristisches Strategiespiel braucht natürlich eine Story, die die Einzelspielerkampagne mit Sinn und Leben erfüllt. Der Spieler darf wie so oft, einer von drei Fraktionen helfend zur Seite stehen. Da sich diese aber nur minimal unterscheiden und wenige Sondergebäude und Experimentaleinheiten wirklich einmalig sind, kann es dem Spieler eigentlich egal sein, mit wem oder gegen wen er gerade spielt. Immerhin unterscheiden sich die Aufträge und die Vorgehensweise, sodass man nach jeweils sechs Missionen pro Fraktion zumindest einen vagen Eindruck ihrer Motivationen bekommt. Wahre Strategie-Fans werden sich wohl kaum an den blassen Abziehcharakteren und der eher plumpen Sci-Fi-Geschichte stören. Gerade der Platzhirsch Warcraft 3 beweist aber, wie sehr auch ein Strategiespiel über spannendes Universum und starke Protagonisten (und Antagonisten!) funktionieren kann. Das hätte man hier also deutlich besser machen können.

Irre KI und schwache Kampagne

Die eigentlich geringe Zahl von sechs Missionen pro Partei wirkt nur auf den ersten Blick mickrig. Ganz wie bei Joint Task Force entfaltet sich das Spielfeld erst langsam und sorgt so dafür, dass ambitionierte Spieler nicht gleich den Überblick verlieren. Die Missionen der Kampagne fallen allerdings selten sonderlich kreativ aus. Es müssen vor allem Basen verteidigt, Konvois beschützt und Gegner vernichtet werden. Bei jedem erreichten Ziel erweitert sich die Karte und ein neues Ziel wird aufgerufen. Man benötigt also schon mal ein paar Stunden pro Mission, manchmal sogar mehr als einem lieb ist. Quasi immer dann, wenn man blöderweise vergessen hat, regelmäßig abzuspeichern und der Computer abermals den kleinsten Fehler gnadenlos für sich ausnutzte. Und das trotz merkwürdigen Wegfindungsproblemen.

'Supreme Commander' Screenshot 3

Mit solchen Riesengeschützen kann man selbst der Riesenspinne paroli bieten.

Erneut machen gerade die ersten Missionen der Fraktionen hier keinen wirklichen Stich: Durch die ewig gleichen Einheiten, das steril wirkende Szenario und die erwähnten Sichtprobleme, sorgen sie für gepflegte Langeweile. Richtig in Fahrt kommt Supreme Commander erst, wenn alle Einheiten zur Verfügung stehen oder Ihr Euch im Skimish-Modus austobt, der mit adaptiver KI und umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten glänzt.

Selbst bei einem Titel wie diesem, ist natürlich Gameplay nicht alles. Auch der härteste General freut sich über schöne Bilder, wenn er mal wieder seinen Gegner mit einer Atomwaffe einäschert. Und genau bei solchen Events kann Supreme Commander voll überzeugen. Gewaltige Explosionen, physikalisch nachvollziehbare Waffeneffekte und -Animationen und schließlich beeindruckende Experimentalwaffen verwandeln das Endgame auf einem starken PC zu einer beeindruckenden Angelegenheit. Mit Betonung auf "starken PC": Auf einem AMD 3500+, 2GB RAM, Geforce 7800 GT lief das Spiel in maximalen Details überwiegend flüssig. Bei schwächeren PCs ruckelte es wie die Seuche und ließ sich nur auf niedrigen bis mittleren Details zocken.

Nicht so prickelnd sieht es dagegen in den ersten Spielminuten aus. Die kleinen Panzer und Flugzeuge werden nämlich nicht nur relativ polygonarm dargestellt, sondern sind auch noch schrecklich gestaltet. Dabei haben doch Titel wie Homeworld bewiesen, dass sich Komplexität, anspruchsvolles Gameplay und schickes Design nicht ausschließen müssen. Doch wer sich schon für Total Annihilation begeistern konnte, wird sich an solchen vermeintlichen Oberflächlichkeiten nicht stören.

'Supreme Commander' Screenshot 4

Zoomt man ganz nah heran, wirken die geworfenen Schatten äußerst pixelig.

