Valve sperrt versehentlich MW2-Spieler, entschuldigt sich mit L4D2

Auch als Geschenk

Valve hat in den letzten zwei Wochen versehentlich eine Reihe von Modern-Warfare-2-Spielern gesperrt und sich nun dafür entschuldigt.

"Hallo, dein Steam-Account wurde fälschlicherweise von Call of Duty: Modern Warfare 2 gesperrt", heißt es in einer Mail von Valves Gabe Newell an die Betroffenen. "Das war unserer Fehler und ich entschuldige mich für den möglicherweise dadurch verursachten Frust und die Angst."

Laut Newell führten gleich mehrere Probleme, ausgehend vom Update eines Disc-Images eines Spiels, zu den rund 12.000 fälschlichen Sperrungen in den vergangenen zwei Wochen.

Betroffene Spieler haben vom Unternehmen ein kostenloses Exemplar von Left 4 Dead 2 für ihren Steam-Account erhalten und obendrein noch ein weiteres Exemplar, das sie an einen Freund verschenken können.

Kommentare (13) Latest comment vor 2 Jahren

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  • Sarakin #1 vor 2 Jahren

    Geste ist zwar gut und richtig, aber auch dringend notwendig...
    Was ist eigentlich mit "Opfern", die L4D2 schon haben und die auch a) keine Freunde oder b) nur Freunde, die ebenfalls L4D2 schon besitzen, haben?
  • Kris7 #2 vor 2 Jahren

    Find ich schon gut, was Valve da macht, wenigstens keine halben Sachen beim Entschuldigen.
    Die Leute, die L4D2 schon haben, können es ja trotzdem jemandem aus dem Bekanntenkreis schenken. Wahrscheinlich gibt es nicht so viele Leute, bei denen alle Freunde es schon haben - und wenn doch, findet man sicher irgendwo Leute, die es einem abkaufen.
  • Pralok #3 vor 2 Jahren

    Wieso verschenkt Valve nicht einfach MW? Klar, L4D2 ist ihr eigenes Spiel, damit können sie rumschmeißen wie sie lustig sind. Trotzdem gibt es bestimmt genug die L4D2 haben/das Spiel garnicht wollen.
  • KleinerMrDerb #4 vor 2 Jahren

    Wenn du das Spiel nicht willst dann eben nicht....
    Zwingt dich niemand dazu ein Geschenk anzunehmen...

    Und da du es schon selbst gesagt hast erübrigt sich deine Frage sowieso... MW ist nicht Valve sondern Activision und die werden nen Teufel tun und irgendas verschenken!!!!
    Der Fehler lag ausserdem bei Valve und nicht bei Activision... warum sollten die also ihre Produkte verschenken?
    Editiert von 2 um 27/07/10 @ 12:22
  • Pralok #5 vor 2 Jahren

    @Derb: Ich hab weder MW2 NOCH L4D2 und bin an beiden nicht interessiert. Soviel nur vorweg. Ausserdem als Geschenk würd ich das nicht ansehen, schließlich ist Valve schuld daran, wie du selbst sagtest. Und wenn ihre Politik nunmal so ist, dass gesperrte Accounts/Spiele nicht wieder entsperrt werden, ist das eine ziemliche Lücke. Valve hat genug Geld, die wird das nicht umbringen, wenn sie jedem Spieler MW2 ersetzen. Darum geht es aber überhaupt nicht. Klar ist das eine nette Geste und es gibt bestimmt Leute die sich darüber freuen und die Sache vergessen. Aber was ist denn nun mit denen, die es bereits haben? 60€ zum Fenster rausgeschmissen, ohne selber Schuld zu haben. Einzige was man dann machen könnte ist verkaufen, wie Kris7 bereits sagte. Wie dem auch sei, sowas kann passieren, allerdings sollte man seinen Stolz oder was auch immer runterschlucken und die Accounts wieder freischalten. So schwer kann das ja nun nicht sein.
  • KleinerMrDerb #6 vor 2 Jahren

    Natürlich werden die Accounts wieder freigeschaltet........

