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Dragon Age 2 ist zwar gerade erst erschienen, aber natürlich denkt man bei BioWare auch schon an die Zukunft.

"Ich kann sagen, dass es sicherlich immer Ideen gibt", so BioWares Mike Laidlaw im Gespräch mit Eurogamer. "Es gibt definitiv eine Richtung, in die das Franchise geht."

"Ehrlich gesagt gibt Dragon Age 2 dem Franchise sehr viel mehr eine Richtung als das bei Origins der Fall war, das mehr oder weniger so endete: 'Yay, wir haben gewonnen! Was nun?' Dragon Age 2 bietet uns hingegen einen Ort, an den wir gehen, ihn weiterentwickeln und die Welt auf eine grundlegende Weise verändern können, was Dragon Age als Ganzes meiner Meinung nach ein gutes Stück aufregender macht."

"Aber was als nächstes kommt, schauen wir uns immer an werden es ankündigen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Wir können nie irgendwelche Fortsetzungen bestätigen oder dementieren, bis sie angekündigt werden."

Ob man Hawke weiterhin als Charakter benutzt, konnte er im Hinblick auf vollwertige Fortsetzungen nicht sagen, für Erweiterungen hingegen schon.

"Es hängt wirklich davon ab", erklärt Laidlaw. "Natürlich haben wir für ihn als Charakter Ideen, aber die Richtung, in die wir von hier aus gehen, konzentriert sich hauptsächlich auf DLCs, neue Erweiterungen, neue Abenteuer und neue Ergänzungen seiner Geschichte."

Wie auch Mass Effect ist Dragon Age ein reines Singleplayer-Spiel, obwohl Laidlaw einen Multiplayer-Part durchaus für möglich hält.

"Grundsätzlich gesagt: [Multiplayer] würde absolut [funktionieren]", sagt er.

"Ich denke, die an Dragon Age 2 vorgenommenen Änderungen hinsichtlich der Reaktionsfähigkeit wären eines der Dinge, die sich besser in einen Multiplayer-Part übertragen ließen als in Origins, in dem es eine Verzögerung zwischen dem gab, was ich befahl und was passierte. Es bietet sicherlich eine interessante Grundlage."

"Langfristig gesehen ist das etwas, was wir in Betracht ziehen müssen, aber offensichtlich stellt der Multiplayer, weil es ein gewaltiges Unterfangen ist, einen vor technische Schwierigkeiten. Und ehrlich gesagt ist das etwas, das, wirklich gut umgesetzt werden muss, wenn man es macht, weil es sich sonst nur wie an Anhängsel anfühlt. Wir müssen also jedwede Entscheidung diesbezüglich in diesem Kontext betrachten."

Mehr zum Spiel erfahrt ihr in unserem Test zu Dragon Age 2, wer Hilfe braucht, wird in unserer Komplettlösung zu Dragon Age 2 fündig.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.