Der Multiplayer wirkt da auf den ersten Blick ausgereifter, schließlich sorgen viele Optionen und das wirklich perfekt abgestimmte Balancing-System für fordernde Schlachten, die sich schon mal ein paar Stunden hinziehen können. Das dazu passende Matchmaking System GPG.net ist nicht von schlechten Eltern, doch erst in den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob das Netz dem Ansturm der Spieler trotzen kann. Leider macht die Länge der Schlachten einen vernünftigen Einsatz im E-Sport nahezu unmöglich. Jedes Netzwerk-Turnier würde durch die ausufernden Schlachten gesprengt werden, während die Zuschauer in den ersten Spielminuten gelangweilt die Lust verlieren. Der Kreis der Hardcore-Fans dürfte das Spiel – wie schon Total Annihilation – aber im Alleingang noch viele Jahre am Leben erhalten. Chris Taylor hat nämlich auch bei den Modifikationen ganze Arbeit geleistet und Hobby-Entwicklern einige hervorragende Tools an die Hand gegeben.

Selten ist es mir so schwer gefallen eine abschließende Wertung zu fällen, wie bei Supreme Commander. Für echte Hardcore-Strategen bietet der Titel wirklich alles, was das Herz begehrt. Fernab des stumpfen Stein, Schere, Papier-Prinzips genießen Profi-Spieler die Freiheiten, die ihnen dieses Programm vorlegt. Doch bis selbst erfahrene Spieler an den Punkt gelangen, an dem das Gameplay seine ganzen Stärken ausspielt, vergehen viele Stunden langwierigen Scrollens und Zoomens. Zudem präsentiert sich die Kampagne größtenteils als seelenlose Staffage für das komplexe Spielprinzip und ist weit weniger spannend als die klassischen Scharmützel gegen den Computer. Aber: Ab der zweiten Hälfte macht der Titel richtig Spaß und schöpft aus den Vollen. Da stört es kaum noch, dass die Szenarios trist und leblos wirken, manche Panzer trotz Befehl partout nicht schießen wollen und die Produktion der Einheiten unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt. Man ist schlicht und ergreifend gefangen, schickt hier noch eine Truppe in die Schlacht, befestigt dort seine Anlagen mit Mauerstücken und bastelt im Hinterstübchen bereits seinen riesigen Roboter.

Kurzum: Für Hardcore-Strategen zu empfehlen, für die breite Masse definitiv nicht.

8/10

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Supreme Commander ist ab heute erhältlich.

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Kommentare: 1-16 von 16 gesamt

Autor
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skx
16/02/07 @ 16:30
#1
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War ja klar, von euch nur ne 8. Wohl keine Total Annihilation Veteranen was? Für alle Veteranen, ihr könnt getrost ne 10 draus machen!
Anoraknophobia
16/02/07 @ 16:39
#2
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"Nur ne 8" Hallo ? Klar werden alt eingesessene TA Fans das Spiel klasse finden. Für euch ist das Spiel vielleicht auch 10 Punkt gut. Aber für die breite Masse denke ich liegt das Spiel zwischen ner 7 und ner 8. Fands net wirklich prickelnd obwohl ich Strategiefan bin.
Edited 1 times, most recently on 16/02/07 @ 16:39
BathiBoi
16/02/07 @ 17:19
#3
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schließ mich Anorak an.
Heavy_Rain
16/02/07 @ 17:29
#4
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lol, ich dachte mir auch, naja 8... ist ja schon ein bischen hoch.
Alleine dieses unsägliche Zoom raus, man sieht die kleine Einheit wieder kaum. Zoom rein dann sieht man die Lufteinheiten nicht, aber jedem wie er es mag.
skx
17/02/07 @ 11:39
#5
0
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guckt mal da.. http://www.metacritic.com/games/platform...
(einer rennt immer in die andere Richtung)

Zwischen 7 und 8?

Supreme Commander steht für anspruchsvolle taktische Materialschlachten in einer neuen Dimension. Aber wer natürlich damit überfordert ist, der soll lieber C&C1 spielen.
Also wer den Vorgänger Total Annihilation kennt dem kann ich sagen, dass Supreme Commander gerade für den Mainstream viel zugänglicher geworden ist.

Aber wo sollen überhaupt die Qualitäten in einem Mainstream kompatiblen Spiel liegen? Wie definiert man das allgemein gültig?

-einfach?
Es ist nicht schwer, nur anders, umdenken ist gefragt.

-gute Grafik?
Excellente Grafik im einfachen Stil, aber halt bis zu 1000 Einheiten pro Seite.

-bekannte Lizenz?
ok...ist nicht bekannt...so what? Helft es bekannt zu machen, wenn es so wichtig ist.

-spass?
Wer es liebt Basen auszubauen, viele Abwehrtürme aufzureihen, gigantische Einheiten in die Schlacht zu schicken, Massenproduktionen von kleinen Einheiten in in Auftrag zu geben und Endlos ziehen zu lassen, Gigantische Kanonen die über den halben Bildschirm feuern zu bauen, wer Land- Luft- und Seeschlachten liebt etc. der ist bei Supreme Commander richtig.

Aber bitte, ich bin gespannt mit welchen wohl überlegten und fein ausformulierten
Worten ihr Wertungen von Eurogamer.net 9/10 und dem Weltweit Nr. 1 Magazin PC Gamer 91% argumentativ bestreiten könnt.

Letztendlich kann man sagen, Die Blizzard Titel sind die Krönung der Schöpfung, direkt danach kommen Titel wie Company of Heroes und Supreme Commander. Danach lange erstmal nix mehr =P

Aber jeder wie er will oder wechselt das Genre, wegen der Qualität im Mainstream *g*.
Heavy_Rain
17/02/07 @ 15:20
#6
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""einer rennt immer in die andere Richtung""

Ich habe auch schon immer bemängelt wieso sich nicht alle Magazine mal absprechen und dann alle die gleiche Bewertung geben, dass würde das ganze viel einfacher machen...
Zumal ja eine Bewertung 8 von 10 schon ungemein negativ ist.

Wieso überfordert...? Ich spiele WC3 im B.net, das fordert eigentlich ziemlich.
Ich ziehe es vor auf meine Einheiten und/oder Helden aufzupassen und sie nicht einfach nur zu verheizen aber wem Massenschlachten gefallen, von mir aus.

Wo du bei dem Spiel eine "exzelente Grafik" gesehen hast weiß ich nicht...?
Sicher sie ist nicht schlecht und bei der Masse an Einheiten hat man auch nicht viele Möglichkeiten aber den Begriff "Exzelent" verstehe ich in dem Zusammenhang nicht.

""Aber bitte, ich bin gespannt mit welchen wohl überlegten und fein ausformulierten
Worten ihr Wertungen von Eurogamer.net 9/10 und dem Weltweit Nr. 1 Magazin PC Gamer 91% argumentativ bestreiten könnt.""

Müssen wir oder der Autor das?


skx
17/02/07 @ 15:55
#7
0
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ich lach mich schlapp, das mit dem Absprechen war gut *g*.

Ich reden von Qualität! Ach ja, wenn man von nix ne Ahnung hat.... *g*
Aber hey, ganz locker...ich wollte eure RTS Welt nicht ins schwanken bringen.

Und da das Spiel euch nicht zu sagt, spielt es halt nicht. Ich finde es Klasse. Sehr gutes Spiel, einfach mal ein Skirmishmatch ausprobieren.
By the way, ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal mich genötigt gefühlt habe, ein Spiel was ich nicht mag im Kommentar bereich noch schlechter zu reden. Würde mich irgendwie nicht jucken. ;)

p.s. natürlich muss der, der anzweifelt, begründen warum ;)

Edited 1 times, most recently on 17/02/07 @ 16:07
Heavy_Rain
17/02/07 @ 16:18
#8
0
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""Ich reden von Qualität! Ach ja, wenn man von nix ne Ahnung hat.... *g*""

Ich schätze WarCraft 3 + AddOn qualitativ um einiges höher ein als Supreme Commander und die von dir zitierte PC Gamer übrigens auch. Aber wenn man von nix ne Ahnung hat...

btw, was habe ich denn angezweifelt?
skx
17/02/07 @ 17:13
#9
0
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Naja..na gut, bevor wir uns streiten *g*, ich verehre auch Blizzard seid WarCraft2, Blizzard ist der Maßstab, ohne Frage.

Das mit der Qualität war darauf bezogen, dass ab einer gewissen objektiven Qualität, sich die meisten Magazine einig sind, im Gegensatz zu dem "Absprechen". Deshalb auch mein Spruch, einer rennt immer in die andere Richtung, einfach nur der Richtung wegen was man ja bei Metacritic gut sieht, wo sich etablierte und erfahrende relativ einig sind in welche Richtung die Wertung von Supreme Commander tendiert, gib ein Magazin das es mit 50% subjektiv abstraft, einfach um es anders zu machen.

Peace =)
Kristian [staff]
17/02/07 @ 17:53
#10
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na da ich den test verfasst habe und sogar etwas tiefer greifen wollte, sag ich auch mal ein paar worte dazu.

was mich ganz konkret stoert ist die im vergleich mit wc3 oder auch company of heroes wirklich miese kampagne. wer nicht auf multiplayer und skirmish steht, langweilt sich toedlich.

ausserdem ist der einstieg viel zu langwielig, vor allem durch die starke verteidigung. wer mal auf profiniveau wc3 gespielt hat, kann nachvollziehen, was ich meine. waehrend es bei wc3 diverse early-tier strategien gibt, zieht sich der einstieg bei supreme commander wie kaugummi. mag sein, das der titel viele wirklich erstklassige neuerungen einfuehrt, aber gerade der einstieg ist oede.
Heavy_Rain
17/02/07 @ 18:31
#11
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Bei einer Bewertung 8 von 10 kann man wohl nicht von großen Abweichungen sprechen oder von "in die andere Richtung rennen", deshalb verstehe ich das Problem nicht ganz.
Und die Kritikpunkte sind nun mal durchaus berechtigt, unabhängig davon ob man als Fan darüber hinweg sieht.
skx
18/02/07 @ 16:22
#12
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@ Kristian

Mir ist letztens schon aufgefallen das du unter dem 4. Screenshot geschrieben hast, dass die Schatten bei naher Zoomstuffe pixelig wären.

Ich benutze sämtliche Einstellung außer Antialiasing bei einer Auflösung von 1280*1024 im höchsten Detailgrad. Ich sehe keine Pixel, egal wie nah ich heran Zoome. Astreine Schatten.
Hab es grade eben mit den experimentellen Spinnen der Cybrians getestet.

äh..noch was *g*..Karten können bis zu 80*80 Km groß sein =)
Nur mal so.. ;)
Edited 2 times, most recently on 18/02/07 @ 16:30
Lea [staff]
19/02/07 @ 10:39
#13
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so, 4 Tage derbst krank..und jetzt wieder auf den Beinen.
Also zum Thema Supreme Commander: Du willst damit also sagen, dass TA-Veteranen so derbe blind sind, dass sie getrost über die langweiligen Einstiege hinweg sehen? Die Augen darüber verschließen, dass einige Panzer die Befehle verweigern? Dass der Aufbaupart so dermaßen lahm und lang ist, dass man in der Zeit vermutlich selbst einen Panzer zusammenschrauben könnte?

Sicher, dass Spiel wird in der zweiten Hälfte der absolute Knaller und macht tierisch Spaß. Und da gebe ich dir Recht - da ist es dann auch super. Aber: Bis es zu diesem Punkt kommt, ist es kein Spaß. Keine Unterhaltung. Nix! Wie rechtfertigst Du das mit einer 10?

Und bezüglich: "Aber bitte, ich bin gespannt mit welchen wohl überlegten und fein ausformulierten Worten ihr Wertungen von Eurogamer.net 9/10 und dem Weltweit Nr. 1 Magazin PC Gamer 91% argumentativ bestreiten könnt."

Scheinbar geben die anderen Leser hier den Wertungen eben nicht recht. Laut Anorak, Bathi und Heavy_Rain ist eine 8 sogar noch zu hoch...Aber wie war das noch? Solange ein Magazin genau das sagt, was man hören will, sind sie alle super. Ansonsten haben sie 0 Ahnung, gelle?
skx
19/02/07 @ 11:40
#14
0
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Streiten ist lustig und macht spaß *g*

Ich hoffe es schreiben hier noch mehr Leute über ein Spiel das sie eh nicht mögen *G*

@Lea Weiss net, TA hatte keine bessere Kampagne. Warum sollte es also ein TA Veteran jucken?

Es ist doch so wie bei Gears of War... ihr habt ne 10 gegeben und Eurogamer.nt ne 8, wer hat also jetzt recht????

Fühlt euch bitte genötigt etwas zu schreiben =) vielleicht könnt ihr mich ja über zeugen das das Spiel doch ne 7 ist. ;) Ich dagegen spiel erstmal ne Runde!
Lea [staff]
19/02/07 @ 12:14
#15
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Nu raff ich gar nichts mehr. Wir haben dem Spiel eine 8 gegeben. Die Leser hier sagen, sie hätten dem Titel sogar eine 7 gegeben. Wen bitte greifst Du jetzt eigentlich an?

Und zum Thema: Ihr habt dies, die anderen das - JEDE Wertung ist subjektiver Natur und richtet sich immer an dem jeweiligen Tester. Das sagt EG.net seit 8 Jahren :) Es gibt bei uns auch einige Spiele, wo mehrere Redakteure spielen - bei den PS3-Tests beispielsweise. Bei Supreme Commander waren es Kristian und ich. Ich hab mich allerdings nach den ersten beiden Missionen pro Fraktion ausgeklingt, weil es mir zu langweilig wurde... Und Kristian hat dem Titel eine 8 spendiert. Seit wann bitte ist eine 8 eine schlechte Wertung?
Edited 2 times, most recently on 19/02/07 @ 12:17
skx
19/02/07 @ 13:38
#16
0
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Peace =) Lea hat recht, 8 ist auch okay! ;)


Edited 1 times, most recently on 19/02/07 @ 13:38

Kommentare: 1-16 von 16 gesamt

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