    Komischerweise ist das nicht aus dem original Bericht übersetzt worden..... "Also wirklich Herr Jakobs :-)" ....

    Zitat:
    "In addition to restoring players' access to the game, Valve is giving players a copy of Left 4 Dead 2 and one to gift to a friend"
  • Heavy_Rain #7 vor 2 Jahren

    @Pralok

    Die Leute haben doch MW2 schon, daher kam ja der ungerechtfertigte Ban. Wieso sollte man denen das selbe Spiel nochmal schenken?
    Man sollte nicht übersehen, dass die meisten anderen Publisher und Entwickler wahrscheinlich nur die Accounts wieder freigeschaltet hätten und fertig. Valve im Gegensatz verschenkt über 20000 mal ihr aktuellstes Spiel.
  • SoSchautsAus #8 vor 2 Jahren

    Man sollte nicht übersehen, dass die meisten anderen Publisher und Entwickler wahrscheinlich nur die Accounts wieder freigeschaltet hätten und fertig. Valve im Gegensatz verschenkt über 20000 mal ihr aktuellstes Spiel.

    Ubisoft hat nach den Serverausfällen seines DRM-Systems auch allen Betroffenen als Entschädigung ein Spiel ihrer Wahl geschenkt. Die Meldungen zu dieser Entschädigungsaktion wurden trotzdem nur mit Häme und Bashings kommentiert. War nämlich bloss ein ganz mieser PR-Stunt! Bei Valve hingegen ist es die pure Güte. Die sind ja schließlich die barmherzigen Samariter der Spieleindustrie.

    Natürlich ist das Verhalten von Valve in dem Fall vorbildlich, keine Frage. Aber führ dir das mal vor Augen: Valve sperrt 12000 Leuten die Accounts, wovon ja nicht nur MW2, sondern sämtliche Spiele betroffen sind! Und niemand kommt auf die Idee, das System zu kritisieren. Valve macht ja eh immer alles richtig. Im Gegenteil, sie stehen am Ende sogar noch als Gewinner da, weil sie ja so großzügig entschädigen. Im Fall von Ubisoft hingegen war sofort allen klar, dass das DRM-System die Wurzel allen Übels ist. Dabei konnte Ubi nicht mal was dafür. Es war ja ein Hackerangriff.

    Zwei ähnliche Fälle von DRM-Fail, die völlig unterschiedlich bewertet werden. Valve hat es halt geschafft, die bittere Pille in einen süßen Gaumenschmaus zu hüllen und alle verschlingen es ohne was zu merken. Bewunderns- und verachtenswert zugleich.

    SSA
  • KleinerMrDerb #9 vor 2 Jahren

    @SSA

    Es wurd nicht der ganze Account gesperrt sondern nur der Zugriff zu offiziellen MW2 Servern.
    Valve sperrt nicht die ganzen Accounts sondern nur den Zugang zu Ranked Matches im Multiplayer.

    Singleplayer und CustomServer sind davon nicht betroffen.


    Ausserdem passt der Vergleich mit Ubisoft schon allein wegen den Dimensionen nicht..... auch die Art des Ausfalls ist anders zu gewichten.
    Wärend Ubisoft ein System eingerichtet hat was niemand wollte und sofort die Macht der Hacker kennen gelernt hat wurde bei Valve ein Fehler beim entfernen von Cheatern gemacht.
    Letzeres dient NUR der verbesserung der Spielerfahrung.... denn mit Cheatern will niemand zocken.

