Dead Space 2: Severed

Alte Bekannte

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Isaac Clarke ist nicht der Einzige, der sich durch die Sprawl kämpft. Dieses Schicksal teilt er mit Gabe Weller. Ein Name, der Dead-Space-Fans alles andere als unbekannt ist. Bereits im Wii-Ableger Dead Space: Extraction, der mittlerweile auch für die PS3 zu haben ist, war er mit von der Partie und musste sich in der Kolonie Aegis VII mit den Necromorphs herumschlagen.

Im Verlauf des Spiels traf er unter anderem auf Lexine Murdoch, die nun, drei Jahre nach den Ereignissen von Extraction, Wellers Frau ist. Sie befindet sich gemeinsam mit Gabe auf der Sprawl, der dort für die Sicherheit arbeitet. Als es zum erneuten Ausbruch der Necromorph-Bedrohung kommt und mehr als die Hälfte von Gabes Einheit sofort ausgelöscht wird, macht er sich auf die Suche nach seiner Frau, die sich im Krankenhaus der Station befindet.

Dead Space 2: Severed, der erste DLC für das Spiel, lässt Isaac Clarke also außen vor und spielt zeitgleich zu dessen eigenem Abenteuer auf der Station. Zwei brandneue Story-Kapitel erwarten euch hier, in denen ihr euch in gewohnter Dead-Space-Manier durch die Areale bewegt. Größere Gameplay-Änderungen gibt es dabei nicht, der Spielablauf ähnelt dem des Hauptspiels.

Als Mitarbeiter der Sicherheit vertraut Gabe dabei auf sein Pulse Rifle, das schon zu Beginn mit einigen Upgrades ausgestattet ist. Eine neue, einzigartige Variante gibt es hingegen nicht. Ähnliches trifft auf seinen Anzug zu, der zwar optisch anders aussieht, ansonsten aber wie gewohnt funktioniert. Natürlich kann man sich aber auch an den regelmäßig auftauchenden Shops mit anderen Waffen, frischer Munition und Health Packs eindecken und ebenso seine Waffen oder den Anzug aufrüsten.

Auf dem Schwierigkeitsgrad Normal werden euch die beiden Kapitel rund anderthalb Stunden beschäftigen, wobei ihr auch an einigen Orten vorbeikommt, an denen sich wiederum Isaac später im Hauptspiel herumtreibt. Es ist aber nicht so, dass der gesamte DLC aus solchen Abschnitten bestehen würde. Während eurer Suche nach Lexine bekommt ihr es übrigens mit einem alten Bekannten zu tun. Der Twitcher, schon in Dead Space ein zuweilen hartnäckiger Gegner, ist zurück und macht Gabe zusammen mit den anderen Necromorphs das Leben schwer.

Im Grunde genommen kann man sagen, dass Severed also mehr vom Gleichen bietet. Das wiederum ist keineswegs negativ gemeint, aber dennoch wünscht man sich am Ende doch, dass die Spielzeit ein wenig länger wäre und man noch mehr Hintergrundinfos bekommen würde. Severed erzählt seine eigene, kleine Geschichte, wirft eine Reihe neuer und durchaus interessanter Fragen auf und lässt einen schlussendlich mit der Frage zurück, wie sich das alles, diese kleinen, aber feinen Erkenntnisse, in Zukunft möglicherweise auf einen etwaigen dritten Teil, der ja mehr oder weniger schon als sicher gilt, beziehungsweise die Story im Allgemeinen auswirken wird.

Wie ich eben schon schrieb, hätte Severed gerne auch noch ein oder zwei Stunden länger ausfallen können. Nichtsdestotrotz bekommt man hier eine durchgehend gute Qualität geboten, wobei insbesondere die Story und das Ende noch einiges rausreißen. Dead-Space-Fans, die gar nicht genug vom Spiel bekommen können, werden hiermit sicherlich glücklich werden. Ansonsten kann man sagen: Kein absolutes Must-Have, aber zweifellos gute und spannende Unterhaltung.

7 /10

Dead Space 2: Severed kostet 560 Microsoft Punkte beziehungsweise knapp sechs Euro und ist bereits erhältlich – allerdings nicht in Deutschland, weswegen ihr auf andere Stores ausweichen müsst. Beachtet dabei jedoch, dass der DLC NICHT mit der USK-Fassung von Dead Space 2 kompatibel ist.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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