The Elder Scrolls V: Skyrim • Seite 2

Drachen? Ehrlich? Nun.. klassisch.. nehme ich an...

Bei den Städten bleibt es übersichtlich, aber mehr als fünf, mindestens eine davon richtig, richtig groß, sollte man in so harschen Landen wohl auch nicht erwarten. Dafür ist die Gegend ja Moria-prädestiniert und so wird man viel Zeit in Dungeons zubringen, die diesmal - hoffentlich - deutlich mehr Abwechslung bieten sollen. Obwohl, ging doch die letzten Male eigentlich. Wisst ihr noch in Daggerfall, als man an der Biegung einer Kreuzung schon erkennen konnte, wie das ganze Versatzstück im Umkreis von 200 * 200 Metern aussieht? Dagegen war Oblivion doch eine Offenbarung. Und Skyrim soll noch mal eins draufsetzen. Deutlich. Natürlich.

Die Dialoge an gastlichen und ungastlichen Orten werden lebensechter ablaufen, und zwar insoweit, als dass euch der andere nicht mehr versucht, mit seinem durchdringenden Blick zu hypnotisieren, sondern auch mal ein paar Schritte macht und nebenbei weiter seiner Arbeit nachgeht. Ihr dürft jetzt auch selber in den Städten mehr tun, sollte euch nach ein wenig Minen-Diensten, Farmarbeit, Schmieden oder - falls ihr einen Magier spielt - Kochen zumute sein. Aber auf der Hut bleiben, Drachen können jederzeit die Städte angreifen. Und sie sollen es sogar auch tun. Da fällt mir ein, ist Der kleine Hobbit für die Leinwand eigentlich endlich mal fertig?

Der Verlauf der Entwicklung des Helden verläuft diesmal ein klein wenig anders. Statt jedesmal einen Level aufzusteigen, wenn ihr genug Monster gemurkst und ausreichend Jungfrauen errettet habt, steigt ihr diesmal einen Level auf, sobald ihr genug Monster gemurkst und Jungfrauen errettet habt. Halt, das ist ja gar nichts Neues. Naja, gewisse Strukturen bleiben halt, aber ein paar Details werden dann doch getunt. Mit jedem Levelaufstieg gibt es einen garantierten Lebensenergieboost, aber ihr müsst wählen, ob damit zusammen die Magiepunkte oder die Ausdauer steigen soll. Je nach dieser Ausrichtung in Richtung Kämpfer, Magier oder Universalheld verteilt das Spiel dann bestimmte Vorteile. Der Kampf selber soll überarbeitet werden und strategischer ausfallen. Beide Hände können genutzt werden und das Feeling der Waffen, jede mit eigenen Finishern, wird überarbeitet. Dazu kommt die Möglichkeit, sich mit Stadtbewohnern offiziell zu duellieren. Ob das die Erlaubnis beinhaltet, die Taschen des Verlierers zu durchkramen, weiß ich nicht.

Die Zahl der Fertigkeiten sinkt von 21 auf 18 und einer der Verluste wird Mystizismus sein. Na und? F... Mystizismus, wenn man stattdessen endlich beidhändig kämpfen kann. War schon immer mein Lieblingsstil und lässt sich eigentlich in jedem System von Powergamern missbrauchen. Mystizismus...Pah! Außerdem lässt sich diesmal das Äußerere des Helden weit feiner verschönern und das bei stolzen zehn Rassen, die zur Auswahl stehen. Tendenziell sind dabei aber wieder jede Menge verschiedene Menschen dabei.

Was die neue Grafik und die neue Engine angeht, lässt sich noch nichts Definitives sagen. Die paar Bilder sind hübsch, aber was bedeutet das heutzutage. Um die Schönheit zu loben, bleibt noch viel Zeit, derzeit gebe ich noch lieber ein paar echte Kernfeatures auf den Weg, die ohne Zweifel den Spielablauf weit mehr beeinflussen könnten als jede dynamische Questverteilung. Haltet euch fest, denn es wird endlich dynamischen Schnee geben! DYNAMISCH, ihr habt richtig gelesen. Und die Bäume wiegen jetzt viel feiner im Wind! Und das Wasser fließt richtig! Okay, ich bin sarkastisch, ich finde es großartig, wenn die Spielwelt eines Elder Scrolls so fein ausgestaltet wird, wie es nur geht, aber für ernsthafte Urteile zum Look ist es noch zu früh. Und der Soundtrack wird sowieso klasse. Jeremy Soule hat bei den letzten beiden nicht gepatzt und aller guten Dinge sind schließlich drei.

Habe ich irgendwelche Zweifel, dass The Elder Scrolls: Skyrim ein Jahrzehnts-RPG wird, wie sein Vorgänger es war? Derzeit nicht. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch anders kommen kann, als man sowieso immer denkt, weil aller Tage Morgen manchmal doch nicht anbricht. Oder anders formuliert: Das hier sind verstreute Einzelinfos ohne wirkliche Aussagekraft über die Gesamtzusammenhänge des Spiels. Oblivion war mehr als die Summe seiner Teile, aber das ist etwas, was man erst weiß, wenn das Spiel steht. Skyrim scheint auf dem richtigen Weg zu sein und das ist beruhigend. Für alles weitere bleibt in den nächsten Monaten noch genug Zeit.

Ja, das ist ein Konvolut der Infos, die seit ein paar Tagen im Netz herumfliegen und nein, Neues weiß ich leider auch nicht. Für eine kleine, unschuldige News war es aber ein wenig zu viel. Betrachtet es also als eine hübsch aufbereitete News.

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Martin Woger

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