Tabula Rasa: Zu viele Tester

Garriott über die Beta

Auf der 2007 Independent Game Conference wurde Richard Garriott alias Lord British unter anderem zu seinem aktuellen Projekt befragt, speziell was das Marketing angeht.

Wähend er die Werbung für Tabula Rasa als "gut" bezeichnete, äußerte er im Gegenzug etwas Kritik an sich selbst und dem Entwicklerteam.

Während der Beta habe man demnach einfach zu Spieler eingeladen, obwohl Tabula Rasa noch nicht so richtig Spaß machte. Zum Launch des Titels zählten daher vor allem die Nicht-Tester zu den Erstkäufern.

Die vorherigen Betatester musste man hingegen erst wieder überzeugen und entwickelte dafür ein kostenloses Programm, mit dem diese Personen zu einer weiteren Proberunde eingeladen wurden, bevor sie sich das Spiel (möglicherweise) kauften.

"Die Betaphase, die wir vor allem als Prozess der Qualitätssicherung betrachten, ist in Wirklichkeit ein Marketingprozess", so Garriott.

Weitere Infos zu Tabula Rasa findet Ihr übrigens in unserem Test.

Kommentare (1) Latest comment vor 5 Jahren

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  • Starkiller44 #1 vor 5 Jahren

    Ich war damals bei der closed Beta dabei, dann bei der Open Beta, und jetzt bei der hmmm Retail Beta, für die man allerdings zahlen muss.

    Das Spiel macht Spass keine Frage, aber es wird gerade noch fleissig an recht rudimenteren Dingen geschraubt, das Crafting-System wird überarbeitet, ein Auktionshaus kommt erst in 1-2 Patches und mit den Patches 1.3 und 1.4 werden dann auch 2 Klassen komplett umgebaut.

    Zu viele Tester ist für mich eigentlich kein Argument, in einer Betaphase sollte ein Spiel schon Spass machen, das rudimentäre Balancing das dort statt fand, gehört halt eigentlich in die Alpha.

    Die userzahlen sind allerdings wirklich extrem niedrig, 4 Server die nie ausgelastet sind, das sind vielleicht maximal 50.000-60.000 Spieler, nicht unbedingt die Userbase die man erwartet für ein Spiel mit dem Altmeister Garriot das Genre neu erfinden wollte, das er da enttäuscht ist kann ich mir gut vorstellen.