THQ: Lieber drei Shooter pro Jahr anstatt sich auf Vielfalt zu konzentrieren
Warum auch nicht?
Publisher THQ ist nicht unbedingt daran interessiert, eine möglichst vielfältige Produktpalette anzubieten. Viel mehr komme es auf die Qualität der veröffentlichten Spiele an, wie THQs Danny Bison im Gespräch mit GamesIndustry verrät.
"Es ist ziemlich einfach, es geht um die Spiele", so Bisons Antwort auf die Frage, wie die kreative Vision des Unternehmens nach der Restrukturierung der vergangenen Woche aussieht.
"Wie werde ich das Portfolio aufbauen? Ich veröffentliche drei Shooter im Jahr, wenn sie 90er Wertungen bekommen und großartig sind."
"Gute Spiele verkaufen sich so wie es gute Filme tun", sagt Bison. "Man muss sich um die Vielfalt keine Sorgen machen und ein Tierarzt-Spiel nicht nur aus dem Grund entwickeln, weil jeder andere eins hat."
"Hätte ich einen weiteren Shooter, könnte ich 20 Millionen damit machen. Worüber sprechen wir also? Es geht um den Nutzen."
Braucht THQ überhaupt für jedes Genre oder für jedes System ein eigenes Spiel? Nicht laut Bison. "Wie macht das überhaupt Sinn, das verstehe ich nicht? Es ist lustig, aber wozu brauche ich das?", fragt er.
"Wenn ich etwas Gutes für jedes Genre hätte, würde ich auch etwas Gutes dafür machen. Wenn ich aber zwei starke Shooter habe, damit Geld verdiene, Spiele verkaufe und die Leute es mögen, bin ich zufrieden."
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Kommentare (3) vor 3 Jahren
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Wer wie ich im Zehner System "rechnet" hat auch bei den 360 und PS3 Versionen 9er Titel.
Recht hat er ohne Frage.
Wenn es gekauft wird, warum was anderes machen?
Und die Qualität stimmt auch fast immer.
RFG war z.B. ganz gut und SR 1 damals ebenfalls, wenn es auch einige Aussetzer hatte und ein Frontlines gehört für mich auch zum oberen Feld der Ego-Shooter und was man so von Homefront hört scheint man hier noch eine Schübe drauf gelegt zu haben.