Risen 2 • Seite 2

Unter Piraten

Hier hat man wiederum seine eigenen Probleme. Genauer gesagt gibt es hier zwischen der Inquisition und den Piraten einen „Zuckerrohr-Konflikt", in dem ihr natürlich eine nicht ganz kleine Rolle spielen werdet. Obendrein soll es auf den verschiedenen Inseln des Spiels auch jeweils ganz verschiedene Baustile geben. In diesem Fall findet sich hier etwa ein Haus, das zum Teil aus dem Heck eines einstigen Schiffs besteht - Piraten nehmen halt alles, was sie kriegen können.

Bevor man jedoch die Insel betritt, kann man erstmal ein wenig plaudern, zum Beispiel mit Patty. Eure Gefährten bleiben euch diesmal übrigens das ganze Spiel über erhalten, sie verschwinden also nicht einfach wieder, nachdem ihr zum Beispiel eine Aufgabe erfüllt habt. Man soll sich in den vielen Spielstunden, die Piranha Bytes für Risen 2 verspricht, mit ihnen anfreunden, während das eigene Schiff im Grunde genommen zu einer Art Sammelpunkt wird.

Die Gespräche selbst sind bislang jedoch weitestgehend unspektakulär in Szene gesetzt. Die Charaktere gestikulieren zwar hin und wieder mal mit ihren Armen und verharren nicht ständig in der gleichen Position, aber von der Kameraführung und den dynamisch inszenierten Konversationen eines Mass Effect 2 oder Dragon Age 2 ist man hier leider meilenweit entfernt.

Hauptaufgabe auf der Insel ist jedenfalls, diesen kleinen Konflikt zu lösen und euch nebenbei langsam aber sicher Stahlbarts Vertrauen zu erarbeiten. Rollenspiel-typisch erledigt ihr dabei auch so einige Nebenaufgaben, Gefallen und dergleichen. Ihr könnt zum Beispiel mit einem Jäger der Inquisition auf die Jagd nach Wildschweinen gehen oder Patty davon überzeugen, vorübergehend in der Küche des Kochs Roquefort zu arbeiten, um etwas Geld zu verdienen. Dass die davon nicht unbedingt begeistert ist, dürfte wohl klar sein. Aber mit ein wenig Geschick kann man sie doch dazu überreden. Dazu habt ihr nun zum Beispiel auch gewisse Überzeugungsskills wie „Einschüchtern" oder „Silberzunge", die euch bei diesem Vorhaben helfen.

Jedenfalls dann, sofern ihr das wollt. Meist könnt ihr verschiedene Vorgehensweisen wählen, abhängig von eurer Spielweise. Zum Beispiel später beim Betreten des Piratennests. Dabei könnten euch zum Beispiel die besagten Skills helfen. Oder aber ihr umgeht einfach das große Tor, das euch schnell zum Unterschlupf der Piraten bringen würde, braucht somit aber länger. Die dritte Möglichkeit wäre, das Gespräch mit dem Torwächter einfach abzubrechen, ihn kurzerhand umzuhauen und dann nochmal anzusprechen. Der entwickelt dann wiederum einen gewissen Respekt für euch und lässt euch passieren.

Umgeht ihr die Festung, trefft ihr dabei auf einen von Stahlbarts Männern, der euch bestimmte Tricks beibringen kann, die im Kampf nützlich sind. Dazu zählt etwa die Möglichkeit, einen Gegner zu treten. Oder aber „Schnittverletzungen wegstecken" und andere Optionen, die jedoch allesamt eine gewisse Menge Gold kosten. Gegen die großen Krabben am Strand der Insel hilft eben insbesondere der Tritt weiter, da die Kreaturen – jeder Gegner verfügt über einen spezifischen Schwachpunkt – dadurch auf den Rücken fallen und in Ruhe attackiert werden können.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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