World of Warcraft: Wrath of the Lich King
'Spieler-Häuser sind in der Priorität nicht hoch genug'
Von den zahlreichen auf einer Games Convention interviewten und getroffenen Produzenten, Game Designern und PR-Menschen aus der Branche, gehören Mitarbeiter der Firma Blizzard immer zu den vielbeschäftigsten und professionellsten. Kein Wunder, wenn selbst halb-intellektuelle Tageszeitungen und in die Jahre gekommene Jugend-Radiosender sich mittlerweile für World of Warcraft interessieren. Alle wollen mit den Entwicklern aus Kalifornien sprechen und sie vielleicht sogar einmal anfassen.
Auch wir haben uns 15 Minuten mit World of Warcraft: Wrath of the Lich King Lead Designer Tom Chilton und Producer J. Allen Brack “erkauft” und solange Fragen gestellt, bis der Gong ertönte. Wir sprachen unter anderem über das Problem mit dem Content, neue Helden-Klassen, die anfangs versprochenen, aber bislang ausgebliebenen Belagerungs- und Housing-Möglichkeiten sowie die Inspiration seitens Xbox Live Achievements.
Ob Blizzard mittlerweile einen eigenen Geldspeicher hat, wollten sie uns jedoch immer noch nicht verraten. Vielleicht beim nächsten Mal.
Eurogamer: World of Warcraft hat bekanntermaßen ein Problem mit dem Content. Egal wie groß ein Update, eine Erweiterung ist, die Hardcore-Spielergemeinde wird den neuen Content binnen drei, vier Wochen gesehen und durchgespielt haben. Wie geht Ihr damit um?

Icecrown Glacier ist kein besonders freundlicher Ort.
J. Allen Brack: Ich glaube, die Spieler werden den Content immer schneller durchspielen, als das wir ihn generieren können. Bei Lich King bieten wir zehn neue Level, eine gute Anzahl an neuen Dungeons und eine neue PvP- Saison, die einige Tage nach dem Launch starten wird. Zusätzlich wird es die erste 10-Mann und die erste 25-Mann Instanz geben. Das ist schon eine ganze Masse an neuem Content.
Eurogamer: Aber eigentlich habt Ihr Euch damit abgefunden, dass Ihr nie mit den Spielern Schritt halten werdet...
J. Allen Brack: Ja, das ist leider unmöglich. Die Spieler sind sehr geschickt darin, immer den schnellsten Weg durch jegliche Form von Content zu finden. Und von unserer Seite reicht es ja auch nicht, einfach nur irgendwelchen Content „rauszuhauen“. Er muss ja auch unserem eigenen Anspruch gerecht werden.
Eurogamer: Mit dem Todesritter führt Ihr die erste Helden-Klasse ein. Wird es in Zukunft noch andere Heldenklassen geben und wenn ja, welche könntet Ihr Euch vorstellen?

Sholazar Basin, farbenfreudig, aber nicht minder gefährlich.
J. Allen Brack: Wir haben intern viel über die Helden-Klasse diskutiert. Wie sollte eine solche Klasse bei World of Warcraft aussehen, was für Möglichkeiten gibt es, sie besonders eindrucksvoll umzusetzen? Unsere Wahl fiel bekanntermaßen auf den Todesritter. Und jetzt schauen wir erst mal an, wie er in der Community ankommt. Falls es Sinn macht, noch andere Heldenklassen einzuführen, dann wird das sicherlich auch passieren. Es hängt aber davon ab, was das Spiel braucht und was die Spieler wollen.
Dieses Mal haben wir gesehen, dass es einen gewissen Mangel an Tanks gab. Das war ein Hauptgrund, warum wir uns für eine Klasse entschieden haben, die viel Schaden einstecken kann. Aber generell ist unsere Philosophie, dass wir immer wieder schauen, was das Spiel braucht, anstatt lange Pläne, die weit im Voraus geschmiedet wurden, über Monate und Jahre abzuarbeiten.
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Kommentare (8) Latest comment vor 3 Jahren
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Spielerhäuser will angeblich keiner, aber schön über die tolle Geschichte von World of Warcraft brabbeln... ja, bitte macht mehr Story rein, denn worauf sich die WOWler am meisten freuen ist Text, den man sobald er auftaucht wegklicken kann
Belangloses PR-Bla bla seitens Blizzard :P
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es wird nicht verwirklicht was die spieler wollen sondern was sie möglichst lange am spiel bindet und betäubt. was für den politiker die stimmen sind ist für blizz die anzahl der spieler was eigentlich nur der multiplikator der einnahme ist. und alle die die nicht oda nichtmehr auf wow stehen,da wird an anderer stelle angedockt und an das noch einfach verpacktere diablo 2 erinnert was ja noch offensichtlicher war. wer kein wow spielt geht zu diablo 3 und dann machts weiter bling bling bei blizzard.
man müsste echt mal in zwei benachbarten zellen einen drogen und wow süchtigen beim kalten entzug beobachten. würd mich echt mal interessieren warum soviele also 10 mio user da so drauf abgehen. greifen die extrem bunten farben das gehirn an ? weckt das spiel den menschlichen urinstinkt des jägers und sammlers in manchen menschen ? haben die leute zuviel geld ? oda durchschauen die meinsten das gameprinzip nich ?
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statt iwas mit story schwachsinn wichtig machen zu wollen
ich kenne kein wowler den die story auch nur im geringsten interessiert ;)
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Mich stören persönlich so Aussagen als wären alle WoW Spieler Drogensüchtige und müssten ja eh bescheuert sein wenn sie so ein Spiel nur anfassen. Wenn einem WoW oder EVE oder ka was nicht gefällt ok, aber wass sollen die verbalen Angriffe auf die Spieler?