THQ: Metro 2033 ein Erfolg

Geringe Kosten, hohe Qualität

Publisher THQ ist mit dem Erfolg des von 4A Games entwickelten und vor kurzem veröffentlichten Metro 2033 recht zufrieden.

THQ-Chef Brian Farrell sieht dabei auch die Kombination aus geringen Entwicklungskosten und dennoch hoher Qualität als Vorteil.

"Wir haben immer gesagt, dass wir sehr maßvolle Erwartungen an [Metro 2033] haben, hatten bei diesem hochqualitativen Titel aber auch sehr geringe Entwicklungskosten", sagt er.

"Für uns ist es ein sehr profitabler Titel. Mit diesem Modell möchten wir gerne weiterarbeiten, diese Art von Qualität erreichen und dennoch sehr geringe Entwicklungskosten haben, wodurch wir immer noch gutes Geld machen, auch wenn die Verkaufszahlen nur mäßig sind."

Farrell zufolge hat sich Metro 2033 auf dem PC besser verkauft. Zwei Drittel der abgesetzten Exemplare wanderten in Europa über die Ladentheke, der Rest in Nordamerika.

Mehr zum Spiel, das auf dem gleichnamigen Buch basiert, erfahrt ihr im Test zu Metro 2033.

Kommentare (12) Latest comment vor 2 Jahren

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  • Lorrn #1 vor 2 Jahren

    aber verraten wo er sparrt hat er nicht, wenn die entwickler wenig bekommen dann ist das auch nicht sinn der sache, wenn die stattdessen auf eigene engines usw. gesetzt haben, also vorhandene resourcen voll ausgenutzt, dann is natürlich super
  • gigsen #2 vor 2 Jahren

    die engine war ja hauseigen.. und es wurde in russland oder so zusammengeschraubt oder..? da sind halt die löhne schön niedrig
  • KleinerMrDerb #3 vor 2 Jahren

    Es haben sicherlich auch nicht soviele an dem Spiel gearbeitet.

    Die ganzen AAA Produktionen die Mio. $ Entwicklungskosten verschlingen, weil über 100 Leute daran rumschrauben müssen halt nicht immer sein.

    The Witcher ist auch ein super Beispiel.
    Ein grandioses Spiel mit Toller Story / Grafik / Gameplay und langer Spielzeit dessen Entwicklung aber noch in einem vernünftigem Rahmen erfolgte.

    Ich erwähne bei Solchen Themen immer wieder gern, dass bei einem Assassins Creed z.B. über 300 festangestellte rumgebastelt haben.
    Das ist doch völlig Meschugge
    Editiert von KleinerMrDerb um 06/05/10 @ 14:28
  • ömsch3:16 #4 vor 2 Jahren

    @MrDerb: Metro2033 hat auch ne Spielzeit von nichtmal 7 Std, mit AC2 war ich fast 30 Stund beschäftigt und hab noch nichtmal alle Federn und Nebenmissionen gemacht. Schon klar dass man da mehr Leute braucht (auch wenn über 300 wirklich bisschen übertrieben klingt).
  • ömsch3:16 #5 vor 2 Jahren

    @MrDerb: Metro2033 hat auch ne Spielzeit von nichtmal 7 Std, mit AC2 war ich fast 30 Stund beschäftigt und hab noch nichtmal alle Federn und Nebenmissionen gemacht. Schon klar dass man da mehr Leute braucht (auch wenn über 300 wirklich bisschen übertrieben klingt).
  • MrAnDeRsOnV6 #6 vor 2 Jahren

    Asoooooo Wenn man die Spielzeit erhöhen will muss man nur mehr Leute einstellen. War mir vorher noch nicht so bewusst.
  • ömsch3:16 #7 vor 2 Jahren

    @Anderson: Klaro braucht man für 30 Stunden Spiel mehr Leute als für 7. Oder eben mehr Entwicklungszeit mit wenigen Leuten. Ist mir eigentlich auch egal, hautpsache das Spiel passt. Wegen mir arbeiten 500 Leute an 'nem Game, solang's dann Spass macht.
  • MrAnDeRsOnV6 #8 vor 2 Jahren

    das wär ja wie wenn man sagen würde: Alles was teuer ist, ist auch besser, nur weil es mehr kostet. Ganz so verallgemeinern kann man das jetzt aber auch nicht.

    Kommt aufs Spiel drauf an. An manchen können einfach nicht Hunderschaften dran arbeiten und trotzdem haben diese Spiele eine akzeptable Länge. Die brauchen halt nur mehr Entwicklungszeit.
  • ömsch3:16 #9 vor 2 Jahren

    Klaro ist nicht automatisch alles "besser weil's teurer ist". Aber in dem Fall haut's halt einfach hin. AC2 hast halt 4x länger dran zu zocken als an Metro. Will auch den Spielspass an Metro nicht schlecht machen, ist auch zweifels ohne 'n super Game.
    Aber wie gesagt: 7 Std < 30 Std.
    Daher sind mehr Mitarbeiter meiner Meinung nach angemessen.
  • KleinerMrDerb #10 vor 2 Jahren

    Unzählige Federn in der Umgebung eines Open World Titels zu verstecken ist nicht grad qualitative Spielzeitstreckung sondern einfach nur ne ziemlich billige Masche die Leute am Ball zu halten die ein Spiel zu 100% durchspielen wollen.
    Kann mir kaum vorstellen, dass diese Leute noch mit viel Spaß spielen.... da gehts nur noch ums prinziep.
    Genauso wie billig gemachte Nebenmissionen die sich im Laufe des Spiels 80mal wiederholen sind alles andere als ein Argument für hohe Kosten und mehr Mitarbeiter.
    Copy and Paste ist kein Aufwand.

    Man kann wirklich gute Spiele mit wenig Budget erschaffen aber die Superlativen die einge führende Publisher mitlerweile auffahren sind jenseits von gut und böse.
    Da frage ich mich stellenweise wohin das ganze Geld verschwindet.
    Immerhin wird hauptsächlich an einem PC gearbeitet und es brauch keine Kostüme, Explosionen, Sets etc. wie beim Film.
    Auch muss kein überbazahlter Schauspieler für 20mio für seine Arbeit entschädigt werden.

    GTA4 soll 100mio gekostet haben.....
  • crazy_jb #11 vor 2 Jahren

    Was ihr eruch wegen den 7 Stunden aufregt. Ist es doch mittlerweile Standard in diesem Geschäft. Hevently Sword und Killzone 2 sind nur zwei der vielen Beispiele. Nur das diese keinen richtigen Profit machen konnten und nur als Prestigeobjekte dienten.
  • KleinerMrDerb #12 vor 2 Jahren

    wobei bei Killzone 2 der durchaus gute Multiplayer das wieder rauszieht.

    7 Std. ohne Multiplayer oder großen wiederspielwert ist glücklicherweise auch heute noch eher die Seltenheit.