Ex-Ensembler Bruce Shelley: Age of Empires 3 war 'ein großer Fehler'

Zu viele neue Ideen

Bruce Shelley, Game Designer der Age-of-Empires-Reihe, betrachtet Age of Empires 3 im Nachhinein als "großen Fehler".

"Mit Age of Empires 3 haben wir all diese neuen Ideen ausprobiert", sagt er. "Ich denke, das war ein großer Fehler."

"Wir wollten etwas erschaffen, dass aus 30 Prozent Altbekanntem, 30 Prozent Entliehenem und 30 Prozent Innovativem besteht. Ich denke, wir haben zu viel versucht."

Zwar versuchte man laut Shelley, später im Entwicklungsprozess nochmal das traditionelle Gameplay wiederherzustellen, aber es war zu spät.

"Es war einfach kein Age-Spiel mehr", so Shelley.

Man bat schließlich sogar Microsoft vor dem Release des Spiels darum, den Markennamen Age of Empires nicht bei dem Spiel zu verwenden, doch der Publisher war dagegen.

Derzeit entwickelt Robot Entertainment für Microsoft den free-to-play-Titel Age of Empires Online, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. Shelley arbeitet mittlerweile bei Farmville-Entwickler Zynga.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (5)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (5)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading