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Activision möchte Online-Features von Spielen wie Call of Duty "monetarisieren"

Nachfrage vorhanden.

Offenbar hat Activision Pläne, für gewisse Online-Komponenten seiner Spiele in Zukunft Geld zu verlangen. Dies berichtet IGN unter Berufung auf die BMO Capital Markets Conference, auf der Activisions Thomas Tippl einen Vortrag hielt.

„Das ist definitiv ein Ziel, in dem wir Potenzial sehen, besonders weil wir verschiedene Geschäftsmodelle prüfen, das Online-Gameplay zu monetarisieren“, so Tippl. „Es gibt einen guten Wissensaustausch zwischen den Blizzard Leuten und unseren Jungs.“

„Wir haben große Erfahrung mit Call of Duty und dem Erfolg den wir auf Xbox LIVE und dem PlayStation Network hatte. Viel dieses Wissens fließt sogar in die Battle.Net-Plattform und deren Design ein“, geht er ins Detail.

„Ich glaube es war für beide Seiten vorteilhaft und ihr solltet damit rechnen, dass wir irgendwann zusätzliche Online-Monetarisierungs-Modelle für einige unserer größten Franchises starten, wie etwa Call of Duty.“

Offenbar befürchtet Tippl auch keinen Widerstand der Spieler: „Unsere Gamer sagen uns, dass es viele Dienste und Innovationen gibt, die sie gerne sähen, aber bislang noch nicht bekommen. Von dem, was wir bisher sehen, bezüglich zusätzlichem Content und all den Diensten, die Blizzard anbietet, gibt es definitiv Nachfrage der Core-Gamer, dafür zu bezahlen.“

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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