Xbox 360: Nach Accountsperrungen folgt eine Sammelklage gegen Microsoft
Geld zurück für bezahlte Abogebühren
Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, hat Microsoft kürzlich diverse modifizierte Konsolen beziehungsweise Accounts von Xbox Live ausgeschlossen.
Eine amerikanische Anwaltskanzlei untersucht derzeit die Möglichkeit einer Sammelklage von betroffenen Personen.
Nicht etwa aufgrund der Sperrung an sich, sondern eher wegen des scheinbar geschickten Timings von Microsoft, hinter dem man einen offenbar gut durchdachten Plan vermutet.
"Die modifizierten Xbox-Konsolen zehntausender Spieler wurden von Microsofts Online-Gaming-Service Xbox Live ausgeschlossen. Obwohl Modifikationen der Xbox-Konsolen gegen die Nutzungsbedingungen von Xbox/Xbox Live verstoßen, hat Microsoft dibe Sperrungen 'günstigerweise' unmittelbar nach dem Release des neuen Call of Duty: Modern Warfare 2 und weniger als zwei Monate nach Veröffentlichung des sehr populären Halo 3: ODST durchgeführt."
Weiterhin behauptet man: "Dieses 'günstige' Timing könnte zu höheren Einnahmen durch Xbox-Live-Abogebühren geführt haben als das der Fall gewesen wäre, sofern die Sperrungen der Xbox-Konsolen irgedwann vor dem Release von Call of Duty: Modern Warfare 2 und Halo 3: ODST stattgefunden hätten. Außerdem hätte es wahrscheinlich die Verkaufszahlen beider Spiele deutlich vermindert, wenn man die Sperrungen der Xbox-Konsolen vorher durchgeführt hätte."
Die Sperrung der Accounts bezeichnet man als "Waffe, die eine Menge Kollateralschäden verursacht hat. Es betraf auch viele Leute, die nichts mit Piraterie zu tun haben, und auch Funktionen der Konsole, die nicht im Zusammenhang damit stehen, sind betroffen oder wurden deaktiviert. Berücksichtigt man diese Details, hätten Microsofts Sperrungen gemäßigter ausfallen können."
Abschließend heißt es: "Wenn sie ein Xbox-Live-Abonnent sind, ihre modifizierte Xbox-Konsole von Xbox Live ausgeschlossen wurde, sie keine Erstattung für die verbliebene Zeit ihres Abos erhalten oder andere Probleme durch die Sperrung erfahren haben und an einer Sammelklage gegen Microsoft teilnehmen möchten, übermitteln sie uns bitte ihre Informationen."
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Kommentare (23) Latest comment vor 2 Jahren
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Sonst hätte es wohl keine so große "erzieherische Wirkung".
Und ich würde mal fast annehmen das bestimmt irgendwo in den AGBs beisteht das man den Betrag von bezahlten Abonnements bei solch einem Verstoß nicht zurückerstattet bekommt.
Aber mal abwarten. Immerhin ist das ganze noch nicht allzu lange her und daher kann sich noch was tun.
Aber auch "schön" zu sehen wie die Raubkopierer nun ihr Geld zurückfordern.
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Du magst ja recht haben mit den 'europäischen Duckmäuschen', aber diese Klage ist tatsächlich lächerlich.
Dein Hinweis mit den AGBs ist zwar richtig, aber ich denke, es ist unstrittig, dass Microsoft es untersagen darf, mit einer Xbox 360, die einem Hardwaremod unterzogen wurde um illegale Kopien zu spielen, über XBox Live zu spielen, oder?
Die Klage klingt ganz danach:
"Ich hab was Böses getan aber ihr seid noch viel viel Böser"
Soweit ich weiß werden auch nur die Konsolen gebannt, nicht die Gamertags.
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ich weiß aber nicht in wie fern die amerikanische rechtslage dieses problem handhabt.
sicherlich darf mich ms vom online spielen ausschließen, die frae ist ob es das 1monat nachdemich für 12 monate bezahlt habe tun können, ohne mir das geld zurückzuzahlen.
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http://www .youtube.com/watch?v=slRsexrhbG8
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hier wollen wieder ein paar ihre fehler nicht wahrhaben.. und jetzt denkt man, beschweren in der gruppe klappt eher :/
ein mörder wird doch nicht unschuldig, nur weil es 3 millionen anderer gibt.. oder etwa doch? -.-
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Wer mit ner gemoddeten Box zockt, sollte zum Winter die 200 Euro in der Tasche haben.
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aber mehr fällt mir nicht hierzu ein, nur dummes Gelaber, sollen die sich halt kein Goldabo kaufen wenn die mit gebrannten Online zocken wollen, solche spasten.
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Nein, der widerliche Reginalcode bleibt afair ohnehin aktiv. Der Schlag trifft nur die Raubkopierer.
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Wehe ihr gebt mir minus.