The Legend of Zelda: Spirit Tracks - Vorschau

Von Loks und Phantomen

„Aha. Ein neues DS-Zelda. Schön, schön. Werde ich mir irgendwann sicher mal anschauen.“ Das war so in etwa meine erste Reaktion, als Nintendo vor ein paar Wochen bekannt gab, an The Legend of Zelda: Spirit Tracks zu arbeiten. Ich war durchaus erfreut, aber keineswegs euphorisch. Ein weiteres Zelda für DS eben.

Die Zeiten, in denen eine solche Ankündigung bei mir für Aufruhr gesorgt hätte, sind mittlerweile vorbei, da Link und Konsorten in den letzten Jahren doch recht regelmäßige Gäste im Modul-Schacht und CD-Laufwerk waren. Kennt man halt alles doch irgendwie schon. Und die Euphorie ließ auch weiterhin auf sich warten. Bis zu dem Punkt, als ich dann selbst bei Nintendo den DS mit dem neuen Zelda in Händen hielt und die neuen Spielelemente ausprobieren konnte. Und da war sie auf einmal wieder, die unbändige Vorfreude und die Begeisterung!

Denn auch Spirit Tracks hat wieder das, was man nur grob als unheilige Instant-Spaß-Zutat bezeichnen können. Kaum nimmt der Spieler den Stylus in die Hand und scheucht Link durch den Dungeon, verfällt er unweigerlich dem perfekten Gamedesign, der tollen Grafik und dem erstklassigen Spielgefühl. Dabei bietet Spirit Tracks auf den ersten Blick gar nicht mal soviel Neues.

Technisch basiert Links kommendes Abenteuer auf dem direkten DS-Vorgänger The Legend of Zelda: Phantom Hourglass. Engine, Grafikstil und Steuerung wurden direkt aus dem exzellenten Vorgänger übernommen. Die Teile, die da schon gut funktionierten – zum Beispiel die ebenso clevere wie griffige Stylus-Steuerung – wurden beibehalten. Die Elemente, die bei den Spielern damals weniger gut ankamen, wie etwa die ständigen Gewaltmärsche durch den Tempel des Meereskönigs, wurden dagegen zum Glück ad acta gelegt.

Kommentare (6) Latest comment vor 3 Jahren

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