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Activision hatte Interesse an Rare

Sie gaben das anfänglich beste Angebot ab

Laut Microsofts früherem Vice President of Game Publishing, Ed Fries, hatte damals auch Activision Interesse an einem Kauf von Rare und sogar das "anfänglich beste Angebot" dafür abgegeben.

"Rare schaute sich uns beide an und, so wie ich es sah, waren sie mehr an einer Partnerschaft mit Activision interessiert, weil sie ein Dritthersteller und unabhängig auf allen Plattformen sein wollten."

Fries zufolge "passierte etwas", wodurch es letzten Endes nicht zustande kam.

"Ich weiß nicht, was es war, aber der Deal war schon recht weit fortgeschritten, bevor sich ihre Beziehung abkühlte. Wir gaben dann ein Gegenangebot ab."

"Unser Angebot war höher als das von Activision, aber sie hatten zu der Zeit noch immer die Kontrolle über diesen Deal. Die Preise gingen damals so hoch, dass es nicht so aussah, als ob Nintendo (zur Hälfte Rare-Eigentümer) dazu bereit wäre."

"Zum Ende hin zog sich Activision aus Gründen, die ich nach wie vor nicht kenne, zurück und Rare kam zu uns", so Fries.

Schließlich kaufte Microsoft Rare im September 2002 für eine Summe zwischen 250 und 350 Millionen Pfund. Seitdem hat man Grabbed by Ghoulies, Conker: Live & Reloaded, Kameo: Elements of Power, Perfect Dark Zero, Viva Pinata, Viva Pinata 2 und Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts veröffentlicht.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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