WET-Macher: „Weibliche Protagonisten sollten nicht als Risiko betrachtet werden“
Fortier über Frauen in Spielen
Neues zum Thema Gleichberechtigung gab es heute vom Creative Director von WET zu hören. Im Gespräch mit vg247 findet Patrick Fortier, dass das Geschlecht des Charakters keine Rolle spielen sollte.
„Ich glaube, wir müssen einen Punkt erreichen, an dem es einfach kein Thema mehr ist, wenn man einen weiblichen Charakter hat. Es sollte nicht als besonderes Risiko angesehen werden. Die Entscheidung sollte nur auf der Relevanz des Charakters im Bezug auf die angepeilte Spielerfahrung basieren“, so Fortier.
„Letztendlich wird die Darstellung [von Frauen] sich dadurch verbessern, einfach gute, spaßige Spiele mit ihnen in der Hauptrolle zu haben. Gute Spiele sind gute Spiele - ganz gleich, welches Geschlecht der Charakter hat.“
Aber liefert WET mit seinem Titel und seiner eindeutig überdurchschnittlich attraktiven Heroine nicht wieder nur ein typisches Klischee? Darum ist es Fortier angeblich nicht gegangen:
„Wir wollten nicht, dass sie sich über ihr Geschlecht definiert, aber wir fanden, dass es eine nette Art war, die Haupt-Prämisse des Spiels visuell zu transportieren - Agilität, Athletik und fließende Bewegungen.“
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Kommentare (15) Latest comment vor 2 Jahren
Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!
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:)
Alex
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kotaku
Ob Frau oder Mann ist mir egal, nur das Spiel sollte wenigstens gut sein.
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Außerdem hatte WET sehr viele Parallelen zu Kill Bill und dieser Film hatte ja auch schon ne weibliche Hauptfigur.
Egal,..... weibliche Hauptfiguren sind doch schon seit Tomb Raider kein Risiko mehr, oder hab ich was verpasst ?
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Frauen sind zwar in der Lage Kinder zu gebären, aber in körperlichen Auseinandersetzungen, sei es in Kriegseinsätzen, im Kampf gegen Verbrecher oder auch einfach nur in Kneipenschlägereien, sind sie definitiv ihren männlichen Kontrahenten unterlegen.
Das liegt an der Physiognomie, eine Frau ist eben im Vergleich zum männlichen Geschlecht schwach!
Da hilft es herzlich wenig, wenn sie einen kleinen Hintern oder große Brüste hat.
Aber was gibt es für den pickligen, notgeilen, vor sich hinpubertierenden Zocker schöneres, als während eines ganzen Spiels auf eben diese Attribute glotzen zu dürfen.
Dann noch ein- zweimal am Zünder gezupft und das Spiel war gut.
Mit Gleichberechtigung hat das allerdings nichts zu tun.
Ich habe in Action-Spielen lieber harte Männer als Frauen.
Mit denen spiele ich liebern "Sex-Villa2". :P
GruZ
Mac ;)
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Meinst du ernsthaft das die Entwickler wollten das picklige Kinder mit einem Spiel Spass haben, dass für ne andere Zielgruppe gedacht ist ?
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Ja.
@m_coaster:
Nein.
GruZ
Mac ;)
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Die "Zielgruppe" sind eben diese Schüttler.
Aber ist es nicht erstaunlich, mit welch' heuchlerischem Engagement sich immer wieder auf die Seite des schwachen Geschlechts zu schlagen versucht wird?
(Langsam lesen)
Kaum wird irgendwo irgendetwas gesagt, dass nach Meinung der Möchtegern-Emanzipanten nicht positiv auf die holde Weiblichkeit gemünzt ist, kommt irgendeiner daher und versucht mit erhobenem Zeigefinger den mutmasslichen "Agressor" in seine Schranken zu verweisen.
Jetzt nochmal für alle Frauenversteher und Heuchler unter Euch:
Frauen sind in der Regel (Achtung: sensationelles Wortspiel) schwächer und weniger belastbar als Männer.
Wer das bestreitet, sollte mal einen Arzt zu Rate ziehen, der erlärt es einem gern, woran das liegt.
Frauen können trotzdem mithalten, was ja schon ganz ordentlich ist, zu mehr reicht es aber leider nicht.
Das ist ja auch alles nicht so schlimm, dafür können sie andere Dinge erheblich besser als Männer.
Darum kann es nur einen Grund dafür geben, eine weibliche Protagonistin in ein Actionspiel einzubauen und das ist genau der Grund, den ich in Beitrag #5 bereits aufführte.
Das hat mit Emazipation überhaupt nichts zu tun!
Entweder ihr begreift das, oder ihr lasst es, ich habe nämlich nicht ewig Zeit, Euch alles zu erklären.
GruZ
Mac ;)
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Ist es nicht erstaunlich, über welch' seherische Fähigkeiten Du und einige andere hier zu verfügen scheinen?
Offensichtlich kennst Du mich und meine körperliche Verfassung in- und auswendig, dass Du hier solche Behauptungen posten kannst.
Dann sag' mir bitte, wie groß ich bin, wie ist mein genaues Gewicht, treibe ich Kampf- und Kradftsport?
Erleuchte mich mit Deinem umfangreichen Hintergrundwissen und höre bitte auf, Ausnahmen als die Regel darzustellen.
Wenn Du ein Kreuz wie ein Spatz und Ärmchen wie Zahnstocher hast und Dich von Mädchen verprügeln lässt, kann ich nur mutmassen (Du siehst den Unterschied zwischen Deinem und meinem Beitrag daran, dass ich nichts unterstelle, sondern von Vermutungen spreche) dass Du ein Weichei bist.
Abgesehen davon sprichst Du in Deinem Beitrag von einer Kampfsportart, die weniger Kraft, als Technik vorraussetzt!
Mir ging es in erster Linie um Kraft und Belastbarkeit, das ist etwas völlig anderers.
Mit Sicherheit kann eine Frau auch mich umlegen, mit der richtigen Technik, aber dafür müsste die Vorraussetzung gegeben sein, dass ich weniger Geschick mitbringe, als sie.
Mensch denkt doch erstmal nach, bevor ihr irgendeinen Schwachfug schreibt.
GruZ
Mac ;)
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Wer hat dir das in deiner Kindheit angetan? Mutti, Oma, ...? Wurdest du von einer oder mehreren Schwestern unterdrückt ? Oder stehst du einfach nur auf Männer ?
Ich vermute ich Unterstelle ja nicht, dann gehen meine Fragen ja in Ordnung oder ?
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Frauen in Spielen sind meist 100% Männer (leider oft auch eher primitive) mit großen Brüsten, Schwulstlippen und dicken Waffen. Ich finde diese Feststellung durchaus richtig. Egal ob die Bayonetta Protagonistin, Lara Croft, Vanessa Schneider oder Nariko und andere, deren Persönlichkeiten weisen doch kaum weibliche Charakterzüge auf. Sicher setzt das Actiongenre Schranken, aber innerhalb dieser könnte man trotzdem differenziertere Charaktere umsetzen.
Viele Publisher haben ganz klar die Strategie: männliche Charakterzüge, damit sich Männer damit besser identifizieren können + weibliche Formen zum Hingucken. Warum lässt man Lara nicht mal im dicken Pelzmantel durch das verschneite peruanische Hochgebirge turnen? Nein, es ist natürlich (fast) Bademode.
Das hier auch noch homofeindliche Kommentare kommen spricht auch nicht gerade für Toleranz.