    Valve hat ausserdem "NUR" 12.000 MW Spieler gebannt und diese konnten nicht mehr Online Spielen.
    Bei Ubischrott konnte niemand Spielen der eines der besagten Spiele gekauft hat.... NIEMAND

    Und Ubisoft hat auch keine Spiele als Entschädigung angeboten sondern DLC für die betroffenen Spiele.
    Editiert von 1 um 28/07/10 @ 06:48
  • SoSchautsAus #10 vor 2 Jahren

    Es wurd nicht der ganze Account gesperrt sondern nur der Zugriff zu offiziellen MW2 Servern.

    Ach so, das wusste ich nicht. Es liest sich in der Meldung nämlich schon so als ob der gesamte Account gesperrt wurde. Mea culpa.

    Wärend Ubisoft ein System eingerichtet hat was niemand wollte

    Wer wollte denn Steam? Vielleicht kannst du dich ja noch an die Reatktionen auf den Launch der Plattform und das Desaster mit Half-Life 2 erinnern. Aber sieben Jahre erstklassige PR, Image- und Produktpflege später finden es alle toll. Keiner hat mehr ein Problem mit den Kritikpunkten, die sich seit dem Launch nicht geändert haben. Wer sagt, dass es bei Ubi nicht genauso laufen wird? Gerade wenn man sich die vergangenen Jahre anschaut. Was vor drei Jahren noch Empörung hervorgerufen hat wird heute als angenehm oder zumindest akzeptabel empfunden. Und an den Verkaufszahlen von AC2 und Co sieht man ja, dass das Projekt alles andere als ein Misserfolg ist.

    Und Ubisoft hat auch keine Spiele als Entschädigung angeboten sondern DLC für die betroffenen Spiele.

    Die Meldungen widersprachen sich da. Es war von Spielen die Rede (PoP und H.A.W.X. wurden glaub ich genannt), anderswo aber auch von "Spielinhalten". Was letztendlich passiert ist weiss ich nicht.

    SSA
    Editiert von 1 um 28/07/10 @ 10:30
  • KleinerMrDerb #11 vor 2 Jahren

    "Aber sieben Jahre erstklassige PR, Image- und Produktpflege später finden es alle toll. Keiner hat mehr ein Problem mit den Kritikpunkten, die sich seit dem Launch nicht geändert haben. Wer sagt, dass es bei Ubi nicht genauso laufen wird?"

    Letzendlich frisst man eh alles was die Publisher einem vorwerfen.... trotzdem ist Steam als Verkaufs und Spieleplattform doch noch etwas anderes als der reine Onlinezwang für Spiele.... dieser bieten dem eigentlichen Spieler nämlich absolut nichts.

    Aber wie du schon sagtest ist es die vorbildliche Image und Produktpflege von Valve.
    Sie bieten einem nicht grad wenig bei Steam.... vorallem die Preisangebote sind einfach zu schön um sie zu ignorieren.

    Man hat durch Steam vielleicht einige Nachteile, wenn man sie denn wirklich sucht aber man hat auch Vorteile... diesen sehe ich im onlinezwang für Singleplayerspiele nicht.
  • Heavy_Rain #12 vor 2 Jahren

    Ja, der Vergleich zwischen Ubisofts always-on-DRM und dem Anti-Cheat-Tool von Valve ist irgendwie nicht so ganz treffend.
    Im Vergleich zu Ubisoft ist Valve auf jeden Fall der barmherzige Samariter der Spieleindustrie. Zum Beispiel in den letzten paar Wochen haben sie alleine zwei Spiele einfach mal so verschenkt, Portal und Alien Swarm.

    Wie MrDerb schon sagt, die Vorteile überwiegen bei weitem die Nachteile von Steam, alleine die Angebote bei den Mega-Sales sind einfach unübertroffen.

    Aber in Sachen digitale Distribution kommen wir mit dir sowieso auf keine grünen Zweig.^^
  • Bongstar #13 vor 2 Jahren

    das ist das schöne an online distribution. gäbe es die spiele nur in cd-form und hätte verschickt werden müssen, hätte niemand irgendeine entschädigung bekommen. denn das hätte gekostet. aber so haben die server nur minimal mehr traffic belastung.