Sniper: Ghost Warrior 2

Campingurlaub, Teil 2

Die Idee, ein reines Sniper-Spiel zu machen, ist eigentlich gar nicht mal schlecht. Zumindest hebt man sich damit schon mal wohltuend vom üblichen Shooter-Gefolge ab, bei dem ihr mit der Waffe im Anschlag alles niedermäht, was nicht bei drei in Deckung geht. Genau daran hat sich City Interactive mit Sniper: Ghost Warrior schon im vergangenen Jahr versucht.

Das hat nicht ganz gereicht, um qualitativ in die obersten Regionen vorzustoßen, aber nichtsdestotrotz war das Spiel ein Erfolg. Der für das kommende Jahr geplante Nachfolger soll natürlich alles besser machen, aus den Fehlern des ersten Teils lernen - was schon mal keine schlechte Idee ist - und obendrein eure Augen mit Cryteks aktueller CryEngine 3 verwöhnen.

Da gibt es wesentlich schlechtere Grundlagen. Aber na schön, Grafik ist ja nun auch nicht alles. Auf der gamescom konnten wir einen ersten Blick auf den Titel werfen, der erwartungsgemäß schick aussieht - auch wenn er noch weit davon entfernt ist, fertig zu sein. Aber das sind eben die Nachteile einer frühen Version.

Am grundsätzlichen Spielprinzip will City Interactive dabei gar nicht allzu sehr rütteln. Nach wie vor arbeitet ihr euch möglichst leise und unauffällig durch die Missionen, kriecht im Dreck herum und braucht ein ruhiges Händchen. Zum Beispiel in einer Art tibetanischem Kloster mit hübsch anzuschauender Szenerie. Warum sich jetzt hier die bösen Jungs tummeln und warum sie auch ein paar Mönche niederschießen, geht aus diesen kleinen Missionsausschnitten noch nicht hervor.

Jedenfalls arbeitet ihr euch Stück für Stück mit einem Kollegen voran und knipst Feind um Feind aus. An einer Stelle demonstriert man anhand einer Skriptsequenz die Möglichkeit eines Stealth-Kills per Messer, den ihr dann fortan an jedem x-beliebigen Gegner ausführen könnt. Ihr müsst euch einfach nur nah genug von hinten heranschleichen und den passenden Button drücken - kennt man aus anderen Spielen und funktioniert auch hier prima.

Nachdem die Feinde am Boden ausgeschaltet sind, bekommt man es hier mit einem etwas kniffligeren Gegner in Form eines Hubschraubers zu tun. Da der euch mit seinem Maschinengewehr unter Beschuss nimmt, das in dieser gamescom-Version aber noch keinen allzu großen Schaden anrichtete, müsst ihr natürlich entsprechend vorsichtig sein. Und obendrein eine höhergelegene Postion erreichen, um den Piloten ins Visier nehmen zu können. Gesagt, getan. Schnell in ein Gebäude rein, eine Leiter nach oben klettern und schon ist man in einer guten Position.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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