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Activision verklagt nun auch EA auf Schadensersatz wegen West & Zampella

Konkretisiert Abwerbungsvorwürfe

Activision versucht erneut, seine Rolle im West/Zampella-Eklat in der öffentlichen Wahrnehmung gerade zu rücken. Diesmal, indem es seine Anklage der beiden ehemaligen Infinity-Ward-Köpfe um einen weiteren Beschuldigten ergänzt: Electronic Arts soll 400 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen.

Activision bestätigte gegenüber Gamespot, dass die entsprechenden Schritte eingeleitet worden seien, die Klage gegen West und Zampella um eine Anschlussbeschwerde zu ergänzen: Man gibt nun offiziell zu Protokoll, dass EA in Form von COO John Schappert schon im Juli 2009 begann, die beiden aktiv Activision wegzulocken.

Erste Avancen seien über Email erfolgt, wobei später der Headhunter einer Talent-Agentur, Seamus Blackley (Ex-Microsoft), ein Meeting organisiert habe. Im Rahmen dieses Treffens sollen die beiden Infinity-Ward-Mannen im Privatjet von EA-Boss John Riccitiello in dessen bescheidenes Heim eingeflogen worden sein.

Sollten sich diese neuen, konkretisierten Anschuldigungen Bewahrheiten, würde dies durchaus ein anderes Licht auf die West-Zampella-Geschichte werfen.

Anfang des Jahres feuerte Activision mit Jason West und Vince Zampella zwei der wichtigsten Infinity-Ward-Mitarbeiter und verklagte sie wegen "Vertragsbruchs und Insubordination". Die daraufhin entfesselte legale und verbale Schlammschlacht war sicher eine der unschönsten Begebenheiten dieses Jahres und schädigte nachhaltig das Image von Activision.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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