Zelda-Designer Aonuma: Zelda: Ocarina of Time ist heutzutage "gar nicht so gut"
Jedes aktuelle Zelda ist besser
CVG hat eine Aussage vom Zelda-Macher Eiji Aonuma entdeckt, die die Fans zu einem stattlichen Fackelzug auf dessen Residenz veranlassen könnte. Seiner Meinung nach ist Ocarina of Time, das regelmäßig unter den Lieblingsspielen von allen möglichen Leuten und ihren Hunden auftaucht, gar nicht so gut. Zumindest heutzutage nicht mehr.
„Es ist kompliziert“, erklärt er in einem spanischen Interview, das ein NeoGAF-User seiner Internet-Community übersetzte. „Vergangene Dinge sind Teil unserer Erinnerungen und dort werden sie immer größer. Wenn man Ocarina heutzutage spielt, bemerkt man, dass es gar nicht so gut ist.“
„Manchmal bewegt es sich nicht so schnell, wie es sollte, die Grafiken sind nicht so schön, wie sie sein sollten; es gibt einige verwirrende Stellen... jedes aktuellere Zelda ist technisch weit überlegen. Alles geht schneller, fließender.“
Trotzdem ist es laut Aonuma schwierig, den gewaltigen Knall, für den das Spiel damals sorgte, heutzutage noch zu überbieten.
„Ocarina of Time zu schlagen, muss man eine große Veränderung - vergleichbar mit der, die damals stattfand - einführen. Und das ist ziemlich kompliziert.“
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Kommentare (10) Latest comment vor 2 Jahren
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cheers,
Alex
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Ich habe dieses Beispiel erlebt (eben genau mit Ocarina of Time): Ich hatte auf dem Cube Wind Waker gespielt und da lag ja in der Erstausgabe auch Ocarina of Time (Master Quest) bei. Und nachdem ich Wind Waker durch hatte, wolle ich Ocarina of Time "nachholen", da ich es auf dem N64 nicht gespielt hatte. Und dabei ist mir eben aufgefallen, wieviel flüssiger sich Wind Waker im Vergleich zum "veralteten" Ocarina of Time spielte und ich war in gewisser Weise ein wenig enttäuscht, da es ja in allen Bestenlisten der Videospiele auftaucht.
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Obwohl ich Ocarina of Time damals verschlungen habe, könnte ich es heute nicht mehr spielen dank einer veralteten und vor allem verschwommenen Grafik.
Bei A Link to the Past habe ich allerdings keine Probleme. Dafür schmeiße ich gerne noch mal mein SNES an.
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SSA
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Es ist bekanntermaßen ein Unterschied von einer Dimension ;)
Die PS1- oder N64-Grafik sieht für mich aus wie versucht und nicht gekonnt (also dass nicht mehr drin war, ist klar ^^), während gute 2D-Grafik was ausgereiftes, schönes ist und weniger verhunzt aussieht.
Bei Erinnerungen von Games ist das aber glaub ich so, dass man nicht dran denkt, wie man es gezockt hat, sondern wie das Game an sich war. Also man (ich) berücksichtigt da eigentlich fast nie, wie man sich zu der Zeit allgemein gefühlt hat - Ausnahmen gibts natürlich. Das psychische und physische Gefühl halt, daran erinnert man sich dabei nicht und spielt doch eine gewisse Rolle. Wenn ich gerade krank bin, macht normal nichts wirklich Spaß oder je nach Laune hat man heute mehr Vergnügen an einem Spiel als morgen - als blöde Beispiele ^^
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