Die Kämpfe in The Elder Scrolls V: Skyrim sollen brutaler, fühlbarer und kniffliger werden als zuvor, wie Bethesda verraten hat.

Das Kampfsystem erlaubt euch dabei, jedwede Waffe oder jedweden Zauberspruch mit jeder Hand auszurüsten - oder zum Beispiel auch einen Zweihänder mit beiden Händen. Über ein Quick-Select-Menü wechselt ihr dann schnell zwischen verschiedenen, von euch zuvor konfigurierten Sets hin und her.

Mit dabei sind unter anderem Schwerter, Schilde, Keulen, Äxte und Zweihänder. Jede Waffenart könnt ihr spezialisieren, um sie zu verbessern und spezielle Perks zu erhalten. Ein Axt-Perk sorgt zum Beispiel dafür, dass Feinde zusätzlichen Bleeding-Schaden erhalten, während Pfeil und Bogen zwar vielleicht etwas länger brauchen, um sie zu spannen, aber dafür mehr Schaden anrichten.

Was die Zaubersprüche anbelangt, soll es mehr als 85 Stück in fünf verschiedenen Bereichen geben: Zerstörung, Wiederherstellung, Illusion, Veränderung und Beschwörung. Den Mystizismus ließ man wegfallen und hat die zugehörigen Zaubersprüche auf die anderen Bereiche verteilt.

Ob man Zaubersprüche auch kombinieren kann, ist noch nicht klar: "Wir würden gerne, das wäre fantastisch", sagt Game Director Todd Howard.

Das Stealth-Gameplay bleibt weitestgehend unverändert, allerdings werden Wachen aufmerksam, wenn sie glauben, etwas gesehen oder gehört zu haben. In dem Fall haben Spieler mit höherem Schleich-Skill ein kleines Zeitfenster, um sich zu verstecken. Mit einem starken Dolch kann man sogar Leute leise ausschalten, wenn man nah genug rankommt.

"Wenn man sich hinter die Leute schleicht, verursacht der Dolch rund zehnmal so viel Schaden. Ich weiß nicht, ob das so bleibt, aber man fühlt sich, als sollte man den Typen umlegen, wenn man so nah kommt und einen Dolch hat", erklärt Howard.

Im Kampf könnt ihr wohl auch sogenannte "Dragon Shouts" verwenden, die dann etwa die Zeit verlangsamen oder einen Drachen zur Unterstützung herbeirufen.

Die Defensive wurde ebenfalls überarbeitet. Beim Blocken und Zuschlagen ist das Timing sehr wichtig, mit einem speziellen Move könnt ihr einen Gegner auch für einen Gegenangriff verwundbar machen. Außerdem ist es immer noch möglich, Attacken auszuweichen, allerdings sollt ihr nicht mehr in der Lage sein, jemanden zu schlagen und dann einfach abzuhauen.

In den Kämpfen selbst wackelt dann auch mal die Kamera, es gibt spezielle Tötungsanimationen für jede Waffe und jeden Feind, scheinbar auch abhängig von der jeweiligen Situation. Die Havok-Physik kommt dagegen mehr bei der Nutzung von Zaubersprüchen zum Zuge.

Mehr zum Spiel erfahrt ihr auch in unserer Vorschau zu The Elder Scrolls V: Skyrim.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.