Laut Microsofts Corporate Vice President Phil Spencer befand sich der deutsche Entwickler Crytek vor einigen Jahren in Gesprächen darüber, ein exklusives First-Party-Entwicklungsstudio des Xbox-Herstellers zu werden.

"Das erste Mal, dass wir uns mit [Crytek CEO Cevat Yerli] und dem Team trafen, war vor etwa sieben oder acht Jahren und wir sprachen mit ihnen darüber, was es für sie bedeuten würde, ein First-Party-Entwickler zu werden", so Spencer zum Official Xbox Magazine.

"Und es war ein Prozess von, 'was habt ihr Jungs vor?', 'was ist für uns einzigartig?' und sie kamen gerade aus der Entwicklung von Far Cry und wollen einfach Crysis machen. Und wir sagten, dass wir vermutlich bereits genug Military-Future-Shooter hätten. Daher sagten wir ihnen, dass sie es einfach machen sollten."

Aktuell ist es um das Verhältnis beider Firmen aber bestens bestellt, wie es aussieht. Immerhin arbeitet Crytek gerade an dem Kinect-Titel Ryse.

"Sie hatten die Idee zu Ryse und jetzt sind sie wirklich in Kinect verliebt und für uns ist es die perfekte Verbindung", beschreibt er die Beziehung zum Entwickler.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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