RAGE

Eine neue Welt

Hinweis: Braucht ihr Hilfen und Tipps beim Ausflug ins Ödland? Schaut in unsere Komplettlösung zu RAGE inklusive der Bosskämpfe oder stöbert die versteckten Räume, Easter Eggs, Sammelkarten, Rezepte, Fahrzeugsprünge und Schlösser in RAGE auf.

Es ist schon irgendwie ein majestätischer Anblick. Ein gewaltiger Asteroid, der in aller Ruhe durch das All kreist und seine Bahnen zieht. Dumm nur, dass er auf der Erde aufschlagen und nahezu sämtliches Leben auslöschen wird. Kein allzu undenkbares Szenario, wenn man sich vor Augen führt, dass der Asteroid Apophis der Erde in den Jahren 2029, 2036 und 2037 gefährliche nahe kommt.

Und genau auf eben jenem Asteroiden baut id Softwares RAGE auf. Es ist das Jahr 2037. Apophis rast auf die Erde zu, kratzt auf seinem Weg zum blauen Planeten noch ein Stück der Mondoberfläche ab und schlägt mit voller Wucht ein - die Apokalypse ist da. Zum Glück gibt es da aber das Project Eden. Diverse Menschen werden in sicheren Anlagen in eine Art Cryo-Schlaf versetzt, um der Katastrophe zu entgehen.

Dazu zählt auch ihr selbst. Rund 106 Jahre nach dem Einschlag von Apophis gehen eure Lichtlein wieder an und ihr erwacht in einer der Stationen. Wie es wohl draußen aussieht? Eine gute Frage, die RAGE bereits in den ersten Minuten beantwortet. Nach einer kurzen Aufwärmphase geht es direkt hinaus an die frische Luft. Die Sonne strahlt am blauen Himmel durch die Wolken, während die Umgebung um euch herum in Trümmern liegt und verwahrlost aussieht. Eine friedliche Stille, aber irgendwie auch unheimlich.

In diesen anfänglichen Momenten ist es noch ruhig, doch schon bald wird sich das ändern. RAGE führt euch zwar ein wenig gemächlich an das Spiel heran, wie wir in der letzten Woche in München bei unserer knapp zweistündigen Anspielsession vom Beginn des Spiels an feststellen konnten, wirft einen aber auch sehr schnell mitten hinein in die Action. Man geht seine ersten Schritte, will die Umgebung erkunden, als sich ein erster Mutant auf den Spieler stürzt. Ihr seid überrascht, könnt euch nicht wehren, aber glücklicherweise erhaltet ihr Hilfe. Ein paar gut gezielte Schüsse später und der euch attackierende Mutant und sein Kumpel liegen tot am Boden.

Währenddessen braust euer Retter in seinem Fahrzeug heran. Dan Hagar heißt der gute Mann und hat euch gerade den Arsch gerettet. Da ist es doch selbstverständlich, dass man sich revanchiert. Springt in den Wagen und Dan bringt euch zur nicht weit entfernten Hagar-Siedlung. So richtig viel erfahrt ihr in diesen ersten knapp zwei Stunden über euch selbst oder eure mögliche Bestimmung noch nicht - aber scheinbar sind die Teilnehmer des Project Eden hier und da nicht so gerne gesehen.

Von Dan bekommt ihr nun eure ersten Aufgaben, was man quasi auch als in die Story eingebettetes Tutorial bezeichnen könnte. Ihr vollführt aber keine simplen Zielübungen oder justiert die Kamera, sondern werdet auf Missionen geschickt, macht euch so mit dem Spielablauf, den Waffen und dergleichen vertraut. Erstmal sollt ihr dazu ein Lager von Banditen, den Ghosts, besuchen und alle Feinde darin auslöschen. Und da das ohne Waffe denkbar schwierig wäre, drückt er euch gleich noch euer erstes Schießeisen in die Hand, eine Pistole.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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