Valve kündigt DotA 2 für 2011 an

Basiert auf der Source-Engine

Nach den Gerüchten der letzten Monate hat Valve nun offiziell bestätigt, dass Defense of the Ancients 2 - kurz DotA 2 - im nächsten Jahr für PC und Mac erscheinen wird.

Die Game Infomer enthüllt zudem erste Infos zu dem Titel, dessen Gameplay nahezu unverändert bleibt.

Komplett übernommen werden beispielsweise die mehr als 100 Helden, ebenso bleibt die Karte die Gleiche wie die, auf der man heute schon mit der WarCraft-III-Mod spielen kann. Gegenstände, Skills und Upgrade-Pfade bleiben ebenfalls unverändert.

Neu ist hingegen, dass DotA 2 auf Valves Source Engine basiert, aber dennoch vertraut aussehen soll. Die Engine selbst bekommt ein paar Upgrades spendiert, etwa eine verbesserte Beleuchtung oder die Implementierung einer vollen "Cloth Simulation". Des Weiteren enthält DotA 2 von Haus aus einen Voice-Chat, während KI-Bots die Rolle von Spielern übernehmen, deren Verbindung unterbrochen wurde.

Ein umfangreiches Singleplayer-Spiel solltet ihr aber dennoch nicht erwarten, die Bots dienen neben Trainingszwecken lediglich dazu, die Spielerfahrung der anderen Teilnehmer nicht zu ruinieren, sofern eine Person ein Spiel nicht beenden kann oder will.

Speziell für DotA 2 wird Valve nebenbei Steamworks verbessern, damit man sich damit auch Ingame-Belohnungen für Aktivitäten in der Community verdienen kann. Wie auch die Verbesserungen der Source Engine ist das überarbeitete Steamworks ab der Veröffentlichung von DotA 2 dann auch für andere Entwickler zugänglich.

Des Weiteren verspricht man neben einem Matchmaking-System sowohl für Einzelspieler als auch für Teams noch ein Coaching-System und interaktive Guides. Mit den interaktiven Guides sollen die Ersteller von Guides etwa die Möglichkeit haben, bestimmte Items zum Kauf zu empfehlen oder nützliche Informationen während eines Matches anzuzeigen.

Durch das Coaching-System können Veteranen unterdessen Neulingen unter die Arme greifen. Sobald jemand zum Coach wird, sieht er den Bildschirm seines Schülers und bekommt private Voice- und Text-Chat-Kanäle, um mit ihm zu kommunizieren. Man wird zwar vermutlich nicht direkt aktiv eingreifen können, aber nützliche Tipps in bestimmten Situationen kann man so allemal geben.

Umgekehrt kann der Schüler dann den Coach bewerten. Wer hier gute Arbeit leistet, kann sich wie auch durch das Schreiben nützlicher Guides, das Posten von konstruktivem Feedback oder die Teilnahme an Diskussionen Ingame-Rewards verdienen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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