Im Gegensatz zu Dragon Age: Origins könnt ihr in Dragon Age 2 lediglich einen Menschen spielen, zudem fallen die verschiedenen wählbaren Ursprünge weg. Im Gegenzug verspricht man allerdings eine wesentlich „persönlichere" Story.

„Eine nette Sache ist diesmal auch, dass Hawke nicht die Art von Held ist, der vom Himmel fällt, er ist nicht der Auserwählte oder sowas in der Richtung. Hawke ist einfach ein gewöhnlicher Typ oder eine gewöhnliche Frau und versucht, die Familie zu beschützen", erklärt BioWares Senior Producer Fernando Melo gegenüber Eurogamer.de.

„Die Story wird dadurch wesentlich persönlicher und das Tolle ist auch, dass die Zahl der Entscheidungen, die ihr treffen könnt, und die Art und Weise, wie sich die Story entwickelt, so viel umfangreicher sind wie in unseren bisherigen Spielen. Ich denke, die Spieler werden wesentlich mehr Spaß daran haben, nochmal zu Dragon Age 2 zurückzukehren und es auf eine andere Weise durchzuspielen, um zu sehen, welche unterschiedlichen Dinge sie anstellen können."

Gleichzeitig bezeichnet man Dragon Age 2 auch als das bislang reaktivste Spiel des Unternehmens, wodurch Teil 2 insgesamt auch tiefgründiger werden soll als sein Vorgänger.

„Es ist wirklich erstaunlich, aber es ist tatsächlich unser bislang reaktivstes Spiel und der Grund dafür ist, dass man einen festen Start- und Endpunkt an. Ihr wisst immer, dass ihr als Flüchtling aus Lothering entkommt, und ihr wisst auch, dass ihr am Ende zum Champion werdet", so Melo.

„Die Art und Weise, wie ihr schließlich dorthin gelangt, ist in Wahrheit sehr viel tiefgreifender als in Origins. Die Zahl der Möglichkeiten ist noch größer und das macht das alles so aufregend."

„Dadurch mussten wir uns auch nicht um all die anderen Dinge sorgen, wir konnten uns einfach auf die Geschichte dieser Familie konzentrieren, wie sie der Verderbnis entkommt und wie dieser Charakter dann zum Champion wird", erklärt er.

„Das bedeutet, dass es vielleicht nicht so weitreichend, aber dafür deutlich tiefgründiger ist. Das gibt Dragon Age 2 diese Vielfalt, die wir mit einem Spiel wie Origins nicht verbinden konnten."

Den ersten Teil unseres Interviews mit Fernando Melo lest ihr am Donnerstag bei uns. Bis dahin lohnt sich ein Blick in unsere brandneue Vorschau zu Dragon Age 2.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.