Die vom US-Marktbeobachter NPD Group erhobenen Hardware-Verkaufszahlen für den Monat Juli zeichnen ein Bild, das Microsoft gefallen dürfte. Die Konsole ist mit 443.000 verkauften Einheiten der Spitzenreiter aller Spielekonsolen – Handhelds eingeschlossen .

Das ist weniger einem drastischen Anstieg bei den Verkäufen der Microsoft-Hardware zu verdanken, als dem deutlichen Abrutschen der versammelten Konkurrenz, bei nahezu unveränderter Nachfrage nach der Xbox 360.

Hier die Zahlen im Einzelnen:

  • Xbox – 443.500
  • DS – 398.400
  • Wii – 253.900
  • PS3 – 214.500
  • PSP – 84.000

Die Xbox 360 erhält damit zum ersten Mal seit dem Erscheinen von Halo 3 die Pole Position zurück. Wie es scheint, hat vor allem Crackdown 2 dafür gesorgt, dass die Microsoft-Konsole nicht im selben Ausmaße Federn lassen musste, wie der Rest. Der von Ruffian entwickelte Xbox-exklusive Nachfolger des Realtime-Worlds-Titels landete mit über 208.800 Verkäufen hinter den Xbox-360- und PS3-Ausgaben von NCAA Football 11 (bei dem die 360 der PS3 knapp 60.000 Einheiten voraus hat) auf den dritten Platz.

Unangefochtener Software-König ist allerdings StarCraft II, das auf dem PC mehr als 721.000 Freunde fand.

Insgesamt brach der Markt im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Prozent ein. Eine Zahl, die ohne StarCraft II auch höher hätte ausfallen können.

Die Zahlen des letzten Monats lest ihr hier.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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